Archiv für die Kategorie unser neues Leben in Paraguay

Kleiner Umbau am Gästehaus

Da ja das Gästehaus relativ alt ist und ohne richtige Betonbodenplatte, wie in unserem Haus, ziehen die Säulen aussen an der Terrasse teilweise Feuchtigkeit. Dadurch löst sich die Farbe.
Um dies nicht alle 6 Monate zu streichen wurde zuerst der Putz abgeschlagen bis auf ca 50 cm Höhe.

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Danach wird das Ganze mit Natursteine verkleidet. Diese geben die Feuchtigkeit besser ab und müssen nicht gestrichen werden.

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Poolbau Teil 3

Letzte Woche wurde ja der Pool fertig gefliesst (der abfallende Boden brachte noch eine Menge Schneidearbeit mit sich).

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Von daher geht es seid ein paar Tagen mit dem Verfugen weiter. Dazu wird eine Wasserabweissende Fugenmasse verwendet die es in verschiedenen Farben gibt.

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Die Hälfte ist ungefähr schon geschaft.

Schlange im Brunnen

Nach dem gestrigen Regen haben wir mal wieder den Wasserstand in unserem Brunnen kontrolliert.
Das sah ich neben etwas Laub einen “Ast” der sich dann bewegte.
Eine Schlange, gut, also raus damit.
Bzw. erst einmal die Kamera geholt :)

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Danach haben wir unseren Obstpflücker missbraucht um die Schlange aus Ihren nassen Gefängniss zu befreien. Das wollte diese zwar nicht, aber nach ein paar Versuchen gelang es uns doch.

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Die Schlange war nicht aggressiv und wohl auch nicht giftig.
Allerdings wissen wir nicht was für eine Schlange es war. Wir haben Sie jedenfalls etwas abseits wieder ausgesetzt.

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Lebenshaltungskosten, reichen 500 EURO zum Leben?


Quelle:mekcar – Fotolia.com

Immer wieder werden wir gefragt ob man mit Summe x hier leben kann (meist geht es um die 500 EURO). Ebensoviel liest man über diese Zahl in diversen Foren oder Immobilienseiten.
Leben kann man hier sicherlich mit dieser Summe (wie in DE auch), aber ohne jegliches soziales Netz. Ob solch ein Leben allerdings erstrebenswert ist, ist eine andere Frage.

Nehmen wir mal als fixe monatliche Kosten:
Strom: 100.000GS
Wasser: 15.000 GS
Internet: 135.000 GS
Miete: 1.000.000 GS
Lebensmittel: 1.000.000 GS
Summe: 2.250.000 GS
Bei einem aktuellen Kurs von ca. 5800 GS je EURO macht das:
387 EURO
Das sind jetzt Beispielwerte vom unteren Ende der Skala, aus unserer Sicht.
Bei diesen Ausgaben hat man noch kein Auto, das mit erheblichen Kosten (teuer in der Anschaffung im Vergleich zu DE, hoher Verschleiss und somit hohe Reparaturkosten, hoher Spritverbrauch, weite Strecken)
Hier sind noch keine Ausgaben für diverse Reparaturen, Rücklagen, Neuanschaffungen, Freizeitaktivitäten, Kleidung, Krankheiten usw enthalten.
Man kann die Kosten natürlich etwas mindern wenn man Eigentum hat, aber das muss auch erst einmal bezahlt sein und von dem Geld kann man lange zur Miete wohnen.

Auch sollte man sich immer vor Augen halten das Paraguay im Schnitt eine Inflation von 10% hat und der Euro Kurs die letzten Jahre kontinuierlich nach unten ging.

Selbst als wenn man jetzt mit noch 500 EURO oder auch 1000 EURO im Monat hier leben kann, wie sieht das dann in 5 Jahren aus???
Dies ist eine elementare Frage die viele Auswanderer die sich hier ein billiges Leben erhoffen oft gar nicht stellen.

Ebenso hört man hier immer wieder von Einwanderer die Summe x als Startkapital zur Verfügung haben, und gleich in den ersten Monaten für Auto und Haus (beides meist durch Unwissenheit und/oder Naivität zu teuer gekauft) 90% Ihres Startkapitals ausgeben.
Und dann fängt man an sich zu überlegen wie man Geld verdienen kann, meist in einer Branche in der man noch nie gearbeitet hat und von der man keine Ahnung hat.
Deswegen eigentlich auch immer unser Rat: erst was Mieten, das Land in Ruhe ansehen, die Gewohnheiten hier studieren und sehen ob man mit dem Leben hier klar kommt.
Wenn man dann nach 1 bis 2 Jahren weiß, wie der Hase hier läuft, man die Sprache einigermaßen kann, weiß was für einen persönlich an Infrastruktur wichtig ist kann man sich auf die Suche nach einem eigenen Grundstück oder Haus machen.

Keine Frage, Paraguay ist aus unserer Sicht ein schönes Land zum Leben, u.U. auch ein günstiges Land, aber billig ist es hier schon lange nicht mehr.
Umso größer sollte eigentlich die Achtung vor den Einheimischen sein, die mit sehr wenig Geld hier auskommen müssen.

Es sollte sich halt jeder seine Ansprüche vor Augen halten und realistisch abschätzen ob seine finanziellen Mittel für ein Leben hier ausreichen (und sich das nicht selber schön reden oder schön reden lassen) , denn hier bekommt man keine Unterstützung vom Staat, und selbst die Deutsche Botschaft bezahlt das Flugticket in de alte Heimat nicht so ohne weiteres.

Mango-”Flut”

Es ist wieder soweit. Die Mangozeit ist da.
Es wurden die letzten Wochen die veredelten Mangos (diese sind größer und haben innen keine Fasern) reif.
Nun geht es mit den Comunen Mangos los.
Es sind solche Massen bei ein paar Bäumen, das man, gerade nach Gewittern mit Wind, nicht hinter her kommt diese einzusammeln und zu entsorgen.
Die Mangos am Boden gären recht schnell (und riechen dann entsprechend) und ziehen allerlei Insekten an.
Also werden Sie gesammelt und per Schubkarre in unser Kompost Loch gekarrt.

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Ansonsten sind die Mangos im Moment super Lecker und man kann ja damit doch einiges machen: Mangomarmelade, Mangosaft, Mangokuchen, Mangomouse, Mangoeis…..

Arbeiten am Pool

Am Pool kann man jetzt schon gut das Muster am Boden erkennen. Der Boden ist nun auch zu 70% gefliest. Der Rest sollte diese Woche zu schaffen sein.

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Danach geht es an das Verfugen und die Installation des Pumpen- und Filtersystems.
Um den Pool herum wird das Gelände mit Bauschutt aufgefüllt und auf ein Niveau gebracht für die spätere Terrassenfläche.

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Passend hierzu wurde heute der Rest der 300 qm Natursteine und die Steine für die Poolumrandung geliefert.

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Ventil an der Brunnenpumpe defekt

Wir haben ja unseren Oberflächenbrunnen mit einer Pumpe bestückt um das Wasser zum Gießen zu verwenden.
Letzte Woche wollte die Pumpe nicht mehr bzw. konnte Ihr Wasser nicht mehr halten :)
Ursache: Am Rohrende in ca. 11 Meter Tiefe ist ein Ventil das verhinder das angesaugtes Wasser, bedingt durch die Schwerkraft, einfach wieder zurück fließt.

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Dieses Ventil war, wie man sieht defekt und musste getauscht werden. Dazu mussten erst die 11 Meter Rohr von der Pumpe gelöst werden und dann aus dem Brunnen gezogen werden.
Danach wurde das alte Ventil ersetzt. Laut Klmpner sind diese recht anfällig…mal sehen wie lange das neue Ventil hält.

Fortschritte am Pool

Beim Pool sind inzwischen die Wandflächen fertig gefliesst.

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Nun wird die Sitzfläche in der Ecke noch etwas erhöht damit dort die Fliessen nicht geschnitten werden müssen.

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Ebenso werden die Stufen in der Länge und Höhe an die Fliesengröße angepasst.

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Rings um den Pool sind die Gräben aufgefüllt und alles eingeebnet worden.

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Die erste Lieferung der Steine aus Emboscada für die Wege und die Liegefläche wurde auch schon geliefert (Sonntag Morgen um 6.30 Uhr :( )

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Da aber im Moment für Zement “Mondpreise”, zwischen 75.000 und 100.000 GS verlangt werden (sind ca. 10-15 EURO für einen 50 kg Sack) haben die Wege noch Zeit.
Wer jetzt bauen will oder muss hat natürlich mit erheblich steigenden Baupreisen zu rechnen.

Nationalpark Ybycui – La Rosada

Vergangene Woche machten wir uns auf den Weg in den Nationalpark Ybycui. Der Weg ging von Paraguari aus nach Carapegua, dort ging es links weiter Richtung Acahai. Nach Acahai (ca. 17 km) kommt der schöne Ort Ybycui.

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An Ybycui ist das Ziel ausgeschildert. Es geht dort auf einer Teerstrasse die restlichen 30 km direkt bis zum Nationalpark Ybycui. Der Park umfast ca 5000 Hektar Natur, Campingplätze, Rastplätze, viele Bäche und Wasserfälle. Am Eingang des Parkes beindet sich außerdem La Rosada. Dort stehen die Ruinen der ersten Eisengiesserei, wie auch ein kleines Musem.

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Der Eintritt in den Nationalpark kostet je Person 5000 GS und für das Auto nochmals 10000 GS.
Danach geht es auf einer Sandpiste ca. 2 km bis zur Administration, dort anschliessend ist gleich der erste Campingplatz mit Grillplätzen und einer Bademöglichkeit an einen klaren Bach mit ca. 10 Meter hohem Wasserfall.

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Wir fuhren aber mit dem Auo noch weiter in den Park hinein, bis wir an eine steile felsige Stelle kam die ich unserem Wagen nicht mehr zumuten wollte. Von dort aus gingen wir zu Fuss weiter und bogen an einer Stelle einen Trampelpfad in den “Dschungel” ein.
Diese folgten wir bis zu einen kleinen, kristallklaren Bach.
Hier gab es unzähliche Pflanzen und viele Schmetterlinge zu bestaunen. Das hier die Natur noch unberührt ist, und es wohl nur sehr wenige Besucher zu geben scheint, konnte man anhand der unzähligen Spinnen bzw. deren Spinnennetzte erkennen, welche sich kreuz und quer über dem Pfad zeigten. Das durchdringen, bzw. darunter durchkriechen war nicht nur für Sibylle und Hellmuth eine Überwindung gewesen ;)

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Nachdem wir uns etwas abgekühlt hatten gingen wir wieder zum Auto zurück und machten uns auf dem Heimweg nach Paraguari. Wir werden den Nationalpark Ybycui aber auf jeden Fall im Herbst oder Winter nochmal besuchen wenn die Temperaturen zum Wandern angenehmer sind.

Alle Bilder des Ausfluges nach Ybycui

Vapor Cue

Letzte Woche ging es von Paraguari Richtung Caacupe. Dort bogen wir rechts ab nach Eusebio Ayala. Wenn man durch den Ort fährt erreicht man nach ca. 25 km den Nationalpark Vapor Cue.

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Vapor Cue ist ein Nationalpark von 56 Hektar. Sein Hauptziel ist die Ausstellung von Marineschiffen der paraguayischen Armee. Diese stammen aus der Zeit des Tripple Allianz Krieges im Jahr 1869. Nach der Versenkung der Schiffe wurden diese 1978 geborgen und restauriert.

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Alle Bilder des Ausfluges nach Vapor Cue

2011

Wir wünschen all unseren Freunden und Bekannten in Paraguay und in Deutschland, sowie all unseren Lesern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2011.

Letzter Halt: in Sapucaí, im Departement Paraguarí

Vorgestern ging es die neue Umgehungsstrasse von Paraguari Richtung Villarica bis nach Sapucaí, im Departement Paraguarí. Dies ist ein verschlafenes kleines und gepflegtes Dorf am Fuße der Cordilieren.
Auf der rechten Seite liegt der Bahnhof von Sapucai und die Überreste der Instandhaltungshallen der paraguay´schen Eisenbahn.
Diese wurde dort von Engländern erstellt auf Grund der vielen Wasserquellen.
Alle Maschinen kamen aus England und wurden mittels Riemen mit Dampf betrieben. Das Wasser war zum Kühlen der Heizöfen, aber auch der Gußöfen notwendig. Denn auch Ersatzteile wurden direkt vor Ort erstellt.

Übriggeblieben sind die verlassen Hallen, ein paar Loks und Maschinen.

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Hauptriemenantrieb:
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Heizkessel:
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englische Maschinen:
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Loks:
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Hier ein paar Daten zur Eisenbahn Paraguays:

1857: Die erste Lokomotive des Landes, die „Asunción“ fährt durch die Hauptstadt.
1865: Der Triple-Allianz Krieg führt zur Vernichtung der Bahn.
1887: Ein englisches Konsortium kauft die Eisenbahngesellschaft und baut sie aus.
1996: Der reguläre Personenverkehr wird eingestellt.

Hier sind alle Bilder des Ausflugs, und hier der Google Earth Link.

Cerro Pero in Paraguari

Nachdem wir ja schon fast 5 Monate in Paraguari wohnen und fast täglich an dem Hügel vor Paraguari (von Caacupe kommend) vorbeifahrern, haben wir uns gestern dazu entschlossen einen Weg nach oben zu suchen.
Laut Bildern aus Google Earth gibt es eine Weg zum Gehen auf den Cerro Pero. Umso erstaunter waren wir als wir beim zweiten Anlauf auf eine fast fertige Betonstrasse zur Spitze trafen.

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Dort oben ist ein Plateau das von einem Weg umgeben ist. Von dort hat man immer wieder einen Blick auf den Ort Paraguari oder die umgebenden Berge und Ebenen.

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Man sieht die Cordillieren Richtung Piribibuy,

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den Mbatovi,

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den Cerro Hu,

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und die Hügel von Acahay.

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Den Besten Blick hat man von einer ca. 10 Meter hohen Plattform auf einem Fels gelegen.

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Dies ist auf jeden Fall einen Besuch wert wenn man in dieser Ecke Paraguay´s ist.

Alle Bilder vom Cerro Pero.

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