Ein Brunnen muss her
da die Wasserversorgung hier doch mehr als Bescheiden ist, bleibt uns nun nichts anderes übrig als einen Tiefbrunnen zu bohren. So sind wir dann wenigstens unabhängig von den örtlichen Wasserversorgern und können auch im Hochsommer das Wasser nutzen wie wir wollen.
Zufälligerweise soll in der Nachbarschaft auch gerade ein Brunnen gebohrt werden. Das wollten wir uns natürlich ansehen und machten dabei ein paar Fotos der Bohrausrüstung.
Aber zurück zu unserem Vorhaben. Es geht nun damit los Bohrfirmen zu suchen, da gibt es einige. Die meisten sind vom ersten Eindruck her eher “Hobbybohrer”, das sieht man an der Ausrüstung bzw hört man bei den Eigentümer der neuen Brunnen an der Ausführung (z.B. keine Versiegelung gegen Sickerwasser, usw).
Nachdem wir uns hier im Lande umgehört haben wer mit wem gebohrt hat und wie das Ganze gelaufen ist hatten wir zumindest ein paar Firmen.
Das Hauptproblem bei den meisten Firmen ist wenn Sie auf Granit oder ähnlich hartes Gestein stoßen, dann ist Schluss, da Sie dafür keine Bohrer haben und man hat u.U. ein teures Loch im Garten ohne Wasser
Also gilt es das vorher abzuklären. Ebenso ob eine Versiegelung gemacht wird, ob mit oder ohne Pumpe “geliefert” wird usw.
Inzwischen wurde beim Nachbarn nach ca. 20 Meter das Bohren eingestellt. Der Grund: feiner Kiesel der immer nach rutscht. Damit kommt der Bohrer nicht klar. Dieser Kiesel soll bei uns in der Gegend überall vorkommen. Also wieder bei den Bohrfirmen nachfragen ob diese durch Kiesel bohren können.
Dank unserer Nachbarin haben wir inzwischen ein paar Firmen zur Auswahl (der Nachbar braucht ja auch eine neue Firma) und warten hier nun auf einen Besichtigungstermin.














