Archiv für die Kategorie unser neues Leben in Paraguay

Abschied

Die letzten Wochen vergingen leider wie im Fluge bei uns, so kam die Zeit viel zu rasch näher, wo man sich bereits auf die Rückreise vorbereiteten musste.
Doch den letzten Tag hier in Paraguay, dazu noch an Ihrem Geburtstag, ging es nach einem gemütlichen Geburtstagfrühstück erneut auf eine Ganztagstour in Richtung Caacupé.

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In der Früh stand gleich ein Friseurtermin bei Andrea an, welche wir glücklicherweise vor ein paar Wochen kennenlernen durften. Da der Friseursalon noch nicht fertiggestellt ist, diente die Terrasse als solches. Zum Glück spielt dies bei den hiesigen Temperaturen meist keine all zu große Rolle hier. Mit frisch geschnittenem und neuem frisiertem Haar fuhren wir weiter in die Cabanas, um dort noch einmal durch die ein oder andere Gärtnerei zu stöbern, natürlich mit einer kleinen Liste dabei und so einigen Wünschen welche es zu erfüllen gab.

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So kauften wir u.a. an die 40 Sträucher, verschiedenfarbige Hibisken, Allamandas in allen Variationen, Tecoma Stans. Diese wurden dann gleich an unserem Zaun im Außenbereich zum Nachbargrundstück gesetzt um diesen Bereich als Sichtschutz zuwachsen zu lassen.

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Nachdem wir mit unserem ersten Tulpenbaum keinen so großen Erfolg hatten, kam auch hier gleich ein Neuer her. Ebenso wurden 2 Planteras gefüllt, welche endlich die Säulen am Eingangstor schmücken.

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Auch der Poolrand bekam eine neue Bepflanzung, bestehend aus Hibisken, Lilien und Zitronengras.
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Nachdem wir unsere Rechnung bezahlt hatten und uns verabschieden wollten, erlebten wir noch eine sehr nette Überraschung. Die kleine Tochter der Inhaberin, ein ca. 7  jähriges Mädchen, kam mit einem kleinen Present, einem Geweihfarn zu uns, schenkte diesen meiner Mum  und sprach ganz stolz  ein paar Worte in deutsch:  “Alles Gute zum Geburtstag Bruni”.

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Am frühen Nachmittag besuchten wir dann Gerti und Walter, die gleich in der Nähe wohnen und ebenso gerade Familienbesuch aus Deutschland hatten. Wir verbrachten dort einen netten Nachmittag, bei Kaffee und leckerem Kuchen und fuhren schließlich mit einer großen Tüte frischgebackenem Laugengebäck und einem kleinen Trompetenbaum wieder in Richtung Heimat. Vielen herzlichen Dank nochmals Euch Beiden für alles.
Und somit ging auch der letzte Urlaubstag meiner Mum vorüber, welcher mit einem gemütlichen Abend und ein klein wenig einkehrender Abschiedsstimmung endete.
Freitagmorgen war dann Kofferpacken, wiegen, Verabschiedungen von Freunden und schließlich am Nachmittag die Fahrt zum Airport angesagt. Von dem vor einigen Tagen angekündigten Streiks blieben wir glücklicherweise verschont, wobei noch eine kleine Verlängerungswoche zumindest mir unheimlich sehr gefallen hätte ;)

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Ausflug in die Kolonie Independencia

Vergangene Woche unternahmen wir mit Manuela´s Mutter eine Ausflug in Richtung Kolonie Independencia. Wir fuhren wieder die neue Umgehungsstraße von Paraguari nach Villarrica. Vorbei ging es u.A. an dem Bahnhof Sapucai. Dort machten wir einen kurzen Zwischenstopp. An dem Bahnhof sind die Instandsetzungsarbeiten voll im Gange, denn die nächsten Tage soll das Alles für Touristen freigegeben werden. Sogar die alte Dampfeisenbahn soll wieder fahren. Wir waren ja vor knapp 10 Monaten schon mal dort.

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Weiter ging es entlang von kilometerlangen Zuckerrohrplantagen.
Nach ca. einer Stunde waren wir in der Independencia angelangt. Wir fuhren noch schnell in den Supermarkt am Ende des “Zentrums” um dort Wurst- und Fleischwaren zu kaufen. Danach ging es zu guten Bekannten.
Dort brachen wir nach einem Kaffee alle zusammen auf um eine kleine “Rundfahrt” durch die Kolonie zu machen. Dabei entdeckt man so manche Kuriosität :)

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Anschliessend ging es ca. 15 Kilometer auf einer Sandpiste durch die Berge zur Granja Francisaca.

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Die Granja ist traumhaft gelegen. Auf dem Areal befinden sich 2 Gästehäuser, diverse Volieren mit Vögeln und ein Restaurant umgeben von einem schönen Garten. Man hat dort Gelegenheiten zu weitläufigen Wanderungen auf angelegten Wegen.

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Wir hatten dort ein Mittagessen bestellt. Diese war ausgezeichnet und liess keine Wünsche offen. Nach dem Essen machten wir einen kurzen Verdauungsspaziergang über das Gelände.

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Danach mussten wir schon bald wieder aufbrechen, da wir ja erst die 16 km Sandpiste zu unseren Bekannten schaffen mussten und dann hatten wir ja noch die Heimfahrt nach Paraguari vor uns.

Auf dem Rückweg machten wir noch einen kurzen Stopp an einem riesigen Gummibaum.

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Ausflug zu der Mbuni Straussenfarm

Nach dem wir die letzten Tage mit Ausflügen zu diversen Bekannten in der näheren Umgebung gemacht haben ging es vergangenen Donnerstag mit guten Bekannten aus Caacupe (die auch gerade Besuch aus Deutschland haben) zur Mbuni Straussenfarm.
Wir fuhren dazu erst von Paraguari über Piribebuy nach Caacupe wo wir uns an der Expo Flora mit unseren Bekannten trafen.
Danach ging es weiter Richtung Ypacarai. Vor Ypicarai bogen wir rechts ab nach San Bernardino, dort geht es weiter nach Altos, Loma Grande und schliesslich in den kleinen Ort Nueva Colombia, wo wir 1,5 Jahre zur Miete gelebt haben. Der Weg zur Straussenfarm ist ausgeschildert.
Dort erwartet einen eine schöne Anlage auf über 9 Hektar mit geschmackvollen Gästehäusern, einer Poolanlage und eben überall Strausse.

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Wir haben mit Lothar einen Termin für eine Führung ausgemacht. Die Kosten hierfür betragen 20.000 GS. Während der mehr als einstündigen Führung erfährt man viel über das Leben, die Aufzucht und das Verhalten von Straussen.

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Nach der informativen Führung tranken wir am Pool noch einen Kaffee und fuhren dann wieder Richtung Heimat.
Auf dem Rückweg machten wir in San Bernardino noch am Ypacarai See noch einen kurzen Zwischenstopp.

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Hier sind alle Bilder des Ausflugs zu finden.

Ausflug

Unser Gärtner bot uns vor 2 Wochen an mit Manuelas Mutter auf die Hügel gegenüber unserem Grundstück zu gehen. Sein Bruder arbeitet oben auf dem Grundstück eines Argentiniers als Capataz und dort könnten wir Rast machen.
Vergangenen Montag war es dann soweit. Wir fuhren zum Haus unseres Gärtners und marschierten von dort mit einem Teil der Großfamilie los :)
Gleich zu Anfang ging es durch einen kleinen Bach.

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Danach ging es ca. 3 Kilometer einen leicht ansteigenden Weg durch den Wald hinauf.

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Nach ca. 1 Stunden kamen wir oben an und wurden vom Bruder unseres Gärtners und seiner Familie in Empfang genommen. Ewa lebt dort in einem neu errichteten “Verwalterhaus” und muss sich um die ca. 10 Hektar Land, ein paar Ziegen, Schafe und die Hühner kümmern.

Das Haupthaus, was als Wochenendhaus dienen soll, ist innen noch nicht ausgebaut.

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Nach einer kurzen Rast kletterte ich mit Franzisco und Ewa den Hügel weiter hinauf um einen besseren Blick über das Tal zu haben. Die Kletterei hat sich gelohnt!

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Nach dem Abstieg machten wir erst mal auf der Terrasse mit den Paraguayern ein kleines “Picknick”. Danach ging es weiter.
Franzisco meinte ein Stück weiter arbeitet ein Freund als Capataz auf einem schönen Grundstück. Also sind wir die ca. 1,5 Kilometer weiter marschiert.
Der “Umweg hatte sich gelohnt. Das Grundstück hatte zwar keine Aussicht ins Tal, aber einen Bachlauf mit einem Wasserfall und einem Schwimmbecken.

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Die Erfrischung wurde von den Kindern gerne angenommen. Die kleine Kinder sind den ganzen Weg bestimmt doppelt gelaufen, da sie meist voran rannten und wieder zurück zu uns rannten.

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Nach einer Stunde Pause ging es auf den Heimweg. Unterwegs “stolperten” wir noch über eine Korallenschlange. Am Nachmittag kamen wir wieder erschöpft am Haus von Franzisco an und fuhren dann nach Hause.
Ohne den Kontakt zu den Einheimischen hätten wir diese schöne Ecke in unsere Umgebung wahrscheinlich niemals gesehen. Wir wurden auch gleich wieder zum nächsten Besuch eingeladen. Diese Einladung werden wir gerne bald wieder annehmen.

Alle Bilder des Ausfluges hier.

Erste Eindrücke

Am vergangenen Montag kam Manuelas Mutter pünktlich um 11.10 Uhr in Asuncion an. Ihr erster Flug verlief problemlos, wenn auch das Ganze natürlich sehr anstrengend war. Nach 1,5 Stunden Fahrt waren wir dann bei uns in Paraguari und das nun komplett fertig eingerichtete Gästehaus wurde bezogen.
Die ersten Tage wurde erst einmal viel erzählt und das Grundstück erkundet. Dienstag waren wir in Paraguari und haben den Ort ein wenig angeschaut und waren auf dem Aussichtshügel Cerro Pero am Ortseingang.
Sie hohen Temperaturen machen Manuelas Mutter eigentlich gar nichts aus, ausserdem hat es durch das Gewitter gestern Nacht wieder abgekühlt. So steht einem Ausflug morgen in Richtung Caacupe nichts im Wege. Kommende Woche soll es auch noch an die Wasserfälle Foz de Iguazu gehen.

Kolibri – Nachwuchs

Auf dem gesamten Kontinent Amerika sind sie beheimatet, von Alaska bis in den tiefen Süden Amerikas, dem Feuerland findet man mehr als 100 verschiedene Gattung mit mehr als 300–340 Arten.
Die kleinsten der faszinierenden, wunderschönen Vögel messen gerade einmal 6 cm, Ihr Gewicht liegt bei nur 20 g.
Gemeint sind zu der Familie der Trochilidae gehörenden Kolibris.
Kolibris fliegen mit einer sehr hohen Frequenz von 40 bis 50 Flügelschlägen pro Sekunde,
auch können sie rückwärts und seitwärts, wie auch auf der Stelle fliegen, wo sie fast ganztäglich damit beschäftigt sind, zuckerreichen Nektar zur Deckung Ihres Energiebedarfes zu suchen.
Vor allem rotblühende Pflanzen im Garten ziehen die sehr scheuen Vögel magisch an.
Für Ihre Fortpflanzung allerdings benötigen sie eiweißreiche Nahrung, welche sie während des Fluges in kleinen Insekten finden.

Wir fanden vor 10 Tagen erstmals beim Beschneiden der Zitrusbäume zufällig ein kleines Kolibrinest, welches wir nun täglich beobachteten.

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Das Weibchen legt im Abstand von zwei Tagen zwei Eier.

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Nach einem Brutzeitraum von 14 bis 19 Tagen, schlüpfte gestern das erste winzig kleine Kolibri Küken.

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Nach einem heftig stürmischen und verregneten Tag heute sind wir froh, dass es der Familie Kolibri gut geht, das Nest noch immer an Ort und Stelle hängt und nicht vom Winde verweht wurde.
Die Jungen werden jetzt ca. 3 – 4 Wochen bis zu 140-mal am Tag gefüttert.
Vielleicht ist es uns möglich in den kommenden Tagen noch das ein oder andere Bild hinzuzufügen, wir werden beobachten, Vamos a ver…

Freude auf Familienbesuch

Endlich ist es soweit. Zum ersten Mal wird uns meine Mum hier in Paraguay besuchen, wenn auch leider alleine, da mein Vater aus gesundheitlichen Gründen derzeit nicht fliegen kann, bzw. aus ärztlicher Sicht nicht fliegen sollte.
Dennoch ist auch so nach 4 Jahren die Wiedersehensfreude bei uns dementsprechend groß.
Da es Ihr erster Flug überhaupt sein wird, und dieser gleich um die halbe Welt geht, lassen sich eine Portion Nervosität und Aufregung natürlich nicht vermeiden.
Am Sonntagnachmittag wird also die große Reise starten, zunächst mit dem Auto nach Leipzig, von da aus via Lufthansa nach Frankfurt, weiter mit der TAM nach Sao Paolo.
Die geplante Ankunftszeit hier in Asunción um 11.10 Uhr wird sich durch die Zeitumstellung am Wochenende um 1h verschieben.
Wir wünschen Dir auf diesem Weg einen guten, vor allem stressfreien Flug und sehen uns dann in einigen Stunden ;)

OP Termin erneut verschoben

Wie wir gestern Morgen von unserem Franzisco erfuhren, wurde die Operation für Quintin verschoben. Der Patient wurde zwar wie geplant am Mittwochmorgen in das Hospital nach Asunción verlegt, doch am Abend bereits ging der Krankentransport zurück nach Paraguarí.
Nach einer Blutanalyse, welche in Asu OP vorbereitend durchgeführt wurde, lag viel zu niedriger Hämatokrit Wert vor, man konnte also ohne einen reichlichen Blutkonservenbestand nicht operieren.
Somit fuhr man den Quintin, welcher immer noch starke Schmerzen ertragen muss, wieder zurück in das hiesige Hospital, wo nun die Familie fleißig am Blut spenden ist.
Am Samstag, also morgen (so war zumindest bis gestern geplant) transportiert man den jungen Mann erneut in die operierende Klinik nach Asu, welche wohl am gleichen Tag durchgeführt werden soll.
Hoffen wir, dass es nun dabei bleibt, denn mittlerweile liegt der Unfall bereits 12 Tage zurück…

Sommerzeit ab 2 Oktober

Am ersten Sonntag im Oktober soll die Uhr offiziell im ganzen Land um 60 Minuten vorgeschoben werden. Die Absicht dieser Maßnahme sei es, sich dem Wechsel der Jahreszeiten anzupassen. Gleichzeitig soll auch der Stromkonsum im Land reduziert und das Sonnenlicht besser genutzt werden, verlautete aus dem Nachrichtenportal der Präsidentschaft. Erst im April des nächsten Jahres sei die nächste Uhr-Umstellung vorgesehen, hiess es weiter. (presdencia)

Spendenaufruf Zwischenbericht

Erst einmal: Vielen Dank an die Spender, die ohne viel Nachfragen Geld für die Operation zur Verfügung gestellt haben!
Auch im Namen der Familie von Quintin (dem Unfallopfer). Sie waren doch freudig überrascht und sehen das auch nicht als Kleinigkeit oder selbstverständlich an als wir Ihnen das Geld übergeben haben.
Was auch erstaunlich war, es haben eigentlich fast nur Leute aus Deutschland gespendet. Von den hier lebenden Deutschen kam fast gar nichts.

Nun zu dem bisher Geschehenen:
Nachdem hier die Mühlen etwas langsamer arbeiten und der Ablauf für Europäer doch etwas gewöhnungsbedürftig ist, ist bisher recht wenig geschehen.
Manuela und Jutta sprachen gestern mit dem operierenden Arzt. Die Operation werde er an Arm und Bein nun am Freitag durchführen wenn alle Materialien da sind.
Quintins Familie war gestern bei einer Regierungsstelle um da auch noch um Gelder zu bitten. Diese haben Sie auch erhalten und kauften nun von dem Geld die Teile für Arm- und Beinoperation.
Somit kann die OP nun am Freitag endlich durchgeführt werden.
Auch sind nun noch Reserven der Spende vorhanden, womit Nachbehandlungen und/oder zusätzlich anfallende Kosten gedeckt werden können.

Wir werden weiter berichten wenn wir Neues von dem Operationsverlauf erfahren.

Spendenaufruf für eine Operation

Vergangenes Wochenende hat es einen jungen Mann von 30 Jahren aus unserem Viertel erwischt. Er wurde Abends im Dunkeln auf seinem Moped von einem unbeleuchteten Auto erfasst.
Er liegt nun mit schweren und offenen Frakturen an einem Bein und einem Arm im Krankenhaus.

Hier ein Röntgenbild:

Es stehen 2 Operationen an wo Platten, Schrauben und Nägel zur Fixierung der Brüche verwendet werden. Diese Operationen kosten 4.600.00 GS (knapp 900 EURO) plus die Verpflegung des Patienten.
Da hier natürlich keiner versichert ist müssen die Familie das selber zahlen. Sollten Sie das Geld die nächsten Tage nicht besorgen können drohen dem Verunglückten Amputationen.
Nun sind die Verwandten hier im Bario, wie so üblich am Sammeln unter Nachbarn aber da wird die Summe nie zusammen kommen.
Wir werden natürlich auch einen Teil dazu beitragen.
Wer sich dadurch angesprochen fühlt und auch einen Geldbetrag spenden will soll sich schnellstmöglich mit uns per Mail in Verbindung setzten. Wir werden die Spenden komplett am Wochenende der Familie übergeben. Wer hier aus Paraguay und in der Nähe Paraguari´s ist kann das gerne auch persönlich tun.

Rasenmäher der besoneren Art

letzte Woche habe ich mir von Thomas einen Aufsitz-Rasenmäher ausgeliehen, da damit der Aussenbereich doch wesentlich schneller zu mähen ist als mit der Motorsense oder einem herkömmlichen Mäher.

Der Mäher unterscheidet sich grundlegend von einem normalen Aufsitzmäher wie es Sie von Husqvarna, John Deere oder anderen Herstellern gibt.
Das Gerät wurde hier im Lande vor ca. 2 Jahren vertrieben. Es ist ein Dreirad, was das Fahren am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig macht (man kippt damit in den Kurven leicht um). Der Motor ist ein Dieselmotor der nur mittels ein paar Riemen und einer Kette die Kraft an das Schneidewerk und die Räder abgibt.

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Das Mähen hat wenigstens Spass gemacht und es ging sehr schnell, auch größere Unebenheitenwaren kein Problem. Allerdings ist das Ganze recht anstrengend und nach 2 Tagen hatte ich ordentlich Blasen an meinen Händen.

endlich Regen

Der Winter ist ja hier die eigentliche Trockenzeit und es regnet sehr selten. Dieses Jahr hat es bis in den August eigentlich regelmäßig geregnet, aber die letzten 5-6 Wochen kam gar nichts mehr. Das Ganze bei 20-30 Grad und teilweise viel Wind.
Dem entsprechend trocknete alles schnell aus. Das Gras wurde trocken und braun, bei Bächen und Weiher nahm das Wasser ab unser Oberflächenbrunnen zum Gießen lief auch langsam leer.

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Gestern war es dann endlich soweit es regnete den ganzen Tag, nicht zu stark aber kontinuierlich so das der Boden das Wasser gut aufnehmen konnte. Der Pool lief auch fast über.

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Heute und morgen soll auch noch Regen kommen danach ist wieder Sonne bei 25 Grad angesagt.
Aber der Winter geht ja bald zu Ende und der Sommer steht vor der Tür.

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