Feuer

Starke Trockenheit = Brandgefahr

Starke Trockenheit = Brandgefahr

Durch die langanhaltende Hitze- und Trockenperiode (über 5 Wochen) steigen im Land die Sorgen um die Ernte, die Wasserversorgung ist nicht mehr überall gewährleistet und es besteht ein erhöhtes Brandrisiko.
Letzteres haben wir heute selber erfahren. Unser Gärtner sammelte Gras und verbrannte es auf einem Haufen Äste und Wurzeln. Durch den Wind und dadurch das das Gras ringsherum trocken ist breitete sich das Feuer rasch aus.
Es kam ein Nachbar zu Hilfe und die 2 schlugen mit 2 begrünten Ästen das Feuer weitgehend aus bis wir es entdeckten.
Wir haben dann schnell 2 Gardenaschläuche verbunden damit wir mit Wasser an das andere Ende des Grundstücks kamen. Mit dem Wasser wurde dann der Rest gelöscht und Glutherde „ertränkt“.

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Zum Glück war dies am Rande unseres Grundstückes passiert und der Wind trieb das Feuer davon weg. So leicht können aber flächendeckende Brände entstehen.
Das Stück das abgebrannt ist hatte ich letzte Woche mit der Motorsense bei 35 Grad gesäubert 🙁 Das hätte ich mir sparen können.

Warnungen beim Umgang mit Feuer

Warnungen beim Umgang mit Feuer. – Das Nationale Notstandssekretariat SEN hat die Freiwillige Feuerwehr zur Alarmbereitschaft aufgefordert. In Ostparaguay würden gegenwärtig 355 Risiko- und Feuerherde beobachtet, berichtet die Zeitung Lanancion. Wegen dieser möglicherweise noch wachsenden Gefährdungs-Lage bat die SEN alle Feuerwehren des Landes, weiterhin in Alarmbereitschaft zu bleiben. Wie der SEN-Nachrichten-Beauftragte gegenüber der Presse mitteilte, seien besonders die Departamente Central, Cordillera, Ñeembucu, Caazapá, Paraguari und Itapua in Ostparaguay betroffen. Auch in der Chaco-Region um Presidente Hayes und Boqueron bestehe ein erhebliches Brand-Risiko. Gleichzeitig apellierte die SEN auch an die Bevölkerung, jegliches Entzünden der Flächen in der momentanen Trocken-Phase zu unterlassen. Der Funkenflug werde oft unterschätzt und schon ein leichter Wind könne die Feuer rapide vergrößern. Häufig würden die Leute nur ein kleines Feuer entfachen, um etwa Abfall zu verbrennen oder ihr Gelände zu säubern. Gerade diese Feuer hätten aber in der Vergangenheit immer wieder zu grossen, unkontrollierbaren Bränden mit hohen Schäden geführt meint die SEN. (lanacion)

Park-Feuer gefährden Menschen

Park-Feuer gefährden Menschen. – Seit vergangenen Samstag wurden 30 Feuer aus dem Inneren des Nationalparks gemeldet. Verursacher von über 90 Prozent dieser Brände sind wahrscheinlich Angestellte im Holzverkauf, so die Presse-Stelle des Umweltsekretariates SEAM. Allein gestern waren 25 Parkwächter im Einsatz, um die Brände unter Kontrolle zu bekommen. SEAM-Funktionär Carlos Romero, vermutete die Feuer seien vorsätzlich gelegt worden. Er begründete diese Behauptung mit der Tatsache, das die meisten Feuer im Inneren der Wälder begonnen hätten und nicht – wie in Unglücksfällen eher üblich – in der Nähe der Wege, wo mehr Menschen durch Unachtsamkeit dazu beitragen könnten. Die Verantwortlichen für die Brände wollten vor allem das Gesetz gegen Komplettrodung umgehen, und bedienten sich deshalb der Brandstiftung. Der nationale Forstdienst erlaubt ansonsten nur den Abbau und Handel mit Resten von toten und abgestorbenen Bäumen in dem Gebiet des Nationalparks. In den letzten 20 Tagen mussten in San Rafael bereits mehrere Bauernfamilien wegen der Brände ihre Höfe räumen, teilte der Seam-Minister José Luis Casaccia mit. Casaccia sagte auch, man könne nicht mit der Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr rechnen und die Seam könne eine Versorgung mit Proviant und Lebensmitteln momentan noch nicht bewerkstelligen. Wenn sich die Situation verschlimmern sollte, würde man auch um die Hilfe des Notstandsekretariats bitten müssen. (lanacion)