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Chaco: Ankunft & die ersten Eindrücke

Chaco: Ankunft & die ersten Eindrücke

Uns erwartete die Besitzerin Domenika bereits wie auch ein ganz liebevoll eingerichtetes, modernes Gästehaus (Casa Tillandsia) , an dem es an rein gar nichts fehlte, inmitten eines Dornenwaldes, mit stolz emporragenden Flaschenbäumen ringsum unsere Terrasse, welche übrigens das gesamte Häuschen umsäumte.

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Dies fand ich schon immer genial & wunderschön. Dies Bild prägen sehr viele Gärten in der Gegend, sehr wenig grün im Vergleich zu dem Osten Paraguays.
Da es beinahe unmöglich ist größere Grünflächen mit Zierrasen , Bepflanzungen wie man es üblicherweise kennt anzulegen und vor allem zu erhalten, werden hier nur um das Haus direkt sowie ggf. die Terrassen begrünt. Oftmals sind auch nur Pflanzen in Planteras zu sehen, da diese besser Überlebungschancen haben, wie man uns erzählte.

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Der Grund dafür ist das mangelnde Wasser, dank des meist salzhaltigen Bodens, sowie die  große Hitze und der geringe Niederschlag in der Region.
Die Temperaturen steigen meist 4-5 Grad höher als die von uns gewohnten in Central Paraguay.
Mit dem so lebenswichtigen Element Wasser muss man daher enorm haushalten, doch braucht man erst einmal welches.
Stadtwasser ist nicht so üblich wie hier in Paraguarí. So Baut man mit jedem Eigenheim gleich eine riesige Zisterne, besser noch 2 oder 3 davon.
Selten gibt es nur Tiefbrunnen die Süßwasser bieten. Dies ist eine sehr kostenspielige Angelegenheit, bohrt man meist mehr als 200 bis zu 600 m tief.
Auffallend sind auch die Dächer allesamt, welche wirklich kaum Ziegel zeigen, sondern zu gut 95% mit Blech wie auch ordnungsgemäßen Regenrinnen versehen sind. Anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig anzuschauen, wobei es hiervon auch farbige Bleche gibt, welche ganz nett wirken, wie ich finde.

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Der Grund hierfür ist jedoch nicht wie man meinen könnte optischer Natur, oder gar der viel günstiger Preis. Nein, es geht darum sein Regenwasser aufzufangen und in die Zisternen zu leiten, und das Wasser möglichst schnell von Sand und Schmutz des Daches zu befreien.
Gitter an den Fenstern fanden wir an keinem Haus, zumindest sahen wir keine. Was auch nicht unbedingt in das gewohnte Bild des übrigen Landes passt. Dafür jedoch fallen an den meisten Gebäuden Fensterläden auf. Diese dienen nicht zum Schutz der Sicherheit, auch nicht dem Regenwasser welches in Küche, Wohn- & Schlafzimmer unerwünscht ist. Um die Temperaturen im Haus ein wenig zu reduzieren schließt man die Läden fast ganztags.

Unsere Vermieterin fuhr kurz nach unserer Ankunft nach Asuncíon um da das Wochenende zu verbringen.
Da saßen wir nun, völlig erledigt vom wenigen Schlaf, der Fahrt, den plötzlich mehr als 42 Grad. Doch wir hatten ja Urlaub und ließen den Tag in Ruhe ausklingen.

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Auspacken und alles Verräumen, eine kleine Siesta, anschließend nach einer Tasse Kaffee noch auf Supermarktsuche gehen.
Auch wenn der Kühlschrank bereits üppig gefüllt, suchten wir noch das ein oder andere zum Kochen am Abend. Zum in Essen gehen hatte keiner mehr wirklich Lust von uns… Morgen ist auch noch ein Tag.

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Samstag, dieser Bericht folgt…

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