Hilfe

Hilfe und Spenden für die Feuerwehr gesucht

Hilfe und Spenden für die Feuerwehr gesucht

Die Feuerwehr von Paraguari und die Feuerwehren der näheren Umgebung brauchen Hilfe.
Wie so vieles hier im Land sind das hier auch Freiwillige Feuerwehren die keine Unterstützung vom Staat bekommen.

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Die Feuerwehr von Paraguari hat zwar einen Löschzug (über 30 Jahre alt), aber z.B. die Feuerwehr von Acahay besitzt nur Fahrräder.
Die Feuerwehr von Paraguari hat über Spenden und Veranstaltungen Geld für einen Container gesammelt. Somit ist der Transport aus Deutschland gesichert und finanziert.
Was nun dringend benötigt wird:

  • Rettungswagen für die Feuerwehr möglichst mit Ausstattung (Rettungsausstattung, Rettungsscheren usw.)
  • Feuerwehrwagen
  • Feuerwehrausrüstung, wie Kleidung, Spritzen, Pumpen, Rettungsscheren, Schläuche usw.
  • Ebenso werden in dem Container gerne Kleidung jeder Art für Bedürftige und Spielzeug für Kinder mit genommen.

Der Container soll möglichst voll werden damit sich der Transport rentiert.
Wer also helfen will, Verbindungen zu Feuerwehren oder Rettungsdiensten hat soll sich mit uns in Verbindung setzten wir leiten alles an die entsprechenden Stellen weiter.
Geldspenden für die Bezahlung des nächsten Containers oder den Kauf von dringend Benötigtem Material wird sicherlich auch genommen. Auch hier leiten wir die Anfragen direkt weiter.

Gerne schickt diesen Artikel an entsprechende Leute oder Stellen weiter oder verlinkt ihn einfach auf Euren Seiten.

Kinderpueblo-Paraguay e.V. kann immer Hilfe gebrauchen

Kinderpueblo-Paraguay e.V. kann immer Hilfe gebrauchen

Hier ein offener Brief von der Vorsitzenden und Organisatorin Bettina Schneider, wir würden uns freuen wenn der Artikel fleissig verlinkt und weiter gegeben wird.:

Liebe Freunde von “Kinderpueblo in Paraguay!”

Ein weiteres Jahr ist so gut wie geschafft – und auch eine ganze Menge Arbeit hier drüben in Paraguay! Zwar ist das erste Haus des hoffentlich irgendwann möglichen „Pueblos“ noch immer nicht im Bau – dafür aber wächst die Schule, die ja eines Tages den Pueblokindern zur Verfügung stehen soll. Zwei Klassenräume sind da – wieder mit Hilfe der Deutschen Botschaft in Paraguay fertiggestellt. Das bedeutet im Einzelnen: ein zweites Gebäude sowie ein Toilettenhaus sind entstanden. Der Beitrag der Botschaft war das Bau-Material beschränkt und belief sich auf rund 3500 Euro – unser Verein hat den grössten Teil der Kosten für Maurer und Installateure übernommen sowie Material ergänzt, was über den Beitrag der Botschaft hinausging. Insgesamt etwa (je nach kurs) 2500 Euro.

Das Ergebnis sieht so aus:

Bild oben: Links der Kindergarten plus Vorschule aus dem vergangenen Jahr, in der Mitte unser neues Gebäude für die erste und im nächsten Schuljahr ab Februar auch die zweite Klasse sowie rechts das Toilettenhaus mit je 2 Kabinen, was allen Schülern zur Verfügung steht.

Insgesamt werden es im kommenden Jahr über 40 Schüler sein, in einer staatlich anerkannten Schule. Was allerdings nicht bedeutet, dass tatsächlich Unterstützung da ist! Keine Bücher, kein Schulmaterial, keine Uniformen, kein Schulgeld – aber immerhin Milch, die zweimal im Jahr für die Kinder geliefert wurde. Unser Verein ist offiziell für den Kindergarten zuständig, denn Kindergärten werden hier gar nicht vom Staat unterstützt, wenn auch sehr erwünscht. Das Lehrer-Gehalt ab Vorschule wird vom Staat bezahlt. Unsere Kinder haben in den letzten beiden Jahren enorm profitiert von dem, was hier angeboten wurde – und es kommen immer mehr Eltern aus der Umgebung auf uns zu, weil sie mitbekommen, dass diese Schule mehr zu bieten hat als andere staatliche Schulen.
Was unseren Traum vom Pueblo anbetrifft, so ist das Interesse bei den hiesigen Behörden gross – aber die finanzielle Unterstützung leider gleich null. Es ist nach wie vor kein einziges Heim in der ganzen Cordillera vorhanden – und die Verhältnisse in den Heimen in Asuncion… schlimm. Strassenkinder werden innerhalb kürzester Zeit von der Polizei wieder… auf die Strasse entlassen. Kinder, die unter Misshandlungen oder Vernach-lässigung leiden, können nicht aus den betreffenden Familien genommen oder anderweitig geschützt werden – es fehlen sämtliche Mittel oder Unterbringungsmöglichkeiten.
Was wir planen, ist mehr als dringend – doch es braucht mehr als einen schönen Traum – auch und gerade der Unterhalt kostet viel, nicht nur der Bau. Ich habe daher sogar schon mit dem Gedanken gespielt, uns mit einem grösseren und anerkannten Partner zusammen zu tun, einem, der mehr erreichen kann, als es mir und den wenigen fleissigen Helfern in Deutschland möglich wäre – allerdings nur unter der Bedingung, dass der urspüngliche Plan absolut erhalten bleibt. Was wir brauchen, sind Kontakte, sind Firmen, die mithelfen, sind Menschen, die wieder andere für uns anwerben – und natürlich vor allem weitere finanzielle Mittel.
Wir haben mit dem Kindergarten, den Lehrmitteln, der Bekleidung, mit der Hilfe beim Bau und vielem mehr bereits den Kindern in Aquino Cañada geholfen – die Schule ist für sie mehr als Gold wert. Doch andere brauchen uns noch dringender – ihnen zuliebe bitte ich auch in diesem Jahr wieder um Eure Hilfe und Eure Treue für unseren Verein. Damit wir mit dem Bau beginnen können! Im Jugendamt und in der Staatsanwaltschaft hier in Caacupé stapeln sich die Akten von bittersten und ungelösten Fällen. Ich habe selbst drei Kinder hier bei mir, von denen zwei ziemlich unbeschreibliches hinter sich haben. Verzweiflung gibt es an jeder Ecke – und Hilfe kann nur von aussen kommen…

Herzlichen Dank an alle – und Feliz Navidad del Paraguay!
Eure
Bettina Schneider
http://www.kinderpueblo-paraguay.com/

Unsere Kontaktadresse:
Kinderpueblo@gmail.com oder tinagaucho@gmail.com

Die Kontonummer des Vereins:
Kreissparkasse München Starnberg
Kto.: 27069665
BLZ: 702 501 50

Los Pioneros: Notstands-Hilfe im Chaco

Das nationale Notstandssekretariat will den Umfang staatlicher Hilfen für bedürftige Familien im Chaco schrittweise erhöhen. Am vergangenen Wochenende wurden nach Angaben des Sekretariats, etwa 600 Familien täglich mit Lebensmitteln, Wasser und auch medizinisch versorgt. In dieser Woche soll die Anzahl der betreuten Familien sann auf auf 1 tausend 600 pro Tag angehoben werden. Damit würde die erste Phase des vorgesehenen Programms in Boquerón und Presidente Hayes in etwa 11 Tagen abgeschlossen, sagte Camilo Soares, Präsident des SEN. Den bereits im Chaco operierenden Einsatz-Gruppen, werden sich in den nächsten Tagen noch 10 weitere Gesundheits-Brigaden anschliessen. Zeitgleich wird auch mit der Versorgung der Bevölkerung im Departament Alto Paraguay begonnen. Dieser Teil des Planes „Chaco Oikoteve Ñanderehe“ muss per Schiff über den Fluss abgewickelt werden. Der Chaco war am 8.September von der nationalen Regierung, aufgrund der Empfehlung von den Departaments-verwaltungen zum Notstandsgebiet erklärt worden. Seither organisiert das Notstandssekretariat Hilfs-Aktionen, um zur Linderung der Not, duch die anhaltende Trockenheit beizutragen. Das ganze Programm wurde mit etwa 18 Milliarden Guaranies im Staats-Haushalt veranschlagt. Mehrere Staaten haben sogar schon eine Auslands-Hilfe zugesichert. Diese Hilfen werden jedoch durch die bürokratischen Schritte in den staatlichen Institutionen hierzulande verlangsamt. (UH)