Mercosur

Asunción/Spanien: Entfernung der Blockierungen zwischen EU und Mercosur

Spanischer Staatssekretär trifft sich mit Fernando Lugo. Der spanische Staatssekretär für Iberoamerika, Juan Pablo de Laiglesia, wird sich morgen mit Staatspräsident Fernando Lugo, Staatssekretär Miguel Lopez Perito und Aussenminister Héctor Lacognata zu Gesprächen treffen. Wie es in Zeitungsberichten diesbezüglich hiess, bemüht sich Spanien darum, die seit Monaten bestehenden Blockierungen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten wieder aufzuheben. Ziel dabei ist es, zu festen Handelsabkommen zwischen EU und Mercosur zu gelangen. –Spanien wird im ersten Halbjahr 2010 den Vorsitz in der Europäischen Union führen. Die Prioritäten, welche Spanien während dieser Zeit für die Europäische Union festgelegt hat, sollen in den Mercosur-Staaten Argentinien, Paraguay und Uruguay bekannt gemacht werden. Aus diesem Grund beginnt der spanische Staatssekretär Juan Pablo de Laiglesia heute mit seiner Rundreise durch Argentinien, Paraguay und Uruguay. Vorher hatte Laiglesia schon einen Besuch in Brasilien und Portugal gemacht. Zur Debatte in allen diesen Ländern steht ausser der Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen auch die Vorbereitung für das kommende Iberoamerikanische Gipefeltreffen. Das soll am 30. November und 1. Dezember dieses Jahres in Portugal stattfinden. Nicht zuletzt beinhaltet der Plan auch die Feierlichkeiten zum Zweihundertjährigen Unhabhängigkeitstag der iberoamerikanischen Republiken. (EFE/úh)

Asunción/Buenos Aires: Plan „Grosses Vaterland“ läuft ab

Argentiniens Plan „Grosses Vaterland“ beendet nach dreijährigem Bestehen am kommenden Sonntag seine Frist, die es Ausländern innerhalb des Mercosur erlaubt, ihre Aufenthaltserlaubnis in dem Land zu regeln. Wie es in einem von Argentiniens Botschafter, Rafael Romá, veröffentlichten Bericht hiess, bewerben sich nahe an 280 tausend Paraguayer um die argentinische Staatsbürgerschaft. Bisher seien jedoch immer noch 120 tausend paraguayische Bürger mit der Bearbeitung ihrer Dokumente in Argentinien beschäftigt und werden ihre neue Staatsbürgerschaft womöglich nicht bis zur gesetzten Frist erlangen. Romá erklärte, sein Land erwäge momentan die Möglichkeit, den Termin für bearbeitende Dokumente eventuell zu erweitern. (abc)

Wirtschafts-Optimismus im Mercosur

Wirtschafts-Optimismus im Mercosur. – Die Exporte Paraguays leiden unter dem brasilianischen Konsum-Schwund eben sowie am Weltmarkt. Das erklärte Tomás Málaga – Wirtschaftschef und Verantwortlicher der Itapú-Bank – gegenüber der Zeitung Lanacion. Seiner Beobachtung nach konzentrieren sich die Regierungen momentan mehr auf die Erhaltung der Arbeitsplätze, als sich um den In- und Export kümmerten. Diese Informationen präsentierte Málaga im Rahmen der Wirtschafts-Projekt-Darstellung über die Region Sao Paulo in Brasilien. Momentan werden 50 Prozent aller paraguayischen Produkte allein für den brasilianischen Markt hergestellt. Von den paraguayischen Landwirtschafts-Erzeugnissen werden sogar ganze 64 Prozent nach Brasilien exportiert. Brasilien verfügt über einen stabilen Markt und auch Uruguay und Paraguay können sich darauf stützen, so die Einschätzung des Experten. Chile verfügt außerdem noch über gute Kontakte zu asiatischen Ländern, von denen auch die Nachbarn zeitweise profitieren könnten. Von daher geht Málaga auch davon aus, dass die Preise im Mercosur im kommenden Jahr keine übermäßigen Schwankungen zu erwarten hat. Die Finanzkriese ist überall von verschiedener Intensität im Verhältnis von Befürchtung und tatsächlicher Auswirkung, sogar auf die verschiedenen Regionen des Landes. Argentinien sei anhand der vorhandenen Fakten zu den anfälligsten Ländern zu zählen. (lanacion)

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