Posts Tagged ‘Schlange’

Philodryas vittatus (Culebra)

Diese Culebra Art erreicht eine Länge von nur 70 cm.
Vorkommen in West Paraguay

Philodryas vittatus.jpg

Leicht giftig!!

Philodryas varius (Culebra)

Diese bis zu 1,50 m großen nachtaktiven, bodenlebenden Schlangen ernähren sich hauptsächlich von Schnecken, Ameisen, Larven und ähnlichem.
Vorkommen im Chaco

Philodryas varius.jpg

Leicht giftig!!

Fortsetzung folgt…

Spilotes pullatus (Tigre cazadora)

Spilotes pullatus gehört der Familie der Nattern (Colubridae) an, zur Gattung Hühnerfresser (Spilotes), in der er die einzige Art bildet.
Es sind insgesamt fünf Unterarten in Mittel- und Südamerika beheimatet.
Der Hühnerfresser ist eine Natter von schlanker Statur und erreicht eine Länge von 3 m, selten auch bis 3,5 m. Die Grundfärbung der wenig gekielten Schuppen ist schwarz und ist mit gelben bis orangerotem Mustern durchzogen. Die Zeichnung, sowie die Färbung kann je nach Unterart und Verbreitungsgebiet stark variieren. Ihr schlanker Kopf setzt sich nur wenig vom Körper ab. Die großen dunklen Augen liegen weit vorne am Kopf.
Der überwiegend baumbewohnende Hühnerfresser ist tagaktiv und hält in seinem natürlichen Lebensraum keine Winterruhe.
Der Hühnerfresser ist zwar ungiftig aber dennoch sehr beißfreudig.
Vorkommen in Ost Paraguay

Spilotes pullatus.jpg

Nicht giftig! Jedoch äußerst aggressive Schlange!

Boa constrictor (Mboi ro´y)

Die Boa constrictor, auch als Königsschlange oder Königsboa bekannt, ist eine Art der
Riesenschlangen, welche sich von Mexiko bis ins südliche Südamerika  verbreiten.
Vorkommen im westlichen PY.

Boaconstrictorconstrictor.jpg

Keine Giftschlange!

Begegnung mit der ersten Schlange

Nach 1 Jahr und knapp 5 Monaten die wir nun schon in Paraguay zu Hause sind, geschah es dann gestern Abend auch für uns zum ersten Mal das wir, oder eigentlich eher Wilma auf eine Schlange trafen.
Nachdem Wilma am Abend hin und wieder auf Kröten- oder auch Glühwürmchenjagd im Garten unterwegs ist, dachten wir uns anfangs nichts Schlimmeres.
Da sie jedoch erst nach mehrmaligem Rufen zu uns kam, schien schon etwas außergewöhnlich. Die Blicke immer wieder in das dunkle Grün des Rasens gerichtet.
Nach einigen Minuten gelang es ihr ein zweites Mal zu verschwunden, und Oli schlich nun hinterher…
Mit respektvoller Distanz saß der Hund einer kleinen Schlange gegenüber, welche zwar nicht größer als 40 max. 45 cm gewesen war, dennoch wussten wir nicht, ist das nun eine der Giftigen??
Oli hatte wie meist die Ruhe weg. Erst einmal musste der Hund aus der Schusslinie gelangen, also brachten wir Wilma in das Haus, auch wenn ihr das alles andere als gefiel. Ich holte derweil die Taschenlampe.
Es wurde in Ruhe die Kamera gesucht, während ich schon mit der Machete aufkreuzte, aber das hat ja Zeit…
Nach 2 geschossenen Fotos, schien uns die Machete jedoch zu klein, Oli wünschte einen Spaten zum Erlegen des Tiers.
Doch die Schlange war nicht ganz dumm, auch wenn wir den Angriff von hinten starteten, schien sie das zu sehen und setzte sich mit einem Mal in Bewegung.
Mit einem Schlag war ihr Kopf durchtrennt, das Maul öffnete sich noch einige Male bis zum Anschlag ehe sie schließlich verendete.

Noch sind wir nicht ganz sicher zu welcher Gattung sie gehörte, auch wissen wir nicht genau ob es eine Giftschlange gewesen war oder nicht.
Doch wir werden dies die kommenden Tage ganz bestimmt aufklären können.