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Asunción: Neue Anstrengungen im Kampf gegen die Kinderarbeit

Verschiedene Sektoren bemühen sich um eine Reduzierung der Kinderarbeit auf Asuncións Strassen. Mehrere Vertreter des Sekretariats für Kindheit und Jugend trafen sich gestern mit einigen Händlern der Landeshauptstadt, um gemeinsam gegen die Kinderarbeit vorzugehen. Es ging in diesem Schritt vor allem um die Minderjährigen, die an den Strassen San Martin und España arbeiten. An den Ampeln bieten die Kinder entweder Süssigkeiten oder Früchte zum Kauf an oder aber sie putzen die Auto-Fenster und Scheiben. In der Zone leben etwa 17 Familien mit 68 Kinder, die alle auf der Strasse arbeiten oder betteln. Diesen soll nun durch das Programm „Abrazo“ geholfen werden. Das Kindheits und Jugend-Sekretariat bemüht sich nun um die Schaffung einer Allianz zwischen den verschiedenen Stellen. Dabei wir das Ziel verfolgt, den arbeitenden Kinder eine sichere Ernährung, Schulbildung, gesundheitliche Fürsorge und Freizeitbeschäftigung zu ermöglichen. An dem Projekt beteiligt sind auch die Theresianer Stiftung sowie die Kirche San José Obrero. Finanzielle Hilfe leistet zudem auch das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, UNICEF. (Abc,ÚH)

Ausgesprochen mangelhafte Schuleinrichtungen

Ausgesprochen mangelhafte Schuleinrichtungen. – Laut Informationen des Erziehungs-Ministeriums befinden sich die meisten Bildungs-Institutionen Paraguays in einem äußerst schlechtem Zustand. Minister Horacio Galeano Perrone habe gegenüber der Presse verlauten lassen, daß sich etwa 80 Prozent der als Unterrichts-Institution bezeichneten Gebäude-Einrichtungen sogar in einem derart desolaten Zustand befänden, daß die Bezeichnung als „Schule“ schon eher unangebracht sei. Aber nicht nur die Klassenräume selbst, sondern auch die Möbel und sonstiges Interieur seien in vielen Schulen kaum noch zumutbar. Einer entsprechenden Untersuchung des Erziehungs-ministeriums zufolge sind landesweit nur noch etwa 5 Prozent der öffentlichen weiterführenden Schulen in einem „sehr gutem“ Zustand. 15 Prozent verdienten noch das Prädikat „guter Zustand“. Die übrigen 80Prozent müsten entweder als gerade noch ausreichend oder gar als sehr schlecht bezeichnet werden. Weiter sagte Minister Galeano, daß es wohl noch Jahre dauern dürfte, bis die allgemein als minderwertig geltenden Klassenräume wieder in einen akzeptabeln Zustand versetzt seien. Auch werde man wohl ab 2010 den Haushalts-Satz des Erziehungsministeriums in diesem Sinne deutlich erhöhen müssen. Landesweit sind es oft Eltern und Erziehungsberechtigte, die sich für die Renovierungen von Schul-Gebäuden und Klassen-Zimmern ihrer Schützlinge einsetzten. Ohne dieses private Engagement der Familien-Mitglieder der Schulkinder wäre vielerorts ein menschenwürdiger Unterricht bereits undenkbar, schrieb die Zeitung ABC-Color. (abc)

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