Neuer Termin zur Durchsicht des Nissans

Einen neuen Termin zur Durchsicht unseres Nissans haben wir heute noch für diese Woche vereinbaren können.
Während wir vor 1 ½ Wochen etwas verärgert vor den geschlossenen Toren unserer  Werkstatt auf den Chef warteten, lag dieser wohl mit einem Hexenschuss zu Hause, wie uns wenige Tage später berichtet wurde.
Für uns Deutsche alles noch etwas ungewöhnlich, da anscheinend auch die Angestellten an Krankheitstagen des Chefs keiner Arbeit nachgehen müssen, oder sie zumindest versuchen die Kundschaft darüber zu informieren.
Doch wir lernen weiterhin fleißig dazu, irgendwann werden vielleicht auch wir diese Mentalität verstehen können…

Eine neue Lieferung vom Schreiner

Unser vorerst letztes Möbelstück wurde gegen Ende vergangener Woche fertiggestellt.
Ursprünglich wollten wir den Badschrank am Samstag in unserer Schreinerei abholen, doch  um weniger als einen cm passte das Teil nicht unsern Nissan.
Herr Paulier war jedoch so freundlich und brachte die Lieferung am Nachmittag zu uns aufs Land hinaus.

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Betriebs-Schließungen und Arbeitlosigkeit

Betriebs-Schließungen und Arbeitlosigkeit. – Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise werden mittlerweile auch in Paraguay immer deutlicher. Allein im Verlauf des Januar 2009 verloren rund 6 tausend Menschen ihre Arbeitsplatz aufgrund von Firmenschließungen. Diese seien vor allem durch die internationale Finanzkrise hervorgerufen worden – hieß es vom Vizeminister für Justiz und Arbeit, Raúl Mongelós. Er erklärte vor den Pressevertretern, dass bereits 20 Betriebe in der Hauptstadt und deren unmittelbarer Umgebung, die Produktion bereits einstellen mussten. Die offizielle Anzahl der gekündigten Arbeiter und Angestellten wurde mit 2 tausend 500 Personen angegeben. Aufgrund der Tatasache, daß in Paraguay viele Beschäftigte ohne Arbeitsvertrag einen arbeiten, wird die tatsächliche Anzahl auf rund 6 tausend Gekündigte Arbeiter geschätzt. Mongelós informierte, daß zurzeit durchschnittlich vier Betriebe pro Woche, im Ministerium die Abmeldung ihrer Aktivitäten tätigen. Die Verkaufszahlen der letzten sechs Monate seien so drastisch zurück gegangen, daß die wenigen Einkünften die Personalkosten nicht mehr tragen könnten. Die offizielle Arbeitslosenrate in Paraguay liegt bei 13 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung von rund 3 Millionen Personen. Die Gesamtbevölkerung von Paraguay liegt offiziell bei zirka 7 Millionen, 58 Prozent der Bevölkerung gilt als arm. (Paraguaynoticias)

Schwere Dengue-Form taucht auf

Schwere Dengue-Form taucht auf. – Im Zentralkrankenhaus des nationalen Fürsorgeinstituts IPS ist gestern ein junger Mann mit Dengue-Verdacht verstorben. Laut bislang unbestätigten Berichten soll das Opfer an der Dengueform „mit Bluterguss“ gelitten haben. Der 22 jährige wurde bereits am Sonntag ohne Lebenszeichen in Luque eingeliefert und danach ins Zentralkrankenhaus überwiesen. Von dort bestätigte Frau Doktor Notario gegenüber der Presse, dass alle erkennbaren Anzeichen auf das hämoragische Dengue-Fieber hinweisen, die gemeinhin auch als „Dengue mit Bluterguss“ bezeichnet wird. Die laboratorischen Untersuchungen laufen noch. Hämorrhagische Fieber sind infektiöse Fiebererkrankungen, die mit Blutungen einhergehen. Sie werden meist verursacht durch Virusinfektionen. Die hämorrhagische Dengue-Form beginnt wie das normale Denguefieber, verschlechtert sich aber nach zwei bis fünf Tagen dramatisch. Der Blutkreislauf bricht zusammen und es kommt zu Rötung, inneren Blutungen und komatösem Exitus. Die allgemeinen Zeichen eines Schocks sind typisch. (IPParaguay)

Paraguay sucht Kontakt mit Fachhochschule Jena

Paraguay sucht Kontakt mit Fachhochschule Jena. – Die Universität der Cono Sur de las Américas sucht Kooperation mit einer deutschen Fachhochschule. Prorektor José Villalba führte erste Gespräche mit der Rektorin der FH Jena, Gabriele Beibst sowie mit den Fachbereichen Betriebswirtschaft und SciTec. Der Auslandsverantwortliche der Universität in Asunción interessierte sich besonders für eine Zusammenarbeit in den Bereichen der Existenzgründungen aus Hochschulen sowie der Umwelttechnik und den erneuerbaren Energien. Der erste Kontakt wurde über die chilenische Partner-Universität der FH Jena vermittelt. Zukünftig soll in einem EU-Förderprojekt zusammengearbeitet werden. Dr. Luis Ephrosi, Vertretungsprofessor für Marketing im Fachbereich Betriebswirtschaft der Jenaer Hochschule, wird die Kontakte zur Universität in Asunción entwickeln. Vor etwa einem Jahr hatte er bereits die Kooperation der FH Jena mit der Universidad del Mar in Chile erfolgreich vorbereitet. Die größte Thüringer Fachhochschule bietet in acht Fachbereichen der Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft und des Sozialwesens ein wissenschaftlich solide fundiertes, sehr praxisnahes und in der Regelstudienzeit gebührenfreies Studium. (Informationsdienst Wissenschaft)