Herbststimmung

Seit einigen Tagen verließen uns nun die sommerlichen Temperaturen von 37Grad. Der Herbst hält langsam Einzug, die Abende werden kühler, tagsüber erreichen wir (auf dem Lande zumindest) nur noch max. 28 Grad…  Für uns ist das schon zu kalt um Lust darauf zu bekommen, in unseren Pool zu springen.
Am Mittwoch bekamen wir spontanen Besuch aus Deutschland und somit das von uns bestellte Poolthermometer,  sowie andere nette Geschenke aus der alten Heimat mitgebracht. Danke nochmals hierfür Annette, das war eine sehr nette Überraschung gewesen!!

Wir schauten nicht schlecht als das Wasser uns noch immer 24 Grad anzeigte und uns dennoch schon zu frisch erscheint.
Mit den kühleren Tagen und vor allem den Nächten beginnt sich ebenso langsam sie Flora zu verändern.
Glücklicherweise fiel am Mittwochmorgen seit mehreren Wochen wieder einmal ein kräftiger Regenguss über uns herab. Nie hätte ich geglaubt, dass man sich eines Tages so arg darüber freuen könnte.

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Unser Oleander bekommt seine ersten Blüten, die Anthurie steht bereits in Blüte auch unterwegs  sind die Veränderungen  anhand einiger Bäume schon sichtbar.

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San Juan Nepomuceno: Unterstütung für arme Familien

Das Sekretariat für soziale Aktionen, SAS, hat heute morgen damit begonnen, etwa 3 tausend 200 Familien aus San Juan Nepomuceno finanzielle Mittel auszuteilen. Darüber informierte die regierungsinterne Presse IPParaguay. Die Gelder werden der SAS von der nationalen Regierung im Rahmen des Programms Tekoporá zur Verfügung gestellt. Die finanziellen Hilfsmittel werden an Familien mit Schulkindern, sowie alten Leuten, behinderten und indigenen Personen zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug dazu verpflichten sich die Begünstigten, die gesetzten Bedingungen zu erfüllen, wie etwa der regelmässige Schulbesuch von schulpflichtigen Kindern, verbesserte Wohn-Situationen, regelmässiger Besuch von Alten und Kindern im Gesundheitszentrum sowie die Begleitung von Sozial-Arbeitern. Ziel dieser Aktionen ist es, im Jahr 2009 mehr als 120 tausend Familien aus der extremen Armut herauszuhelfen, ihnen bessere Lebensbedingungen zu schaffen und optimale Entwicklung zu fördern. Den Angaben des SAS zufolge leben gegenwärtig etwa ein einhalb Millionen Paraguayer in extremer Armut. (IPP)

Asunción/Trinidad y Tobago: Lugo und Bachellet vereinbaren Energie-Abkommen

Während eines bilateralen Treffens haben Staatspräsident Fernando Lugo und seine chilenische Kollegin Michelle Bachellet gestern Verhandlungen zur Lieferung elektrischen Stroms an den Andenstaat getroffen. Diese Verhandlungen kamen bei einer Gelegenheit während des Amerikagipfels in Trinidad und Tobago zustanden. Dabei wurde auch die Bildung einer technischen Einheit vereinbart, um den Energie-Verkauf Paraguays an das Andenland voranzutreiben. Die Einheit müsse sowohl aus Repräsentanten beider Länder, als auch aus Vertretern Argentiniens bestehen. Da der Strom durch argentinisches Gebiet fliessen würde, könne dieser Staat über die Art der verwendeten Stromleitungen bestimmen. Das sei eine Vorbedingung für das Zustandekommen des Geschäftes. Der elektrische Strom, an dem das Andenland interessiert zu sein scheint, wird in Acaray produziert. Sollte das Abkommen zustande kommen, ergäbe sich aus dem Energie-Verkauf ein Jahreseinkommen von schätzungsweise 70 Millionen Dollar, hiess es in einem regierungs-internen Pressebericht. IPP)

Fazit unserer kleinen Südparaguay- Tour

Der erste Eindruck, uns hat es ausgesprochen gut gefallen im Süden des Landes, auch wenn alles etwas paraguayuntypisch schien, oder vielleicht gerade deshalb…

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Leider konnten wir in der kurzen Zeit keine weiteren Kontakte knüpfen, so dass wir momentan dabei sind uns über einige für uns wichtige Fakten zu informieren, was per Internet allerdings recht schwierig scheint.
Wir werden die Umgebung um Encarnación im hiesigen Winter noch einmal für längere Zeit besuchen, somit die geplante einwöchige Reise in den Chaco verschieben.

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Hohenau & Obligado

Die Großkolonie Hohenau wurde im Jahre 1900 von Deutschen gegründet.

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Es ist kaum verkennbar, dass die Siedlung, wie auch Obligado (1912 von deutschen Einwanderern gegründet) einer deutschen Kleinstadt ähnelt.

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So findet man in der 8000 Seelen Gemeinde einen deutschen Metzger, sowie einen deutschen Bäcker, zahlreiche kleine Geschäfte, aber auch Banken, Schulen und eines der landesbesten Krankenhäuser, dem „Hospital de Adventista“.  Ein SOS Kinderdorf wurde im Jahre 1971 erbaut, wie  auch ein Altersheim.

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Eine größere Einkaufsmöglichkeit bietet das benachbarte Obligado mit  dem Supermarkt der Cooperativen.


Während der letzten Jahrzehnte schufen deutsche und japanische  Siedler blühende Kolonien und Großfarmen.
Dank der einzigartigen, dunkelroten und sehr fruchtbaren Paraná Erde,  aber vor allem durch das fundierte Wissen der Siedler,  welches sie ebenso auch umsetzten konnten, entstanden  zahlreiche Obst und Gemüseplantagen.

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Weitläufige Ackerflächen zwischen kleineren Nadelwäldern lassen den Anbau von Soja, Baumwolle, Sonnenblumen, Mais und Weizen  erkennen.  Daher  wird die gesamte sehr waldreiche Region mittlerweile auch zu Recht als  die „Kornkammer des Südens“ bezeichnet.

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Hier noch ein paar Impressionen von der Siedlung Obligado…

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Alle Bilder von Obligado

Alle Bilder von Hohenau