Grosse Defizite in der Ausstattung von Schulen

Grosse Defizite in der Ausstattung von Schulen. – Das Ministerium für Erziehung und Kultur kann die Anforderungen an Möbel in den öffentlichen Bildungseinrichtungen nicht nachkommen. Das gab Bildungsminister Luis Alberto Riart gestern nach der Rückkehr aus seinem Familienurlaub bekannt . Wie er angab, könnte sein Ministerium die Bedürfnisse und den Mangel der Schulen im Land nicht decken. Die notwendigen Investitionen würden den Kostenvoranschlag des Erziehungsministeriums stark übersteigen. Zwar konnte das Ministerium bereits rund 30 Tausend Möbel zur Verfügung stellen. Der Bedarf liegt aber bei 300 Tausend Tischen und Stühlen für die Kinder und bei 150 Tausend Stühlen und Schreibtischen für die Lehrer, so Riart. Deshalb sei das bisher erreichte von geringer Bedeutung und die Betroffenen, Schüler, Lehrer sowie Eltern, könnten kaum eine Verbesserung der Situation ausfindig machen. Die Nutzer der Möbelstücke seien aber oft auch mitschuldig an der misslichen Lage, wie der Erzeihungsminister erläuterte. Demnach würde der Umgang mit den Möbelstücken nicht dem gemässen Gebrauch entsprechen. Das wiederum würde zu einer schnelleren Wertminderung der Gebrauchsgegenstände führen. (la nación)

Export-Aussichten für Stevia

Export-Aussichten für Stevia. – Nach Berichten der Tageszeitung La Nación bestehen für den paraguayischen Stevia gute Aussichten, in die Vereinten Nationen exportiert zu werden. Laut Informationen der Vereinigung für Investitionen und Exporte Rediex und dem Ministerium für Industrie und Handel bestünde in den USA ein grosser Bedarf an dem kalorienlosen und natürlichen Süssungsmittel. Der Süssstoff ka’a he’è soll dort zu einem gesünderen Lebensstil und zur Kontrolle von Übergewicht beitragen. Vor allem die Getränke-Industrie zeigt einen grossen Bedarf auf, insbesondere weil die Nachfrage der Bevölkerung nach zuckerfreien, sogenannten „light“-Produkten wächst. Unter anderem sind auch grosse Unternehmen, wie Coca-Cola, PepsiCo und Cargill an einem Kauf von paraguayischem Stevia interessiert. Schon in diesem Jahr wurde zwischen Juni 2008 und Mai 2009 17,5 Prozent mehr Stevia-rohstoff exportiert als noch in der selben Vorjahres-Periode. (la nación)

Erstellung einer interaktiven Stadtkarte

Erstellung einer interaktiven Stadtkarte. – Gestern wurde im Sitzungssaal des Munizipalitätsrates von Asuncion eine neuartige, interaktive Stadtkarte von Paraguays Haupstadt präsentiert. Sie wurde anlässlich des 472. Gründungsjahres der Stadt entwickelt. Seit Donnerstag ist die Karte auch im Internet auf der Seite des Asuncioner Munizipalitätsrates JMA zu sehen. Neben anderen Autoritäten nahm an der Präsentation auch die Bürgermeisterin Evanhy de Gallegos teil. Erarbeit wurde die interaktive Karte mit dem Namen „Asuncion und seine Strassen“ von Don Osvaldo Kallsen. Hilfe erhielt er dabei von der Direktion für Organisation und Systeme, der Direktion des Stadtarchivs und der Direktion für die städtische Umgebung. Alle Interessierten, ob Stadtbewohner oder Touristen, können die digitalisierte Stadtkarte zur Orientierung nutzen. So kann man auf diesem Weg Strassen, Stadtviertel, Taxihaltestellen, Schulen, Polizeistationen und viele andere Örtlichkeiten schnell und sicher ausfindig machen. (IP-Paraguay)

Strenge Regeln für Motorradgebrauch auf Fernstrassen

Strenge Regeln für Motorradgebrauch auf Fernstrassen. – Das Ministerium für Öffentliche Bauten und Verkehr hat die Resolution Nummer ein tausend 301 veröffentlicht. Die Resolution schreibt den Gebrauch von Schutzhelmen und reflektiven Westen für alle Motorradfahrer vor, die in der Zeitspanne von 18 Uhr abends bis 6 Uhr morgens auf nationalen Fernstrassen unterwegs sind. Die strikte Kontrolle zur Einhaltung der neuen Regelung beginnt 30 Tage nach der Verabschiedung der Resolution. Dafür ist die Wegpolizei zuständig. Das Ministerium entschloss sich für diese Massnahme aufgrund der steigenden Anzahl von Motorrad-Unfällen. In der Resolution werden auch die Gradierungen der befundenen Verstösse aufgeführt mit den entsprechenden Bussgeldern. Als sehr schwerwiegender Verstoss gilt beispielsweise der fehlende Führerschein oder die Fahrt auf dem Motorrad ohne Schutzhelm. Solche Vergehen werden mit 5 Tageslöhnen bestraft. Als schwerwiegender Verstoss werden mit einem Bussgeld von drei Tageslöhnen belegt. Dazu gehört beispielsweise, mehr als einen Passagier auf dem Motorrad mitzuführen oder Kinder unter 12 Jahren auf dem Motorrad mitzunehmen sowie auch der Gebrauch des Telefons während des Fahrens. Als leichte Verstösse gelten der Mangel an einer Munizipalitätslizenz für das Fahrzeug oder das Fehlen von reflektiven Aufklebern auf dem Schutzhelm. Auf Nachfrage der Ordnungsämter in den Chacokolonien erklärten die zuständigen Personen, dass die Resolution des Ministeriums für Öffentliche Bauten und Verkehr auf allen nationalen und internationalen Fernstrassen gilt, wie zum Beispiel die Fernstrasse 9, Ruta Transchaco. Auf diesen Wegen ist die Wegpolizei, die sogenannte „caminera“, für die Kontrollen zuständig. Die lokalen Wege sind nicht darin einbezogen. (ip)

Verstärkter Wettervorhersagen von El Niño

Verstärkter Wettervorhersagen von El Niño. – Internationale Klima-Vorhersage-Stationen sind sich darin einig, dass sich das in den letzten Monaten bereits leise angekündigte Naturphänomen El Niño in der südlichen Hemisphäre weiter verstärken werde. Diese Schätzungen gab gestern die nationale Meteorologie-Direktion und die politechnische Fakultät der UNA weiter. El Niño ist ein Klimaphänomen, bei dem die zeitweilige Erwärmung der Temperaturen in der Meeresoberfläche des tropischen Pazifiks und Atmosphärenveränderung registriert werden. Neben ergiebigen Niederschlägen bringt El Niño auch Stürme und andere starke Erscheinungsformen mit sich. Seinen Namen hat das Naturphänomen erhalten, weil es sich um Weihnachten herum deutlich zeigt. Angeblich hat es seinen Namen von peruanischen Fischern erhalten, die sich mit der Bezeichnung auf das Kind Jesus bezogen. El Niño wird in den Monaten September und Dezember beobachtet. (abc)