Ausgedehnte Vorbereitungen für die Caacupé-Feierlichkeiten

Ausgedehnte Vorbereitungen für die Caacupé-Feierlichkeiten.- Das Gesundheitsministerium bereitet sich auf den bevorstehenden katholischen Feiertag am 8. Dezember vor. Der Rahmen der Vorbereitungen nennt sich „Operativo Caacupé 2009″ und beinhaltet ärztliche Betreuung während der Feierlichkeiten. Die Gesundheitsbeamten erklärten sich bereit, vom 21. November bis zum 15. Dezember gesundheitliche Dienstleistungen an den Pilgern zu verrichten. Etwa 84 Gesundheitsposten sollen an den Fernstrassen 1,2 und 3 sowie auf der Strasse Luque-Ypacarai eingerichtet werden. In die Operation Caacupé 2009 werden zirka 900 Gesundheitsfunktionäre mit einbezogen. Zur Krankenbetreuung erhalten sie Medikamente im Wert von mehr als 2 Milliarden Guaranies. Auch die Körperschaft für sanitäre Dienstleistungen Essap und der Umweltsanierungsdienst wurden beauftragt, Trinkwasserversorgung und Letrinen einzurichten. Die Senepa erhielt die Aufgabe, sich für die Ausrottung der Mücken stark zu machen, während das nationale Anti-Tollwut-Zentrum zur Tierkontrolle eingesetzt wurde. Um die Organisation noch zu vervollkommnen, wurde auch ein Helikopter vom Militär als Ambulanz zur Verfügung gestellt. Zur Verhinderung von Verkehrsunfällen während der Caacupé-Feierlichkeiten am 7. und 8. Dezember könnte der Strassenverkehr möglicherweise umgeleitet werden. Das Gesundheitsministerium schlug dem nationalen Rat für die Sicherheit auf den Strassen vor, die Umleitung beim Ypacarai zu beginnen, den Verkehr durch Pirayú auf den Umleitungsweg von Pedrozo zu führen, bis er dann an den Markt von Caacupé gelange. Der Rückweg sei bereits geplant und verlaufe über dem so genannten Desvío Cabañas bis Hugua Hú und San Bernardino. (abc)

Neue 2 Tausender Geldscheine auf dem Markt

Neue 2 Tausender Geldscheine auf dem Markt. – Die paraguayische Zentralbank BCP hat gestern die neuen 2 tausender Geldscheine erhalten. Wie José Mesa, Finanzverwalter der Stammbank, gegenüber der Zeitung mitteilte, sollen diese Geldscheine demnächst in Umlauf gebracht werden. Die insgesamt aus 28,5 Millionen Einheiten bestehenden Scheine sind die ersten, die einem neuen technologischen Verfahren, dem so genannten polymeren Verfahren, hergestellt wurden. Sie sollen daher auch von längerer Dauer und zudem hygienischer sein, als die bisherigen ein tausender Scheine, da an ihnen kein Schmutz haften bleiben könne. (abc)

Erarbeitung von Recycling-Produkt

Erarbeitung von Recycling-Produkt. – Mit dem Rückstand des Zuckerrohrs haben zwei Studenten ein Material erarbeitet, dass den Gebrauch des Holzes teilweise ersetzen könnte. Für die Initiative sind die beiden Jugendlichen als beste Forscher des Mercosur ausgezeichnet worden. Brian Ginés und Walter Martínez sind Studenten des ersten Jahres der Mittelstufe in wissenschaftlicher Ausrichtung des Colegio Iberoamericano. Die Trester sind vorwiegend faserhaltige, feste Rückstände, die nach dem Auspressen des Saftes vom Zuckerrohr übrig bleiben. Etwa 30 Prozent des Zuckerrohres besteht aus Trester, erklärte Brian Ginés. Da in Paraguay jährlich etwa 5 Millionen Tonnen Zuckerrohr produziert werden, könne der Rückstand positiv genutzt werden. Nach der Mischung des Tresters mit einem selbstentwickelten Klebstoff erlangten die Jugendlichen ein Produkt, das dem Holz ähnlich ist. Bei einer anschliessenden Untersuchung stellte das nationale Institut für Technologie und Normen, INTN, fest, dass dieses Recycling-Produkt für die Herstellung von Möbeln, Deckenbekleidung und Fertighäusern gebraucht werden kann. Die Jugendlichen nannten ihre Projekt „Madebag“. (UH)

Hohe Sterbezahl bei Verkehrsunfällen

Hohe Sterbezahl bei Verkehrsunfällen. – In Paraguay sterben jährlich etwa 900 Personen bei Verkehrsunfällen. Weitere etwa 20 tausend Personen werden dabei verletzt. Diese Daten ergeben etwa 3 Tote und 56 Verletzte pro Tag. Nach Angaben des Notfallkrankenhauses wurden im vergangenen Jahr 35 Amputationen an Opfern von Verkehrsunfällen vorgenommen. Der letzte Sonntag wurde von den Vereinten Nationen als Gedenktag an die Opfer von Verkehrsunfällen begangen. Damit soll das Bewusstsein der Bevölkerung über die Folgen unverantwortlichen Fahrens geschärft werden. Weltweit verlieren über eine Million Personen ihr Leben in Verkehrsunfällen. Deshalb gilt der dritte Sonntag jeden November-Monats als Tag des Schmerzes, der Traurigkeit und des Gedenkens. (UH)

Willkommen im Club der Brillenschlangen

Ständige Kopfschmerzen, tränende und sandknirschende Augen ließen nicht wenige Menschen, bereits seit einigen Wochen auf „altersbedingte Sehschwäche“ diagnostizieren, welche in meinem Alter ja völlig normal sei. Dann ist es Zeit, sich eine Brille zu besorgen. Frustrierend!! Wenn es so ganz langsam beginnt, überall ein wenig zu kneifen und zu zwicken und so manches Teilchen nicht mehr so funktioniert, wie es eigentlich sollte… Nach einem kleinen Test vor 3 Wochen, auf der von mir mitgebrachten Sehprobentafel, ganz gemütlich zu Hause auf der Terrasse, ließ das Resultat etwas Hoffnung schöpfen. Dennoch sollten wir Beide, denn auch Oliver hat so seine Problemchen, einen Augenarzt aufsuchen. Unsere KV wurde von uns zum Dezember gekündigt. Wir hätten somit noch immer in die Arztpraxis unseres Hausarztes fahren, uns da eine Überweisung zu einem Oculista im Hospital Bautista ausschreiben lassen können, da einen Termin vereinbaren und uns dort vorstellen können. Dies wäre bis dahin natürlich kostenfrei gewesen. Doch wir entschieden uns für eine einfachere Variante. Wir besuchten vergangenen Freitag einen Augenarzt bei einem Optiker im Centrum von Paraguarí, welcher 3 Mal wöchentlich dort seine Sprechstunde abhält.

Nach Ausfüllen des Anmeldebogens, dauerte es eine knappe halbe Stunde ehe wir aufgerufen wurden.

Wir erklärten unsere Probleme und wurden Beide äußerst gründlich untersucht.

Nach einem Sehtest für nah und fern, der Augenspiegelung und einer Gesichtsfelduntersuchung stand die Diagnose schnell fest.

Wir bekommen eine Brille, wenn auch von geringer Stärke. Am Empfang, also bei den 2 Optiker Damen durften wir uns gleich das gewünschte Gestell aussuchen, und innerhalb nur 3 Tagen seien die Brillen zum Abholen bereit. Kommenden Freitag, wenn uns der Weg erneut nach Paraguarí führt, werden wir dies tun. Für die gesamte augenärztliche ärztliche Diagnostik wurden nur 35.000Gs verlangt, pro Person natürlich. Dafür würde man in Deutschland nicht einmal die Hand gereicht bekommen…