Unser Nissan funktioniert wieder

Am vergangenen Freitag konnten wir glücklicherweise unseren treuen Nissan wieder aus der Werkstatt in Luque abholen.
Es wurde auf Grund von Schmutzpartikeln im Diesel, der Dieselfilter wie auch der Tank und sämtliche Zugänge gereinigt.
Und jetzt fährt er wieder problemlos und ohne leuchtende Kontrollanzeige.
Bisher tankten wir eigentlich nur an den größeren Tankstellen, wie beispielsweise der „Petropras“, doch anscheinend ist man auch hier nicht davor gefeit Diesel 1. Wahl zu bekommen. Gleiches gilt laut unserem Werkstattmeister auch für das Benzin in Paraguay, welches ebenso qualitativ nicht das Beste sei.
Dem entgegenwirken kann man zumindest teilweise, in dem man sich einen weiteren Filter vor die Einspritzpumpe einbauen lässt, wie auch beim Tanken einen Nylonstrumpf benutzt. Erinnerungen meiner Kindheit werden wieder geweckt, denn das war damals nicht viel anders im Osten von Deutschland.
Anschließend ging es zusammen mit Bekannten gleich weiter nach Paraguarí. Doch dazu später mehr…

Es kann nur besser werden…

Die ersten Tage des neuen Jahres begannen bei uns mit lauter Macken…  es kann nur besser werden, so hoffen wir.
So brachten wir unseren defekten  Staubsauger  zur Firma Kärcher nach Asunción zur Reparatur (nach 3 Wochen konnten wir ihn glücklicherweise wieder abholen, noch viel wichtiger ist, er funktioniert!).
Kurze Zeit später gab nach zahlreichen Reparaturen im vergangenen Jahr unser Rasenmäher sein Geist auf,  jetzt sind wir auf der Suche nach einem Neuen, und hoffen ein besseres Modell zu finden. Auch hier gibt es gute Markengeräte zu kaufen, wenn auch nicht in der vielfältigen Auswahl wie in Deutschland gewohnt,  nur haben diese natürlich auch Ihren stolzen Preis.
Unser altes Gerät landete nicht auf dem Schrottplatz, sondern dient nun Bekannten von uns mehr oder weniger als Organspender.
Zu guter letzt steht unser Auto seit vergangenem Samstag in der Werkstatt, so dass wir derzeit auch nicht mobil sein können. Vermutlich braucht der Nissan eine neue Einspritzpumpe (was in diesem Moment diagnostiziert wird), dank des wohl nicht all zu sauberen Diesels hier in Paraguay ist dies wohl keine Seltenheit.
Dank zweier netter Bekannter, welche derzeit auf Mbuni  leben, werden wir so morgen nach Paraguarí chauffiert, denn trotz allem auch der Bau wartet auf uns.
Die üblichen, angefallenen Zahlungen sind zu begleichen. Ebenso warten natürlich auch unserer Maurer und Gehilfen auf Ihren Wochenlohn.

Mauern Teil 4

Die Mauern sind vergangene Woche wieder gut 40 cm gewachsen, ebenso ist das Gerüst (da sollte man den Schwebebalken beherschen) erweitert worden.

IMG_1096 IMG_1103 IMG_1104

Im Esszimmer bzw. Eingangszimmer wird ja die Mauer auch bis auf eine Höhe von 120 cm auf Sicht gemauert (da die Hunde hier schlafen werden und somit die Wand nicht immer verschmutzt). Diese Höhe ist nun auch erreicht.

IMG_1099

Die ersten Fenster werden nun auch schon ausgespart. (wir haben unterschiedlich hohe Fenster)

IMG_1098

Das Ganze wie immer mit einfachsten Mitteln; aber gerade wird trotzdem alles 🙂

IMG_1101 IMG_1102

Eigene Mangoernte

Seit einigen Wochen kann man zahlreich an Straßenrändern, in Supermärkten oder auf Stadtmärkten die leckeren jetzt reifen Mangos kaufen.

Bisher hatten wir das Glück diese auch von netten Nachbarn hier in Nueva Colombia geschenkt zu bekommen, doch in der vergangenen Woche durften wir unsere ersten eigenen Früchte ernten. Das war dann schon etwas ganz besonderes.

IMG_0773 IMG_0772

Lorenzo, einer der Maurer auf unserem Bau, kletterte schneller auf den Baum als wir sehen konnten und pflückte uns einen Eimer voll.

IMG_1118 IMG_1133

Die ersten Pflanzungen

Am vergangenen Freitag konnten wir auf unserem neuen Grundstück unsere ersten 2 Bäumchen pflanzen.
Liebe Bekannte von uns schenkten uns ganz überraschend 2 eigens gezogene Tamarinde Bäume, Danke nochmals dafür!!
Da wir bisher was die Gartengestaltung betrifft  noch keine konkreten Vorstellungen haben,  bzw. auch in die nähere Umgebung von Haus, Terrasse und Pool während der Arbeitsphasen nichts anlegen wollen, haben wir am Rande des internen Zaunes zunächst ein Plätzchen gefunden.

IMG_1107 IMG_1109 IMG_1111 IMG_1115

Wilfriedo ein netter Angestellter, welcher derzeit Haus und Garten bewacht hat sich für die Pflege, also das gießen geopfert.

Der ursprünglich aus Ostafrika stammende Tamarindus indica zählt zu den Johannisbrotgewächsen.
Der immergrüne, sehr langsam wachsende Baum kann  eine  Höhe von maximal 25 m erreichen, trägt rote Knospen ehe sich hellgelbe bis weiße Blüten in traubenform bilden.
Das harte Holz des Tamarindus wird sehr gerne in der Holzverarbeitung genutzt, doch wegen des langsamen Wachstums ist dies nicht sonderlich rentabel.
Das süß saure Fruchtfleisch der 3- 15 cm langen fleischig braunen Hülsenfrüchte kann man sowohl roh verzehren oder aber als Würzmittel für Salate verwenden. Auch in der Hausmedizin findest es Anwendung.