Die Macauba Palme – Coco Mbokaya

Die meist verbreitete Palmenart in Paraguay ist die „Coco Plame“ oder Coco Mbokaya sowie in verschiedenen Regionen auch noch unter anderen Namen bekannt, gehört zur Pflanzenfamilie der Arecaceae (auch Palmaceae genannt). Sie wächst eigentlich im ganzen Osten des Landes.
Die Palme wird 6-15 Meter hoch.
Die Krone besteht aus etwa 20 (bis zu 40) grünen und mehreren braunen, trockenen und bald abfallenden, ledrigen Blättern von 3 bis 4 Metern Länge. Sie sind in zahlreiche schmale und spitz zulaufende Segmente von bis zu 60 Zentimetern Länge und nur 6 Millimetern Breite geteilt.
Die Kokusnüsse sind relativ klein, etwa 3-5 cm im Durchmesser, schmecken aber wie die „normalen“ Kokusnüsse.
Die Früchte (Coco) werden hier gesamelt und zu Öl oder Seife weiter verarbeitet.

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Pepsi Cola, kommt nach mehreren Jahren in Paraguay wieder auf den Markt

Die Getränkemarke, Pepsi Cola, kommt nach mehreren Jahren in Paraguay wieder auf den Markt. Das informierte der legale Vertreter der Firma Bebidas Internacionales SA, BISA, José Buzó. Die Firma hat die Rechte zur Herstellung und Verkauf dieser Marke erhalten und baut zur Zeit eine Fabrik zur Abfüllung von Pepsi Cola in der Stadt San Antonio. Die Fabrik soll im August 2011 fertiggestellt sein und seinen Betrieb aufnehmen. Durch die neue Fabrik sollen laut Buzó 500 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Neben Pepsi Cola kommt die gesamte Linie von Produkten wie Mirinda Naranja, Mirinda Guaraná, 7 up, Paso de los Toros, Gatorade und H2oh wieder auf den paraguayischen Markt. Paraguay war während mehreren Jahren das einzige Land in der Region, wo die Linie dieser Getränkemarke nicht auf dem Markt zu finden waren. Pepsi Cola ist der Hauptkonkurrent von Coca-Cola. Der Hauptsitz in den USA liegt im Bundesstaat New York. Die Pepsi-Cola wurde 1898 vom Apotheker Caleb Bradham in New Bern, North Carolina entwickelt. Zunächst benannte er das Getränk in Anlehnung an seinen eigenen Namen Brad’s Drink. Am 28. August desselben Jahres benannte er es in Pepsi Cola um. Der Name geht auf das Enzym Pepsin zurück, das in der Kolanuss enthalten ist und mit dem eine darm- und gesundheitsfördernde Wirkung der Cola suggeriert werden sollte. Das für Pepsi typische Warenzeichen ist der im Jahr 1962 entstandene, sogenannte „Pepsi Globe“. Dieses Logo wurde über Jahrzehnte verwendet und lediglich modernisiert. Seit 2009 wird jedoch ein neues Warenzeichen eingesetzt. Bei diesem handelt es sich um eine Abwandlung des bekannten Warenzeichens. Die typische weiße Welle ist in einen Smiley umgestaltet worden. Außerdem wird nun eine andere Schrift sowie Schriftart verwendet. Wurde Pepsi jahrelang in Großbuchstaben geschrieben, so wird Pepsi nun kleingeschrieben. Das rot-weiß-blaue Farbschema wurde jedoch beibehalten. (abc)

Mit großem Erfolg ist die diesjährige Expo Tobatí an diesem Wochenende eröffnet worden

Mit großem Erfolg ist die diesjährige Expo Tobatí an diesem Wochenende eröffnet worden. Mehr als 1 tausend Besucher wurden bereits am ersten Wochenende registriert. Die Ausstellung findet bereits das 25. Jahr infolge in der Villa Artesanal der Stadt Tobatí statt und wird von der Stiftung Tobatí organisiert und zahlreichen Öffentlichen und privaten Institutionen unterstützt, darunter von dem Paraguayischen Institut für Handarbeiten, IPA, dem Industrie und Handelsministerium, dem Tourismussekretariat und der doppelstaatlichen Körperschaft, Itaipú. Wie die Zeitung abc Color informierte, nehmen etwa 150 Handwerker an der Ausstellung teil, die aus der Stadt Tobatí und den umliegenden Städten kommen. Tobatí ist eine Stadt in Paraguay im gleichnamigen Distrikt im Departement Cordillera mit etwa 20 tausend Einwohnern. Sie liegt 10 km von Caacupé, der nächstgrößeren Stadt. Die Stadt Tobati wurde im Juni 1539 von Domingo Martínez de Irala gegründet. In Tobatí existieren mehrere Produktionsstätten von Baustoffen, die in der Mehrzahl Dachziegel und Ziegelsteine liefern, die bis ins benachbarte Argentinien und Brasilien exportiert werden. Neben modernisierten Betrieben mit elektrischen Maschinen und Öfen gibt es auch noch die traditionellen Methoden der Ziegelherstellung. Tobatí ist bekannt für die Töpfer- und Holzschnitzkunst. Die Villa Artesenal, die das ganze Jahr hindurch geöffnet ist, zeigt unter anderem Werke des bekannten Holzbildhauers Zenon Páez. Hier sind auch verschiedene Holzfiguren, rustikale Möbel aus Hand geschnitzt und gearbeitet, sowie die verschiedensten Tonartikel ausgestellt, die auch zum Kauf angeboten werden. (abc)

Gästehaus Umbau Teil 5

Anfang der Woche kam unser Schreiner mit den Fenstern und Türen für das Gästehaus.

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Die Fenster sind wieder mit Stufenprofil und Gummidichtung. Ebenso ist alles andere mit Silikon gedichtet. Wir wollten auch im Gästehaus vernünftige Fenster haben durch dies nicht immer reinregnet und zieht.

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Die Fenster und Türen wurden in die vorgesehenen Plätze gesetzt, verkeilt und eingeschäumt.

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Manuela hat letzte Woche die bestehenden Rahmen abgeschliffen und mit Klarlack wieder neu gestrichen. Die Fensterläden kommen dann ganz weg.

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Der Klempner hat die Installation im Bad abgeschlossen (zumindest weitgehend). Dusche und Waschbecken. Bei der Toilette muss er noch mal ran, diese ist schief 🙂

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Aussen wurde mit der Sickergrube begonnen. Diese besteht wieder aus 3 Kammern die gemauert sind.

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Jaboticaba Frucht

Gestern war ich wieder mit der Motorsense auf dem Grundstück unterwegs. Als ich bei einem recht unscheinbaren 3 Meter hohen Busch ankam vielem mir Früchte direkt am Stamm auf.

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Diese sind sehr schmackhaft und erinner an eine Mischung aus Johannisbeere und Kirsche. Sie sind dunkelrot und habe die Größe einer Kirsche. Innen sind sie weiss bis rosa und haben mehrere (3 bis 4) Kerne.

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Nach einigem Suchem im Internet fand ich den Namen: Jaboticaba (Myrciaria cauliflora) oder Baumstammkirsche.
Die Frucht ist man eigentlich ohne Schale. Man muss aber schnell sein da diese nach 3-4 Tagen verderben. Allerdings trägt der Busch sehr viele Früchte.
Der Busch wird 6-12 Meter hoch und hat weisse Blüten. Früchte trägt er hier mehrmals im Jahr.
Ursprünglich kommt die Pflanze aus Brasilien, wächst aber inzwischen in ganz Südamerika. Hier in Paraguay wird oft Marmelade daraus hergestellt.