In diesen Tagen wird in Paraguay im Hochsommer Winterwetter registriert

In diesen Tagen wird in Paraguay im Hochsommer Winterwetter registriert. Der plötzliche Wetterumschwung, der für etwas Erleichterung nach den extrem heißen Temperaturen von über 42 Grad in der vergangenen Woche sorgte, kann als außergewöhnlich bezeichnet werden. Er brachte die Bevölkerung dazu, erneut die bereits verstauten Winterjacken z.b von Khujo hervorzuholen. Dieses Phänomen von einem derartig brüsken Wetterumschwung war zuletzt am 13. Dezember 1963, also vor genau 46 Jahren verzeichnet worden. Darüber sprach der Meteorologe, Eduardo Mingo, der dieses Phänomen als äußerst a-typisch für Paraguay bezeichnete. Am Sonntag waren die Temperaturen in Asunción innerhalb einer halben Stunde um 15 Grad gefallen und zwar von 38 auf nur 23 Grad. Am gestrigen Montag betrug die Temperatur am Morgen 14 Grad und am heutigen Dienstag 12 Grad. Laut Meteorologen sollen diese frischen Temperaturen jedoch nicht lagen anhalten, denn am Samstag könnten die Temperaturen erneut die 35 Grad Marke in Asunción überschreiten, so dass im Chaco sogar mit noch höheren Temperaturen für das kommende Wochenende zu rechnen ist. (lanación)

Wintereinbruch in Paraguay?

Gestern Mittag hatten wir noch knapp 36 Grad, es war schwül und wir waren zu Besuch bei Bekannten.
Um 15 Uhr kam ein stärkeres Gewitter. Nachdem der Regen aufhörte fuhren wir wieder Richtung Heimat.
Abends um 18 Uhr hatten wir nur noch kalte 18 Grad und heute Früh waren es nur 16 Grad.
Also mussten im Dezember wieder die Federbetten her 🙂

Naja, aber ab Morgen gehen die Temperaturen auch wieder aufwärts.

Die internationalen Finanzreserven Paraguays haben erneut einen Rekord verzeichnet

Die internationalen Finanzreserven Paraguays haben erneut einen Rekord verzeichnet. Wie von seiten der Zentralbank verlautete, verfügt Paraguay momentan über Finanzreserven von mehr als 4 Milliarden Dollar, während die Schulden Paraguays lediglich 2 Milliarden Dollar betragen. Nachdem Paraguay 2003 noch ein Default verzeichnet hatte, konnten durch eine strenge Diziplin und gutes Management die Schulden in den letzten Jahren unter Kontrolle gebracht werden. Der Rekord der internationalen Finanzreserven war dank des niederigen Dollarkurses möglich. Diesen nutzte die Zentralbank, um Dollar aufzukaufen und somit die Inflation zu bremsen. Mit diesem Niveau der Finanzreserven hat das Land eine solide finanzielle Position und eine Garantie, um für eventuelle finanzielle Rückschläge gerüstet zu sein. Die gesamten Internationalen Finanzreserven des Landes sind in der Internationalen Bank für Zahlungsausgleich BIS, Schweiz, angelegt. Diese nimmt die Rolle der Zentralbank für alle Zentralbanken der Welt ein. Die meisten Finanzreserven, etwa 73 Prozent, sind in Dollar angelegt, der Rest wird in Gold oder Wertpapieren, sowie Banknoten der heimischen Währung deponiert. Währungsreserven sind die von einer Noten- oder Zentralbank auf der Aktivseite in ausländischer Währung oder Edelmetallen, Sonderziehungsrechten und Reservepositionen im Internationalen Währungsfonds gehaltenen Mittel zu Devisenmarktinterventionen und zur Finanzierung von Außenhandelsdefiziten. (lanación)

Paraguay ist zur Zeit der größte Exporteur des Mercosur

Paraguay ist zur Zeit der größte Exporteur des Mercosur. Das geht aus einem Bericht der Interamerikanischen Entwicklungsbank, BID hervor. Wie es darin heißt, sind die Exporte der lateinamerikanischen Länder allgemein in diesem Jahr um 29 Prozent angestiegen, nachdem im vergangenen Jahr ein Rückgang von 23 Prozent aufgrund der weltweiten Finanzkrise verzeichnet worden war. Im Mercosur sei Paraguay das Land mit den meisten Exporten und zwar exportierte Paraguay 39,7 Prozent der gesamten Exportgüter des Mercosur, gefolgt von Brasilien mit 29,7 Prozent, Uruguay mit 24,6 Prozent und Argentinien mit 24 Prozent. (lanación)

Der Export von Wurst, Speck und anderen Fleischprodukten ist um 400 Prozent gestiegen. Die Länder, in denen die meisten Wurst, Speck und andere Fleischprodukte aus Paraguay exportiert wurden, sind Schweiz, Togo, Bolivien und Ghana. Dabei ist die Schweiz der größte Abnehmer dieser Fleischwaren. Durch den Export von Wurst und Speck kamen zwischen Januar und November dieses Jahres Devisen in Höhe von 850 Millionen Dollar ins Land. Im vergangenen Jahr waren es lediglich 169 tausend Dollar gewesen. Das bedeutet ein Anstieg von 400,7 Prozent, die aus Daten der Rediex hervorgeht. Somit hat der Export von Wurst, Speck und anderen Fleischprodukten den größten Anstieg im Bereich der Fleischexporte verzeichnet. Neben verschiedenen Wurstarten und Speck wurden auch Rauchfleisch, Kochschinken, sowie homogenisiertes Rindfleisch und Leber ausgefahren. Insgesamt wurde ein Exportvolumen von mehr als 300 Tonnen dieser Produkte registriert. Diese wurden von den Firmen Frigomerc mit 57 tausend Tonnen, Carpediem mit 235 tausend Tonnen und der Kooperative Choritzer mit 64 tausend Tonnen registriert. Ein die Schweiz importierte dabei 57 tausend Tonnen, wodurch mehr als 500 tausend Dollar an Deviseneinnahmen registriert worden waren. (lanación)

Seit 10 Tagen schon können keine Container aus dem Land hinaus oder ins Land hinein gebracht werden

Seit 10 Tagen schon können keine Container aus dem Land hinaus oder ins Land hinein gebracht werden. Als Grund dafür werden die Schranken Argentiniens angegeben, die den nationalen Handel stark beeinträchtigen. Neben anderen Sektoren äußerte jetzt auch Mary Llorens ihre Besorgnis. Llorens ist die Vorsitzende der nationalen Fleischkammer. Seit gestern Nachmittag haben sich die Blockaden an der paraguayisch-argentinischen Grenze verschärft. Allein auf paraguayischer Seite sei die Warteschlange der Lastkraftwagen etwa 1 Kilometer lang, berichtet die Tageszeitung Ultima Hora. Weiter stehen auch kleine Fahrzeuge vor dem Grenzübergang. Von der Situation profitieren Taxi-Fahrer, Transportdienste und ambulante Händler. Sie nutzen das Chaos an der Grenze, um eigene Geschäfte zu machen. Die Produzenten haben um eine schnelle Lösung der Transport-Schikane in Clorinda gebeten, um Verluste zu verhindern. Das Ministerium für Industrie und Handel wies darauf hin, dass aufgrund der Blockade auf argentinischer Seite 12 Lastwagen mit Bananen- und Ananas-Ladungen an der Grenze festsitzen, ohne ihre leicht verderbliche Fracht abliefern zu können. Die wirtschaftlichen Verluste werden auf 660 Millionen Guaraníes geschätzt, sollte nicht innerhalb der nächsten Stunden eine Lösung gefunden werden. Das wäre ein schwerer Schlag für die Produzenten dieses Sektors, verlautete aus Kreisen des Ministeriums. (970 AM, La Nación, UH)