Neues Shoppingcenter in San Lorenzo

In der Stadt San Lorenzo wird zur Zeit ein großes Shoppingcenter gebaut. Das Einkaufszentrum wird von der Firma Capitalis Desarrollos Inmobiliarios gebaut. Die Fertigstellung und Eröffnung des neuen Einkaufszentrums ist für Dezember geplant. Wie von Seiten der Firma Capitales verlautete, sei bereits jetzt schon 30 Prozent des Shoppingcenters an Privatunternehmen verkauft worden und für den Verkauf weiterer 20 Prozent würden Verhandlungen geführt. Die übrigen 50 Prozent des Einkaufszentrums seien an Einzelhandelsgeschäfte bereits vermietet worden. Zu den Firmen, die bereits ein Lokal gekauft oder gemietet haben gehören die Supermarktkette Salemma, sowie McDonald’s, Pancholo’s, Don Vito, Amandau, ArtePan, Clock’s, Shoes4Less, Nasa Jeans, Dress4Less, Gianina Joyas, Cei Calzados, Fabian & Esther Peluquería, Óptica Regal und Sport House. Die Zielgruppe dieses Shoppings ist die Mittelklasse und das Angebot sei dem entsprechend, hieß es von Seiten der Firma Capitalis. Es wird erwartet, das Bewohner von Itauguá, Ypacaraí, Pirayú und Caacupé dort ihre Einkäufe tätigen, da das Einkaufszentrum an einem für diese Städte strategisch günstigen Ort an der Fernstraße 2 errichtet wird. (uh)

Anstieg der Aufforstung um 50 Prozent

Auf nationaler Ebene hat das Nationale Forstinstitut, Infona, einen Anstieg der Aufforstung um 50 Prozent registriert. Von den bisher im offiziellen Register registrierten aufgeforsteten Fläche von 40 tausend Hektar, stieg diese in etwas mehr als einem Jahr auf 60 tausend Hektar. Dieser Anstieg im Bereich der Aufforstung sei nicht zuletzt auf die Dynamik der Verwaltung der Infona zurückzuführen, hieß es. Obwohl 60 tausend Hektar aufgeforsteter Wald nur eine kleine Fläche darstellt, sei dieses im Vergleich zu vergangenen Jahren bereits als positiver Fortschritt zu werten, erklärte die Planungsdirektorin des Nationalen Forstinstituts, María José López Ortiz. Weiter informierte die Infona, dass der Anstieg der aufgeforsteten Flächen im Land nichts mit dem Unterfangen zur massiven Anpflanzung von Bäumen zu tun habe, das sich Paraguay atmet aus voller Lunge, nennt. Bei dem Projekt handele es sich nicht um Aufforstung, sondern um die Schaffung von Grünflächen oder um die Pflanzung von Straßenbäumen. Laut López Ortiz wurde gestern im Carmelitas Center auch ein Internetportal des Nationalen Systems für Forstinformationen, SNIF vorgestellt. Es handelt sich dabei um ein inter-institutionelles Unterfangen mit Beteiligung mehrerer Sektoren. Das Nationale System für Forstinformationen soll in etwa drei Monaten zur Verfügung stehen und werde ein aktualisiertes System darstellen, durch das interessierte Personen sich über die neuesten Statistiken im Bereich der Aufforstung informieren können. Zur Zeit verfügt Paraguay noch über eine Fläche von 15 Millionen Hektar heimischer Wälder. Etwa 230 tausend Hektar werden pro Jahr abgeholzt. Dabei würden die gefällten Bäume kaum genutzt. (abc)