MERCOSUR genehmigt keine Handelsabkommen

Der MERCOSUR genehmigt keine Handelsabkommen außerhalb dieses Bündnisses. Wie der Staatspräsident Nicanor Duarte Frutos gestern aus Wien mitteilte, habe der Mercosur den kleinen Mitgliedsländern Uruguay und Paraguay ein sogenanntes „Korsett angezogen". Er wiederholte, dass die paraguayische Regierung noch einmal eine spezielle Genehmigung für Handelsabkommen mit Ländern außerhalb des Mercosur-Blocks beantragen werde. Gestern mittags hatten Tabaré Vázquez und Duarte Frutos ein Treffen in Wien, bei dem es um die Koordination der Handelspolitik der kleineren Staaten im Mercosur ging. Duarte Frutos schloss ein Austreten Paraguays aus dem MERCOSUR-Bündnis, das 1991 in Kraft getreten ist, aus. Aber er bestand darauf, dass Paraguay, als Land mit der kleinsten wirtschaftlichen Entwicklung und ohne freien Zugang zum Meer, Ausnahmegenehmigungen brauche. Es müsste die Möglichkeit haben, auch noch mit anderen Ländern Handelsabkommen zu schließen, zitierte ABC-Color den Präsidenten. Auch traf sich Duarte Frutos gestern mit dem Präsidenten der europäischen Kommission, José Manuel Durao Barroso. Frutos bat darum, die Formalitäten zur Eröffnung neuer Märkte für nationales Fleisch innerhalb der EU zu beschleunigen. Das würde nicht nur positiv für den Mercosur sein, sondern sich auch auf das Gleichgewicht der weltweiten Globalisierung positiv auswirken.
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Impfkampagne gegen Grippe

Gestern ist im Land mit der Impfkampagne gegen Grippe begonnen worden. Die Kampagne erstreckt sich Informationen des Gesundheitsministeriums zufolge bis zum 13. Mai. Am Samstag waren 500 tausend Dosen Impfstoff für Erwachsende und 150 tausend Dosen für Kinder im Land eingetroffen. Die Impfungen werden an Kleinkinder und ältere Leute verabreicht, sowie an Personen, die unter chronischen Krankheiten leiden. Angesichts der weltweiten Bedrohung durch die Vogelgrippe sollen auch Personen inmunisiert werden, die auf Geflügelfarmen arbeiten. Die Aktion ist teil des Programms zur Erweiterten Inmunisierung PAI. Die Impfeinheiten sollen in diesen Tagen an alle Gesundheitsregionen des Landes verteilt werden.
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Penalty will in Paraguay eine Fertigngsanlage einrichten.

Asuncion/Brasilia: Die international bekannte brasilianische Firma Penalty will in Paraguay eine Fertigungsanlage einrichten. Sie soll unter dem Maquila-verfahren funktionieren. Dies gab der Präsident, Nicanor Duarte Frutos bekannt und wurde vom Vorsitzenden des Maquila-rates, Rolando Díaz bestätigt. Die Investitionen von Seiten des brasilianischen Unternehmens belaufen sich auf 3 Millionen US-Dollar und soll 492 direkte Arbeitsplätze schaffen. Außerdem werden tausend 700 weitere Personen indirekt mit Arbeiten dieser Firma beschäftigt sein. Wie Rolando Díaz weiter erklärte, wird Penalty die Anlage mit hoher Wahrscheinlichkeit im Distrikt Hernandarias des Departaments Alto Paraná errichten. Die Doppelstaatliche Körperschaft Itaipú wird dieses Projekt mit einigen Bauten unterstützen, die derzeit nicht mehr gebraucht werden. Diese Konstruktionen sind "Tinglados", die als Essräume während der Bauten des Stauwerkes dienten. Diese sollen nun renoviert werden. Bevor dieses Jahr um ist, soll die Firma bereits funktionieren. Ende nächsten Jahres würde sie bereits Umsätze in Höhe von 20 Millionen Dollar von Paraguay registrieren, hob Díaz hervor. Penalty hat wichtige Märkte in Brasilien, Argentinien und weiteren Ländern des Kontinents. Produktions-abteilungen gibt es bereits in Brasilien, Argentinien, Uruguay und auch in Europa. In der Abteilung in Paraguay sollen Bälle und Sportkleidung hergestellt werden.
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