Paraguay News

Eisenbahnstation von Asunción wieder eröffnet

Die Eisenbahnstation von Asunción öffnet heute wieder ihre Türen für das Publikum. Nachdem diese für 35 Jahren geschlossen war, wird die Eisenbahnstation als Kultur Zentrum wieder eröffnet und bekommt den Namen „Estación Esperanza“. Das Nationale Sekretariat für Kultur, SNC, informierte, dass zu der Eröffnung das Obergeschoss als Auditorium dienen werde. Ab sofort würden hier verschiedene Aktivitäten stattfinden, darunter Musikpräsentationen, Theateraufführungen, Bürgerversammlungen und andere kulturelle und artistische Darbietungen. Durch die Wiedereröffnung der Eisenbahnstation, wird diese Teil des historischen Zentrums von Asunción, verlautete von Seiten des Kulturzentrums. (ipp)

Äpfel in Paraguay

La Colmena: In la Colmena werden japanische Einwanderer erstmals Äpfel ernten. Die Obstbauern haben dort einige Versuche mit dem Anbau von Äpfeln gemacht und rechnen nun zwischen Dezember und Januar mit der ersten Ernte. Wie einer der Obstbauern, Koichi Miyamoto erkärte, wolle er beweisen, dass mit Arbeitswillen und Mut in Paraguay fast alles angepflanzt werden könne. Er selbst habe verschiedene Obstbäume auf einem 120 Hektar grossen Grundstück angepflanzt, auch solche, die in Paraguay nicht traditionell angepflanzt werden. Auch Äpfel gehören nicht zu den traditionellen Früchten, die in Paraguay angepflanzt werden. Trotzdem glaubt Miyamoto, das der Anbau von Äpfeln in Ostparaguay in Zukunft auch zu einem lohnenden Anbauprodukte werden könnten. Das wichtige sei ausprobieren und experimentieren. Wer nicht wagt, nicht gewinnt, erklärte der Japaner. Seine Familie habe bereits seit 25 Jahren Äpfel angepflanzt. Deshalb hatte auch er den Wunsch zum Anbau einer Apfelplantage. So habe er im vergangenen Jahr 50 Bäumchen gepflanzt. Jetzt wachsen bereits 170 Apfelbäume in seinem Garten. Dabei habe er sich für die Arten Eva und Julieta entschieden. In kürze werde er mit der ersten Apfelernte beginnen. In Paraguay seien die Äpfel zwar kleiner als in manchen anderen Ländern. Sie seien jedoch süss und saftig, erklärte Koichi Miyamoto. (abc)

dritter Todesfall durch Windpocken

Heute ist im Zentralen Hospital des nationalen Fürsorgeinstituts, IPS ein 5 jähriges Mädchen an den Folgen von Windpocken gestorben. Wie der zuständige Chefarzt der Kinder Intensivstation, Oscar Franco informierte, seien bei dem Mädchen Komplikationen aufgetreten, die zu einem Versagen mehrerer Organe geführt hatten. Das Kind war gestern um 1 Uhr Mittags ins Krankenhaus gebracht worden und starb heute früh um 6 Uhr 30. Es ist bereits der dritte Todesfall in diesem Jahr aufgrund von Komplikationen bei Windpocken. Wie Franco sagte, werde zur Zeit eine Windpockenepidemie im ganzen Land verzeichnet. Das IPS Krankenhaus verfügt nur noch über wenig Dosen der Schutzimpfung gegen Windpocken, da es bei dieser Kinderkrankheit nur selten zu Komplikationen kommt. In den letzen Tagen seien jedoch 600 Impfungen gegen die Krankheit verabreicht worden. Die Windpocken sind eine durch Tröpfcheninfektion übertragene Erkrankung, die durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst wird. Betroffen von der Krankheit sind überwiegend Kinder im Vor- oder Grundschulalter. Kinder, die an Windpocken erkranken, sind anschließend lebenslang dagegen immun, weshalb man sie auch zu den Kinderkrankheiten zählt. Symptome sind im Wesentlichen Fieber und ein charakteristischer, juckender Hautausschlag mit wasserklaren Bläschen. In seltenen Fällen kann es zu Komplikationen in Form von Kleinhirn- oder Hirnentzündungen, einer Lungenentzündung oder bakteriellen Superinfektionen der Haut auftreten. Zu Komplikationen kann es vor allem bei Kindern kommen, deren Immunsystem geschwächt ist. Wie von Seiten des IPS verlautete, gibt es einen Impfstoff gegen Windpocken, der jedoch nicht im regulären Impfprogramm des Gesundheitsministerium enthalten ist. (abc

Touristen Polizei

Seit gestern sind 320 neue Sicherheitskräfte im asuncióner Stadtzentrum im Einsatz. Es handelt sich dabei um die Polizei für städtische Sicherheit und Tourismus. Die Polizisten sollen sich vor allem in der historischen Altstadt, sowie im Stadtzentrum von Asunción aufhalten, um rund um die Uhr für die Sicherheit von Touristen und Besuchern der Touristenattraktionen sorgen. Die Sicherheitskräfte wurden auch in der Betreuung von Touristen unterrichtet, was von der Welttourismusorganisation empfohlen wurde. (uh)

Flüge nach Orlando, Miami, New York, Cancún, Havanna und anderen Städten

Die Fluggesellschaft, Copa Airlines will am 16. Dezember seine Flüge nach Paraguay aufnehmen. Die Flüge dieser Fluggesellschaft sollen Asunción mit Flügen nach Orlando, Miami, New York, Cancún, Havanna und anderen Städten verbinden. In einem Interview mit der Zeitung Lanación informierte der Firmenvertreter, Christian Rodriguez über die Expansionspläne der Fluggesellschaft, die noch in diesem Jahr drei neue Städte in ihre Flugrouten aufnehmen wollen. Dazu gehört Asunción, Cúcuta in Kolumbien und die US Stadt Chicago. Die panamaische Fluggesellschaft will ihre Operationen in Paraguay mit 4 Flügen pro Woche beginnen und diese dann in Zukunft auf 7 Flüge pro Woche anheben. Damit bräuchten Passagiere nicht mehr tagelang auf einen Verbindungsflug warten. Auf die Frage, warum die Gesellschaft Paraguay als Reiseziel gewählt habe, sagte Rodriguez, das das Land strategisch günstig gelegen sei und deshalb ein guter Punkt sei, um die Strategien des Flugnetzes zu vervollständigen. Alle Flüge hätten die Stadt Panamá zum Reiseziel, gleichzeitig würden jedoch auch gute Verbindungen zwischen verschiedenen Städten geschaffen. Zunächst will die Fluggesellschaft eine Boeing 737-700 mit 124 Sitzplätzen einsetzen. In Paraguay wird die Gesellschaft ihre Operationen zunächst mit einem Mitarbeiterstab von 15 Personen beginnen. (lanación)

Die Eisenbahn von Sapucai soll zum Jahresende wieder funktionieren

Die Eisenbahn von Sapucai soll zum Jahresende wieder funktionieren. Die Lokomotiven der Eisenbahn sind bereits über 100 Jahre alt. Nach monatelangen Reparaturen an der Eisenbahn in der Werkstatt Carlos Antonio Lopez in Sapucai, soll diese innerhalb von 2 Monaten Gebrauchsfähig sein. Geplant ist, die Endstation von Sapucai, 92 Kilometer von Asuncion enfernt und die Eisenbahn als turistische Attraktion zu gebrauchen. Mit der Eisbahn soll Rundfahrten in der Umgebung gemacht werden. Die Reparatur der Lokomotiven und der Schienen kosten dem metalurgischem Unternehmen etwa 400 Millionen Guaranies. (ipp)

Expo in der Villa Artesanal der Stadt Tobatí

Tobatí: Die Handwerker von Tobatí bereiten sich auf ihre diesjährige Ausstellung vor, die vom 4. bis zum 20. November in der Villa Artesanal der Stadt Tobatí stattfinden soll. Organisiert wird die Ausstellung von der Stiftung Tobati, sowie von der lokalen Stadtverwaltung. Außerdem erhalten die Organisatoren Unterstützung von dem paraguayischen Handwerkerinstitut, IPA. Die Expo Tobatí findet bereits das 26. Jahr infolge statt. Präsentiert werden sowohl Handarbeiten aus Holz und Keramik, sowie Landwirtschaftsprodukte und verschiedene Dienstleistungen. Die Ausstellung dient dazu, die Kultur zu fördern, und den Handwerkern bessere Einnahmen zu schaffen, damit sie ihre Lebensbedingungen verbessern können. Die Ausstellung wird am 4. November um 17 Uhr eröffnet. Am Abend findet ein Kulturfestival statt. Tobatí ist eine Stadt in Paraguay im gleichnamigen Distrikt im Departement Cordillera mit etwa 20 tausend Einwohnern. Die Stadt liegt 10 km von Caacupé, der nächstgrößeren Stadt, entfernt. In Tobatí existieren mehrere Produktionsstätten von Baustoffen, die in der Mehrzahl Dachziegel und Ziegelsteine liefern, die bis ins benachbarte Argentinien und Brasilien exportiert werden. Neben modernisierten Betrieben mit elektrischen Maschinen und Öfen gibt es auch noch die traditionellen Methoden der Ziegelherstellung. Tobatí ist bekannt für die Töpfer- und Holzschnitzkunst in Paraguay. (abc)

Pepsi Cola bald wieder in Paraguay

Die Firma Pepsi Cola ist auf der Suche nach Verteiler für ihre Produktpalette. Interessierte Verteiler können sich in den Büros der Firma AJ Vierci präsentieren, erklärte die Firmenleitung. Bei der Präsentation sollten die interessierten Verteiler auch angaben über den Ort der Lagerräume, Anzahl der Warentransportmittel und Informationen über die Erfahrung in der Verteilung von Produkten angeben. Das Abkommen für das Franchising der Firma Pepsicola gelang dem Getränkehersteller, Bebidas Internacionales, SA, Bebisa, der Unternehmergruppe Vierci im vergangenen Jahr, die dann mit der Errichtung der Getränkefabrik in der Stadt San Antonio begann. Die Inbetriebaufnahme war bereits für September geplant, hatte sich jedoch aus verschieden Gründen verzögert. Die Fabrikanlage hat eine Fläche von 10 tausend Quadratmetern und verfügt über alle erforderlichen Einrichtungen zur Herstellung und Qualitätskontrolle der Getränke der Linie Pepsicola. Neben Pepsi Cola kommt die gesamte Linie von Produkten wie Mirinda Naranja, Mirinda Guaraná, 7 up, Paso de los Toros, Gatorade und H2oh wieder auf den paraguayischen Markt. PepsiCo, Inc. ist ein US-amerikanischer Getränke- und Lebensmittelkonzern mit Firmensitz in Purchase im Bundesstaat New York. PepsiCo ist derzeit der größte Konkurrent der Coca-Cola Company. (lanación)

leichtes Erdbeben

Bewohner der Landeshauptstadt haben heute morgen von einem leichten Beben der Gebäude berichtet. Etwa um 8 Uhr soll es ein leichtes Beben im Stadtzentrum gegeben haben. Zuvor war von einem leichten Erdbeben im Norden Argentiniens berichtet worden. Laut einem Angestellten der Copaco in Asunción, habe das Beben eine Dauer von etwa 10 Sekunden gehabt und sei vor allem in den oberen Stockwerken des Gebäudes zu spüren gewesen. Auch andere Personen berichteten von einem Beben im Stadtzentrum, das eine vorläufige Evakuierung der Personen in den Hochhäusern veranlasst hatte. Die Abgeordnete, Desirée Masi berichtete ebenfalls von leichten seismischen Bewegungen die im Kongressgebäude zu spüren gewesen waren. Den Informationen argentischer Pressemedien zufolge, soll heute morgen im Norden Argentiniens, etwa 139 Kilometer nördlich von Salta ein Erdbeben von 6,2 Grad auf der Richterskala gemessen worden sein. (abc)

Sommerzeit ab 2 Oktober

Am ersten Sonntag im Oktober soll die Uhr offiziell im ganzen Land um 60 Minuten vorgeschoben werden. Die Absicht dieser Maßnahme sei es, sich dem Wechsel der Jahreszeiten anzupassen. Gleichzeitig soll auch der Stromkonsum im Land reduziert und das Sonnenlicht besser genutzt werden, verlautete aus dem Nachrichtenportal der Präsidentschaft. Erst im April des nächsten Jahres sei die nächste Uhr-Umstellung vorgesehen, hiess es weiter. (presdencia)

City Tour mit einem Elektrobus

Asunción: Das Tourismussekretariat, Senatur, hat gestern ein neues Projekt gestartet. Es nennt sich City Tour. Es besteht darin, die wichtigsten historischen Gebäude und Plätze im Stadtzentrum von Asunción mit einem Elektrobus zu besuchen. Der Bus, der zum ersten mal für diesen Zweck eingesetzt wird, gehört der doppelstaatlichen Körperschaft Itaipú und soll nun für den zu Tourismus eingesetzt werden. Wie der Ingenieur von Itaipú, Enzo Torres diesbezüglich sagte, handelt es sich um einen Bus, der in Paraguay montiert wurde. Er wird mit drei Akkus betrieben, womit der Bus eine Strecke von 100 bis 120 Kilometern fahren kann. Das Fahrzeug ist für den Transport von 16 Passagieren gedacht und verfügt über den notwendigen Komfort, der für so eine Stadttour notwendig ist. Wie von Seiten der Senatur verlautete, hat das Projekt zum einen die Förderung des Tourismus zum Ziel. Zum anderen soll somit aber auch bewiesen werden, dass es möglich sei, Busse zu nutzen, die die Umwelt nicht durch giftige Abgase verschmutzen. Die erste City Tour mit dem neuen Electrobus wird heute den zweiten Tag in Folge durchgeführt und geht bis Freitag. Besucht werden unter anderen das Unabhängigkeitshaus, die Kathedrale von Asunción, das ehemalige Stadtratgebäude und der Regierungspalast. Gestern feierte das Tourismussekretariat auch den Welttourismustag. Aus diesem Anlass wurden neben dem neuen Projekt der City Tour seit beginn dieses Monats zahlreiche Aktivitäten zur Feier des Welttourismustags begangen. Zu den Aktivitäten gehörten verschiedene Ausstellungen, Vorträge und Seminare. (abc)

Tag des Sicherheitgurts

Die Straßenpolizei, auch als Caminera bekannt, hat gestern mehr als 160 Strafzettel ausgestellt. Betraft wurden die Fahrer, weil sie den Sicherheitsgurt nicht benutzt hatten. Die Kontrollen wurden in den Departamenten Central und Cordillera im Rahmen des iberoamerikanischen Tags des Sicherheitsgurts durchgeführt. Die Kontrollen sollen in dieser ganzen Woche landesweit durchgeführt werden. In Paraguay, sowie in den übrigen iberoamerikanischen Ländern war gestern der Tag des Sicherheitsgurts begangen worden. Der besondere Tag zum Schutz des Lebens war offiziell bei der Kreuzung San Bernardino gestartet und wurde begangen, nachdem die verantwortlichen Direktoren für Straßen und Verkehrspolizisten sich während des letzten Iberoamerikanischen Treffens verpflichtet hatten, diesen Tag in ihrem jeweiligen Land zu begehen und dabei auf die Wichtigkeit zum Gebrauch des Sicherheitsgurts hinzuweisen, durch den Leben gerettet werden könnten. Somit fanden ähnliche Veranstaltungen in allen Ländern, von Mexiko bis Argentinien statt. An der Aktion zum Tag des Sicherheitsgurts nahmen auch Krankenwagen, Feuerwehrwagen und Streifenwagen teil, um an die vielen Menschen zu erinnern, die bereits durch Verkehrsunfälle ums Leben gekommen sind. Das Strafgeld, dass den Fahrer auferlegt wurde, die nicht den Sicherheitsgurt benutzt hatten, belief sich auf 191 tausend Guaranies. (uh)

Presidente Hayes zum Notstandsgebiet zu erklären

Villa Hayes: Bürgermeister und Stadtratsmitglieder der Bezirke von Presidente Hayes haben darum gebeten, das Departament zum Notstandsgebiet zu erklären. Als Grund nannte sie die Trockenheit, die das südliche Departament des Chacos bereits seit längerem heimsucht. Der Antrag wurde gestern der Vorsitzenden der Katastrophenschutzbehörde, SEN, Gladys Cardozo unterbreitet. Durch die Erklärung des Notstands sollen die Arbeiten zur Verteilung von Wasser und Lebensmittel, sowie der Bau von Infrastruktur erleichtert und beschleunigt werden. In dem Distrikt Teniente Irala Fernandez wurde laut Angaben der Zeitung Ultimahora, bereits der Nostand erklärt. Am kommenden 21. September soll in der Departamentsverwaltung von Presidente Hayes ein Treffen aller lokaler Autoritäten und Vertretern der SEN stattfinden, bei dem ein Plan erarbeitet werden soll. Die Bezirksautoritäten hoffen auch, beim Staatspräsidenten einen Termin zu erhalten, bei dem sie ihre Bitte für eine Erklärung des Notstands unterbreiten wollen. (uh)

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