Chaco

Wir haben es schon wieder getan…

Wir haben es schon wieder getan…

wir entflohen dem Alltag und fuhren für 5 Tage in den Chaco. Im „tiefsten“ Winter waren wir noch nicht im Dornenbusch gewesen bisher, so beschlossen wir wieder ein paar Tage in den Kolonien zu verbringen, eventuell die ersten Sandstürme zu sehen.
Da das Gästehaus von Domenika und Ernst leider belegt, wir jedoch terminlich gebunden waren, buchten wir nochmals im Hotel Florida in Filadelfia ein Zimmer. In keinsterweise vergleichbar mit dem wunderschönen Gästehaus der Eitzens, dafür jedoch genossen wir fast täglich das tolle Restaurant des Hotels mit einer Vielzahl an superleckerem Speisen.

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Bevor wir am Anreisetag nach strapaziöser Fahrt mit rauchenden Köpfen Filadelfia erreichten, ging es zu einem Abstecher auf die Estancia von Beatriz & Robert, wo wir auf einem Geburtstag eingeladen waren.
Ca. 60 km vor den Kolonien auf der Ruta Transchaco liegt das Cruce de los Pioneros. Hier mussten wir abbiegen um zur besagten Estancia zu gelangen (Robert lernten wir im letzten Urlaub kennen).
Das Assado mittags haben wir zwar leider knapp verpasst aber zu Kaffee und Kuchen (Schwarzwälder Kirschtorte) kamen wir rechtzeitig an.

Nach dem „großen Fressen“ führte uns Robert noch ein wenig herum und bei Abenddämmerung ging es für uns weiter in Richtung Hotel. Das Abendessen wartete 🙂

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Die nächsten Tage verbrachten wir damit Bekannte zu besuchen wie auch weitere neue Menschen kennen zu lernen.

Außerdem klapperten wir diverse Geschäfte ab in denen es deutsche oder kannadische Produkte gab. Diese sind teilweise billiger wie im Osten Paraguay’s und wir hatten eine Liste am Mitbringsel von Freunden bei uns.

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Am Mittwoch besuchten wir in Neuland den während der Wintermonate stattfindenden Bauernmarkt. Dieser findet im Hof einer kleiner Gärtnerei statt. Dort verkaufen Kolonisten eigen angebautes Gemüse, selbst erstellte Speisen (Torten, Kuchen, Käse, Brot, Quark…) und andere Waren. Der Markt ist noch recht klein, aber auch erst ein paar Wochen aktiv.
Wir finden die Idee super und sicher ausbaufähig.

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Unterwegs sieht man überall die Flaschenbäume mit Ihren Früchten stehen. Meist sind Sie schon auf und es sieht aus wie wenn riessige Schnebälle an den Bäumen hängen.
Auch die Rosa Lapacho Bäume sieht man hier oben im Winter blühen.

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Einen Nachmittag verbrachten wir wieder im Flores del Chaco. Es gab einiges an Tieren zu sehen, leider sind diese halt recht scheu und meist zu weit weg für die Kamera. Für uns war es jedenfalls ein schöner Nachmittag in der Natur inkl. Kleinem Picknick.

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Leider konnten wir nicht wie gewünscht die Salzlagune Campo Maria besuchen, da die Wochen zuvor zu viel Regen fiel und die Fahrt dahin zu riskant gewesen wäre.
Dies verschoben wir somit erneut auf das nächste Mal.

So gab es einen weiterer Ausflug nach Bouqueron, wo wir wir bereits vor mehr als 6 Jahren das Kriegsdenkmal besuchten.
Auch hier lud ein kleiner Park im Dornenbusch zu einem Spaziergang ein.
Das Museum war leider geschlossen, keine Menschenseele auf dem gesamten Gelände war zu sehen.

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Am letzten Tag fuhren wir in der früh zu Besuch zu Rosi, Klaus & Tina, die sich Ihr neues zu Hause in den letzten 5 Monaten bereits schmuck gestaltet haben.
Auch hier gab es viel Interessantes zu erzählen, dazu ein leckeres spontanes Brunch nach einem Vormittäglichen Spaziergang im erst kürzlich frei geschlagenen Dornenbusch, nicht zu vergessen die frisch gebackene Laugen und Käsesemmeln von Tina. Danke nochmals für Deine Mühe!
Nach dem Schmaus setzte Oliver die aus Paraguarí mitgebrachten Pflanzen und Ableger und wir konnten so erstmals mit dem dort arg harten Lehmboden Bekanntschaft machen. Ein Spaten ist wohl nicht ausreichend hierfür…

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Wieder hatten wir eine schöne Woche im Chaco verbracht. Die Fahrt nach Hause zog sich wie immer hin. Unterwegs immer wieder Baustellen. Es wird zumindest daran gearbeitet das mehr Schlaglöcher verschwinden wie Neue entstehen 🙂 Ausserdem war fast der ganzen Rand mit gelb blühenden Büschen gesäumt.

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Hier sind alle Bilder zu sehen.

5 Tage Urlaub…im Chaco

5 Tage Urlaub…im Chaco

Eine Geburtstagsüberraschung sollte es eigentlich werden… wenn auch aus organisatorischen Gründen eine Woche später, sie ist bestens gelungen. Vielen lieben Dank!
Nach den Osterfeiertagen, welche ich dank einer „Infektion“ vorwiegend im Bett verbringen musste, hieß es zum Sonntagabend wieder einmal Koffer packen und „auf in den Urlaub“ 😉

Am Montag gegen 6 Uhr, wenn auch noch etwas schlapp auf den Beinen, mit einer Tüte Zwieback und genügend Tee an Bord, fuhren wir zunächst nach Luque.
Geplant war ursprünglich um 8 Uhr die Übergabe des Leihwagens, welchen wir uns gemietet hatten, da wir den unseren zu den „PoloCars“ bringen und einen rundum Service machen lassen wollten, während der Tage die wir unterwegs waren.

Wie so oft, kam jedoch alles völlig anders.
Der Leihwagen hatte Probleme, über die Osterfeiertage konnten dies nicht gerichtet werden. Netterweise wurden wir informiert darüber, was hier im Lande sicher auch nicht so selbstverständlich ist. So fuhren wir nun gemeinsam zu Peter in die Werkstatt, mit 2 X Arbeit für den Guten, und das zum Montagmorgen in der Früh.
Dieser nahm sich auch gleich Zeit um zunächst das Mietauto, wie anschließend dann auch unseren Dodge anzusehen.
Das Resultat: Wir entschieden uns mit dem Doddge auf Reise zu gehen! Danke Peter!
Die Zeit rannte uns bereits davon, so überquerten wir erst gegen 11 Uhr die Remanso Brücke und düsten mit bereits schon heftigem Klopfen im Kopf die Routa 9 entlang gen Norden.
Der Emmentaler Abschnitt, welcher sich arg verschlechtert und auch erheblich erweitert hatte während der letzten 3 Monate, gab uns dann den Rest. So waren wir froh gegen 16.30 Uhr in Filadelfia einzutreffen.

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Auf das Gästehaus von Domenika & Ernst freuten wir uns schon riesig. Da die letzten Gäste erst das Häuschen am Ostermontag verlassen hatten, dazu auch noch Feiertag/ also ein Familientag im Chaco gewesen war, sind wir sehr dankbar für den möglichen Einzug am frühen Abend.

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Die kommenden Tage konnten wir absolut genießen bei traumhaftem Wetter. Neben einigen Verabredungen und bereits vereinbarten Terminen, fanden wir jedoch noch genügend Zeit zum relaxen & entspannen.

Am Dienstag fuhren wir nach Neuland und erkundigten dort die umliegende Gegend.

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Mittags trafen wir ein ganz sympathisches Pärchen was seit mehr als 7 Jahren etwas außerhalb der Kolonien lebt. Beide lieben den Chaco, konnten bisher auch allerhand eigene Erfahrungen machen und wussten viel Spannendes zu berichten.
So ergab es sich spontan während des Mittagsessens das wir den verbleibenden Tag nutzten und gemeinsam zu Ihnen in den Busch fuhren.

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Es sollte dort ein Häuschen geben, welches wir uns gerne ansehen wollten. Der Besitzer, ein Deutscher hat 2 ältere Häuser auf seiner Estancia stehen.
Der Deal ist folgender: Man setzt eine Pachtdauer von 5, 10 oder 15 Jahren fest, in denen man mietfrei auf diesem Grund wohnen kann, jedoch restauriert man das Haus und hält es instand während der vereinbarten Wohnzeit.
Keine all so schlechte Idee wie wir finden. Also, weshalb nicht anschauen…

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So lernten wir auch gleich den Busch und einige Dörfer kennen, machten zunächst einen kurzen Halt bei der Tochter. Ich entdeckte den ersten Granatapfelbaum in Ihrem Garten und staunte nicht schlecht, das es diese leckeren Früchte im Chaco gibt.
Weiter geht es mit frisch gebackenen Laugengebäck von Tina zu dem neuen Zu Hause von Rosi & Klaus. Beide sind eben erst eingezogen und teilweise noch am Umbau Ihres Häuschens, welches aber schon sehr schmuck und einladend auf uns wirkt.
Nach einer kleinen Stärkung ging es gemeinsam weiter zu dem leerstehenden Objekt.
Naja, das Land/ der Garten nicht übel. Das Haus? Könnte man etwas daraus machen, meint Oliver…
Wir sind uns dennoch Beide schnell einig, ein Leben 50- 100 km außerhalb der Städte kommt für uns eigentlich nicht in Frage. So reizvoll es auch sein mag, wie ich finde. Urlaub oder ein Wochenende jederzeit, doch nicht auf Dauer.
Wie dem auch sei, es war sehr interessant zu sehen, auch war der Tag mit Rosi & Klaus einfach wunderbar.
Wir wollten uns am Freitag nochmals treffen, bei Robert Ihrem Verpachter und Estanciero.

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Am Mittwoch Spätnachmittag stand ein Arzttermin an, so das wir am Vormittag nochmals in Neuland unterwegs waren.
Man hört immer wieder von einigen Seiten, dies sei nicht nur nie Neueste der Kolonien, sondern auch die Schönste. Nun, auch nach dem 2. Besuch dort sehen wir dies ein wenig anders.
Anschließend, sehr zu meiner Freude besuchten wir Flor del Chaco einen Anfang der 70iger Jahre entstandenen Freizeitpark, eingebettet von reichlich Natur.

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So wunderschön grün der gesamte Chaco in diesem Jahr ist, war es ein Genuß sich dort aufzuhalten. Neben einigen Wasservögeln, konnten wir ein Gürteltier sehen, welches jedoch zu schnell gewesen war für einen Schnappschuß.
Oliver entdeckte eine interessante Spur im Lehmboden, welche zu einem Waschbären gehört, wie uns Sabine Vinke www.paraguay-salvaje.com.py später mitteilte. Waschbären setzten immer den Hinterfuß neben einen Vorderfuß, daher schaut es aus als hätten sie 2 verschieden große Füße, rechts und links.
Ebenso scheint es massig Wasserschweine (Carpinchos) im Gelände (wie auch im gesamten Chaco) zu geben, anhand des Kotes überall auf und am Wege zu erkennen.
Eine kurze Erklärung zu dieser Beschilderung.

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Wir bewegten uns ausschließlich auf dem „Wanderweg“.
Da der „Wanderpfad“ nicht einmal den Gummistiefeln stand gehalten hätte, denn dieser verwandelte sich durch den vielen Regen während der Sommermonate in eine Sumpflandschaft, daher derzeit nicht zu begehen 😉

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Am Donnerstag war unser Ziel endlich einmal zur Laguna Campo Maria zu fahren. Nun ja, um es kurz zu machen, das Ziel wurde nicht erreicht ;(
Zum einen sollten wir früher aus den Federn springen, um nicht erst mittags nach 13 Uhr in praller Sonne die Lagune zu erreichen. Außerdem, und noch viel wichtiger. Sollten wir sie erreichen.
Es scheint etwas schwierig, war man noch nie da gewesen. Dank der heutigen modernen Zeit, es lebe das Smartphone 😉 wurde eine Karte heruntergeladen. Ich als Beifahrer, durfte den Weg via Smartphone weisen. Bis sich denn, so ziemlich im ersten Viertel der Strecke der Satellit verabschiedete. Kein Internet, keine Karte, ein mürrischer Ehemann, und ich natürlich auch nicht sonderlich happy.

Was soll´s. verbringen wir den Tag eben anderweitig…
In einer Apotheke erfuhr ich am Abend zuvor von einem weiteren deutschen Laden, welcher wohl auch einiges an Medizinbedarf, Pflaster, Binden ect. hat, dazu noch recht günstig sei im Vergleich zu anderen.
Natürlich schlugen wir bei dem ein oder anderen was uns günstig schien, bzw. was wir hier bisher nicht fanden zu.

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Außerdem gab es ein kleines Haus nahe von Loma Plata zu verkaufen, wie die nette Apothekerin berichtete. Wir wollten es uns einfach einmal ansehen. Ein spontaner Anruf und wir waren gleich willkommen, obwohl gerade kurz vor Mittagszeit!

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Auch eine Schilf Pflanze für den Poolrand wartete auf Abholung.
So hatten wir genügend Beschäftigung vorerst.

Der Mann brauchte eine Siesta am Nachmittag, ehe wir uns entschlossen, nach fast 8 Jahren eine kleine Radtour zu unternehmen. Domenika hatte uns 2 Ihrer Bikes netterweise zur Verfügung gestellt.
Wow, das war genial und wir kamen voll auf den Geschmack. Anfangs etwas mühselig im dickes Sand zu radeln, klappte es später zusehends besser. Ein kleiner Rast für ein Stieleis und weiter ging es…

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Am Freitag, dem schon wieder letzten Urlaubstag, trafen wir uns am Morgen erneut mit Rosi & Klaus vor der Estancia “ Pozo Onze“ von Robert, den wir unbedingt kennenlernen sollten.
Auch hier konnten wir ausgesprochen schöne Stunden alle zusammen verbringen. Robert, ein gebürtiger Bayer, lebt schon seit seinem 14. Lebensjahr im Chaco, nahm sich die Zeit um uns über seine Estancia mit ca 2500 ha zu fahren und vieles Interessante zu erzählen.
Der Verkauf seiner Rinder, wie auch von Grassamen, speziell für heiße und trockene Regionen sind seine Einnahmequellen, berichtet er uns.
Hier und da wurde kurz gerastet, auch einer von den zahlreichen Tachamare wurde besichtigt, wie einige Kälberstände kontrolliert.
Unterwegs sahen wir einen kleinen Tümpel mit einer Handvoll Kaimane, welche schnell Schutz in mit grün bedeckten Wasser suchten. Wir fanden Euch dennoch 😉 wenn auch mit etwas Mühe.
Ich konnte 2 Wasserschweine zusammen mit Klaus von der Ladefläche aus sichten, wie eine kleine Wildkatze (ein Ozelot?) Leider war alles zu schnell im schützenden Busch unterwegs gewesen.
Das auf seiner Estancia das Jagen sämtlicher Wildtiere strickt verboten ist, macht mir Robert um so sympathischer, als er ohnehin schon ist.
So freuen wir uns auf ein baldiges Wiedersehen, es war schön Dich kennengelernt zu haben.

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Nach ein paar Einkäufen im Souvenirladen von Erna, einen Besuch in der deutschen Bibliothek, sowie dem Supermarkt ging es wieder zurück. Ein Unwetter schien aufzukommen, und wir wollten unbedingt nochmals radeln.

Am Abend, ich war bereits am Packen & Kruschteln, entdeckte Oliver einen Veranstaltungshinweis für Naturliebhaber. Um 20 Uhr in der Aula der Fernheimer Schule konnte man „kostenfrei“ eine DiaShow über einige Naturschutzgebiete und deren Tiervielfalten besuchen, geführt u.a. von Sabine & Thomas Vinke. Versteckte Kameras in diesen unberührten Naturoasen filmten über Monate das ein oder andere Wildtier.
Dies ließen wir uns nicht entgehen und ließen den Urlaub mit diesem informativen Abend ausklingen.

Am Samstag hieß es wieder Abschied nehmen, schon früh fuhren wir in Richtung Heimat, diesmal ohne größere Probleme und trafen am Nachmittag in Paraguarí ein, sehr zur Freude unserer Wilma.

Chaco- Tag 3

Chaco- Tag 3

Nach dem gewittrigen und leicht verregnetem Wochenende und Montag, schien heute bereits am Morgen die Wolkendecke aufzureißen, somit weckten mich die ersten Sonnenstrahlen.
Nachdem mir seit nun 3 Tagen absolut die Bewegung fehlte, zumindest im Vergleich zum normalen Alltag, beschlossen wir heute einmal per Füße das ein oder andere zu unternehmen, noch dazu wo alles sehr zentral gelegen war.
Wir besuchten nochmals Berta & Adolf in Ihrem kleinen Souvenir Shop um die Ecke, bedankten uns für Ihre Hilfe, plauderten ein wenig über das Leben, die Menschen hier und in Deutschland, im Chaco und im Zentral Paraguay und verabschiedeten uns schließlich bis zum nächsten Besuch. Ein wenig Schmuck für den Dodge wurde auch noch gekauft 😉

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Das Museum Unger schräg gegenüber des Hotel Florida war eigentlich nicht unser Ziel gewesen, sondern das Touristik Büro nebenan.

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Doch Agate Harder welche uns ganz lieb Empfang, berichtete das man das Museum erweitert habe und es jetzt einen Teil über die Fauna wie einen weiteren über die Flora des Chacos zu sehen gäbe.
Dies ließen wir natürlich nicht aus und wurden unter Führung von Agate, welche sehr viel Wissen einbrachte durch die Räumlichkeiten geführt.
Der angrenzende Park war dann für mich einen Besuch wert, um zu sehen welche Pflanzarten, Bäume, oder eher Sträucher, Blumen hier gedeihen, welche weniger zu finden sind.

Hierbei stieß ich auf etwas ganz besonderes, welches meine Aufmerksamkeit auf sich zog…

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Nach nur 2 Stunden, ups…was war geschehen? konnte ich plötzlich nicht mehr laufen. Ganz zur Freude meines Mannes natürlich, hinkte ich nur noch in das Hotelzimmer um meinen alten Füßen eine kleine Erholung zu gönnen. Hatte scheinbar nur die falschen Schuhe angezogen, denn gleich ging es besser und weiter…
Wir erfuhren auch die Tage noch von 2 eventuellen frei werdenten Mietshäusern welche wir besichtigten, allerdings nur von außen, da derzeit diese noch bewohnt waren und wir ja um Grunde noch Zeit haben um diesbezüglich aktiv zu werden.
Am Nachmittag hatten wir noch eine super nette Einladung auf ein Eis, was für ein perfekter Abschied von 4 tollen Chaco Tagen.
Nach dem Packen unserer sieben Sachen ließen wir den Abend im leckeren Restaurant-Garten ausklingen, ehe es am Mittwochmorgen wieder auf Heimreise ging.
Diese stellte sich ein klein wenig problematisch dar.
Die Schweizer Käse Ruta schien nicht nur uns, sondern auch dem Dodge nicht so arg zu gefallen. Kurz vor Halbzeit wollten wir rasten um einen Kaffee zu trinken, zu tanken.
Beim abbremsen um an den links gelegenen Rastplatz zu fahren ging plötzlich der Motor aus. Zum Glück kein Verkehr, hinter und vor uns. Bremsen und Lenkung versagten, der Motor lies sich nicht starten und stolperte.
Für mich klang es eher nach Batterie leer. So ein Sch…. Zum Glück rollten wir einen kleinen Hang abwärts, und blieben stehen. Nach einiger Zeit des Betrachtens und Abkühlens des Motorraumes, roch es etwas arg verschmort, zumindest nicht so ganz üblich und normal.
Nach einigen Untersuchungen stellte Oliver fest, es fehlt Flüssigkeit im Kühler. Nochmals Warten zwecks Abkühlung, dann 10 l Wasser (den Kanister hatten wir vorsorglich dabei), in den Kühler gegeben. Tja, nur lief das ganze Nass wieder unten heraus. So zeigte sich schnell, der Schlauch war aus der Manschette gerutscht dank der schlechten Straße wahrscheinlich und somit wären wir wohl nicht mehr sehr weit gekommen, ohne einen Motorschaden zu erleiden.
Vorsorglich hatte Oliver auch etwas Werkzeug an Bord, so konnte man den Schaden selbst beheben.
Einige Kanister Wasser wurden gebraucht, wie dazu einige Liter einer speziellen gelartige Kühlflüssigkeit an der Tanke gekauft und schließlich konnten wir wenn auch mit einer guten Stunde Verlust die letzten Km bis nach Hause fahren.

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Chaco- Teil 2

Chaco- Teil 2

Am Montag nach dem Frühstück fuhren wir die knapp 50 km Süd-westlich in Richtung Neuland, sprich zunächst in das Zentrum Neu Halbstadt um primär unsere Termine in der Administration wahrzunehmen, im Anschluß die Gegend, Geschäfte, den Kern der Stadt zu erkunden, wie einen kleinen deutschen Laden zu besuchen, wo Waren aus der alten Heimat importiert und verkauft werden. Hiervon soll es soweit uns bekannt ist, drei Geschäfte in den Kolonien geben, welche nicht nur Lebensmittel, auch Elektrowaren, Maschinen & Werkzeug anbieten.

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Die Gespräche, sei es im Konsulat oder aber eine Etage höher im zuständigen Büro der Krankenversicherung der Kooperative waren für uns sehr aufschlussreich und wie bereits beim letzten Mal, alle Mennoniten überaus freundlich wie auch sehr hilfsbereit und offen.

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Vor allem im deutschen Laden wurden wir im Anschluß mehr als „offen“ empfangen, und staunten nicht schlecht, sei es zum einen natürlich über die Angebote in den Regalen oder aber über das Angebot an zu verkaufenden Grundstücken in der Umgebung, welche wir sofort besichtigen könnten und so einiges mehr… Nun gut.
Alles in allem fanden wir die im Jahre 1947 zuletzt gegründete Kolonie Neuland, welche ja mit Ihren 3000 Einwohnern (diese auf knapp 30 Dörfer verteilt) zur Kleinsten zählt ein wenig zu beengt, zu dörflich, wenn auch wesentlich grüner die Flora hier schien, als im restlichen Chaco den wir bisher kennen lernen durften.
Später erfuhren wir das der Boden in Neuland wesentlich sandiger sei, vergleichbar in den anderen Kolonien oftmals Lehmböden das Leben der Pflanzenwelt erschweren. Daher die grüneren Gärten, Wiesen und Parks.

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Da ich am Abend einen Arzttermin in Loma Plata hatte, verbrachten wir den frühen Nachmittag im Hotel Florida und fuhren nach einer kleinen Siesta gegen 15 Uhr in die Nachbarkolonie.
Hier gab es die uns empfohlenen Möbelschreiner, welche wir aufsuchten, Angebote stehen jedoch noch aus.
Bezüglich Krankenversicherung fanden wir leider nicht die empfohlene Geschäftsstelle und erhielten nach einem Besuch im Hospital Loma Plata die Info, wir müssten uns in Asunción bei den 4 möglichen Krankenversicherungen Migone, Medi-Life, SAMAP sowie Promed erkundigen, wie auch ggf. diese hier in der Hauptstadt abschließen.
Eine andere Alternative wäre die KV für Auswärtige (also Nichtmitglieder) namens AMS welche uns ja bereits in Neu Halbstadt angeboten wurde, deren Angebot uns jedoch nicht wirklich überzeugten konnte. Doch auch dies wird die kommenden Tage/ Wochen noch abgeklärt und Für und Wider analysiert werden.

Das Casa Aleman, bekannt vor allem durch den Verkauf von Birkenstock-Schuhen hatte glücklicherweise noch geöffnet, so konnten wir hier noch ein klein wenig auf Shopping- Tour gehen.
Noch viele Weihnachtsnaschereien, Stollen, Lebkuchen, Marzipan, Dominosteine und andere feine Leckereien, dazu alles um die Hälfte reduziert, hmmmm so lecker!
Auch hier gab es reichlich Auswahl von Küchengeräten, Gläsern, Backformen, Bleche, Backzutaten, Koch und Backbücher, Medizin, Kosmetik, Heiltees, Kaffee, verschieden Konserven bis hin zu Spielzeug, Wolldecken und natürlich den Birkenstock Schuhen … Da muß man, oder zumindest wir den Geldbeutel schon arg festhalten.

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Um 20.30 Uhr waren wir dann müde, voller neuer Eindrücke zurück in unser Zimmer, genossen den Biergarten des Hotels und schmiedeten Pläne für den kommenden Tag, leider den schon wieder den vorerst letzten.

Kurztrip in den Chaco- Teil 1

Kurztrip in den Chaco- Teil 1

Vergangene Woche besuchten wir noch einmal für ein paar Tage den Chaco.
Es gab für uns doch noch so Einiges abzuklären, so hatten wir Termine bei den Administrationen, Erkundigten uns über die Möglichkeiten der KV, wollten die Kolonie Neuland etwas näher erkunden, welche wir im Oktober gänzlich vergessen hatten. Des weiteren wollten wir einige Schreiner aufsuchen um uns Angebote für eventuell neue Möbel machen zu lassen, Manuela hatte einen Arzttermin, und einige inzwischen Bekannte waren natürlich auch zu besuchen bzw. zu treffen.
Für nur 4 Tage (nur 2 Werktage) ein volles Programm wie sich herausstellte.

Unser Haus, wie auch Wilma wussten wir gut versorgt durch Btina und Yago die seit einigen Wochen bereits in unserem Gästehaus wohnen. Danke nochmals an Euch Beide!

Am Samstag in der Früh starteten wir also und trafen nach ca.. 6.5 Stunden Fahrzeit, sowie gefühlten 1000 Schlaglöchern im Hotel Florida in Filadelfia ein. Die Hotelanlage kannten wir bereits vom Jahre 2008, als wir zum ersten mal die „grüne Hölle“ besuchten.
Hier hatten wir ein Doppelzimmer gebucht für 4 Nächte, da das wunderschöne Gästehaus der Familie Eitzen leider zu diesem Zeitpunkt vergeben war.

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Wir fuhren noch ein wenig spazieren und gingen in einen Supermarkt kurz einkaufen.
Dadurch das es die letzten Wochen auch im Chaco recht regelmäßig regnet, gibt dies für uns ein völlig neues Bild, alles grünt und sprießt, eigentlich kaum ein Unterschied zum Osten Paraguay’s außer, daß der Bewuchs eben ein anderer ist. Doch auch dies trifft nur teilweise zu, denn wunderschön bepflanzte Gärten findet man zur Genüge, auch hier.

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Kurz nach dem Regen werden die Sandpisten schon wieder mit dem Straßenhobel instand gesetzt.

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Allerdings sollte man die richtig nassen und schlammigen Sandpisten meiden, zumindest ohne Allrad. Es fährt sich wie auf Glatteis und ist recht schweißtreibend 🙂

Am Sonntag trafen wir uns mit Bekannten und waren wieder einige Zeit unterwegs durch die Ortschaften um Häuser und Gärten anzusehen.

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Chaco: letzter Tag

Chaco: letzter Tag

…und somit bereits der letzte Urlaubstag.
Dank des morgendlichen Weckgesanges aus dem Busch, hieß es für mich erneut schon ungewollt früh aufstehen. Jedoch eigentlich ganz praktisch, hatte Oli seinen Geburtstag an diesem Tage und somit konnte in aller Ruhe der Frühstückstisch nett dekoriert und alles vorbereitet werden.

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Es wurde geskypt, gemailt, gewhatsappt, all das ist im Dornenbusch Dschungel möglich! Wie wir später erfahren, gibt es das Internet schon aus Glasfaserkabeln… welch ein Fortschritt hier in der Trockenwüste.
Kaum genügend Wasser aber glühende Glasfaserkabel ;)) das sagt doch wieder einmal alles über die heute Zeit, das moderne Leben, die Menschen…

Nun ja, soweit alle Geburtstagsglückwünsche erhalten, machen wir uns auf den Weg noch ein wenig zu erkunden, das ein oder andere zu besorgen, die Natur zu genießen, ehe wir am späten Nachmittag verabredet waren mit Domenika, welche schon am Sonntagabend aus Asunción zurückgekehrt war.
Gemeinsam fuhren wir dann mit Ihr in eine Indianer Ansiedlung, wo auch Ihre Angestellten, Gärtner und Hausmädchen in einem kleinen sehr schlichten Haus wohnen.
Wir brachten ein wenig ausrangierte Kleidung von uns für einen Teil der Menschen die dort leben müssen, wie ein paar Nahrungsmittel, dies sollte unter den Familien aufgeteilt werden.

Am Abend, wie sollte es anders sein, saßen wir im Garten des Hotels Florida, nur diesmal zu dritt bei gutem Essen, leider vorerst zum letzten Male. Domenika begleitete uns netterweise und so gab es vieles zu erzählen, zu vergleichen so das Leben im Süden, also bei uns mit dem im Chaco, die Menschen, die Deutschen… die Mentalität, die Zeit schien etwas zu kurz hierfür.

Nach der kleinen Auszeit, den nur 4 Tagen im Norden Paraguays waren unsere Batterien frisch aufgeladen. Wie es mir scheint sind sie derzeit zu voll getankt 😉
So kehrten wir am Folgetag mit tollen Eindrücken, auch mit den 43 Grad im Gepäck nach Paraguarí zurück.

Unser Fazit:
– dies wird mit Sicherheit nicht unser letzter Chaco Trip gewesen sein. Denn die Natur bietet zu jeder Jahreszeit Faszinierendes, hat ihren charmanten Reiz
– die Menschen ob Indios, Mennos, oder Zuwanderer, allesamt super aufgeschlossene, nette & hilfsbereite Menschen, wie es den Anschein bisher auf uns hatte, dies nicht nur nach außen hin, auch nicht nur für Gegenleistung oder für Geld, sondern auch tief im Herzen, so unser Eindruck bisher
– die Natur & Fauna überwältigend, kann nicht unterschiedlicher der unseren sein, dennoch überwältigend für uns
– Das Klima, sehr heiß. Es war schließlich erst Frühling bei stolzen 43 Grad Maximal Temperatur

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Chaco: Sonntag & ab in die Natur

Chaco: Sonntag & ab in die Natur

An diesem Tage sollte es noch heißer werden, doch daran störten wir uns nicht wirklich.
Mit genügend Sonnencreme, Sonnenhut und Sonnenbrille, reichlich Wasser an Bord und festem Schuhwerk brachen wir am frühen Morgen auf mit dem Ziel die Laguna Capitan zu erreichen.

Wenn auch recht mühsam fanden wir dank google am Abend einige Hinweise für den Weg dahin.
Die Laguna Campo Maria lag um einiges weiter entfernt und schien schwieriger erreichbar.
Vielleicht beim nächsten Chaco Besuch geht es dann dorthin.

Auch heute wieder die Orte, Straßen beinahe menschenleer.

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Von Filadelfia in Richtung Loma Plata führt eine Erdstraße vorbei an riesigen Weidenflächen.
Von da aus biegen wir in Richtung Isla Poí wo sich ebenso weite Ackerlandschaften neben einigen Estancien erstrecken. So streifen wir blühende Baumwollfelder und Plantagen von Quebrachobäumen.
Beidseits führen des öfteren Abzweigungen in kleine Siedlungen/ Dörfer, oftmals mit deutschen Namen wie „Schönau“ oder „Karlsruhe“ beispielsweise.

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Der Weg in Richtung dem Fort „Isla Poí“ war noch recht gut zu finden, dank der Ausschilderung.

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Die Laguna Capitan jedoch war ein wenig mühsam zu orten. Schilder waren vorhanden, doch konnte man diese kaum noch deuten. Und dies lag nicht an der fehlenden Lesebrille 😉
Uns blieb keine Wahl, so folgten wir einfach mal unserer Nase und dem Salzgeruch.

Wie sich plötzlich herausstellte, waren wir Zwei doch nicht so allein unterwegs am Sonntagmittag bei 43 Grad im Schatten.
Ein Leguan bewegt sich gemächlich aus dem Wäldchen auf den Sandweg nur wenige Meter vor uns.
Wir blieben stehen. Er ebenso. Supi! Ein Griff nach der Kamera… ein weiterer nach der Autotür und schwuppdiwupp, er suchte das Weite. Schade.
Doch 20 min später, wir fuhren zurück da wir den falschen Weg einbogen 😉
Gleiche Stelle, ein Leguan läuft wenige Meter vor uns auf die Straße, wohl der selbige wie wir annehmen.
Wir dieses Mal ein wenig schneller, oder er vielleicht ein wenig zu langsam 😉 Erwischt, wenn auch nur 2 Aufnahmen und von hinten, also wieder nix :(. Weiter ging es….

Auf einem mehr als 700 ha großen Naturschutzgebiet finden wir zunächst einige Gebäude welche als Bildungs- und Freizeitzentrum dienen, später dann streifen wir die Aufzuchtstation welche bereits vor 6 Jahren von uns besucht wurde.
Vorbei kamen wir an einem traumhaft angelegten Badesee, jedoch ohne Besucher. Daher, weil glücklicherweise keine Badegäste vorhanden waren , bot sich bereits hier eine wundervoll anzusehende Schar von Wasservögeln verschiedenster Arten. Leider sind diese allesamt recht scheu und bereits das Aussteigen aus dem Wagen lies einen Großteil davonfliegen.
Auch konnten wir uns nicht näher anschleichen, da es die Natur nicht zuließ.

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Anschließend erreichten wir dann auch die Laguna Capitan. Im Vergleich zum letzten Besuch wo Sie vollends ausgetrocknet vor uns lag, konnten wir einige mit Salzwasser gefüllten Oasen sichten.

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Der Mittagssonne zu Trotz spazierten wir um die salzhaltigen Seenlandschaften, rochen den wohlduftenden Geruch des Meeres und ließen die faszinierenden Bilder auf uns wirken. Etwas skurril wirken die schwarze Baumstümpfe welche in großer Anzahl aus dem Boden ragen. Wenn man bedenkt das diese einmal voller Leben gewesen sein müssen, überwältigend.
Irgendwo hatte dies einen unheimlichen, kalt wirkenden Effekt auf mich, aber auch sehr reizvoll und sonderbar, eben grandios.

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Ein paar wenige Wasservögel ließen sich hier nicht beirren, scheinen die Touristen Ihnen bereits vertraut. Leider kamen wir wohl wieder einmal zu spät um die Flamingos zu sichten. Scheinbar ist hierfür August/ September die richtige Zeit, ehe diese weiterziehen nach Chile.
Erneut ein Grund nochmal wiederzukehren 😉

Die Lagunen liegen eingebettet in außergewöhnlichen Busch und Baumarten.
Einige hiervon mit wundervoller Blütenpracht, doch bei näherem Hinsehen, entdeckt man in üppiger Anzahl kleine oder riesig lange Dornen (ca. 20 – 30 cm)  am Strauch.

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Wie wir am Samstag erfuhren, hat man in dem Dörfle „Schönfeld“ die Möglichkeit Eine Aufzuchtstation für Pflanzen zu besuchen. Dies ließen wir uns natürlich nicht nehmen und suchten den Weg dahin.
Sicher ist es nicht annähernd vergleichbar mit den Gärtnereien in und um Caacupé, doch immerhin. Für das neue Projekt, mit welchem man erst im Februar diesen Jahres begann, wurde schon allerhand sehenswertes geboten, wie wir finden.
Einige gut gebaute Gewächshäuser bieten Schatten und Jungpflanzen Sonnenschutz, müssen allerdings derzeit mindestens 3 mal täglich gegossen werden (und wir haben erst Frühjahr!), wie man uns erklärte. Ein Teich in unmittelbarer Nähe soll nur ein Teil des hierfür notwendigen Wasserreservoirs sein.
Einige Bäume, auch Obstbäume wie Mangos, verschiedene Zitrus Arten können wir im Außenbereich entdecken.
Des weiteren fanden wir einige Gemüsebeete, gut bestückt für diese Region. Auch dies ist Bestandteil des Projektes welches noch erweitert werden soll.

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Danach ging es wieder Richtung Heimat. Vorbei an schönen Landschaften, Pflanzen und Tieren.

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Der Tag endete erneut im Restaurant des Hotel Florida. Die Speisekarte da ist bestückt mit einer riesigen Auswahl (würde wohl für einen Monat oder mehr reichen) und bisher allesamt super lecker. Ist das nicht wunderbar, 3 Tage lang nicht köcheln zu müssen… Ich genieße es.
Alle Bilder in der Bildergalerie.

Chaco: Filadelfia & Loma Plata

Chaco: Filadelfia & Loma Plata

Samstagmorgen.
Geweckt werde ich pünktlich zur Dämmerung gegen 5.30 Uhr von einem mir nicht ganz so vertrautem Geräusch aus dem Dornenwald rings um uns.
Ähnlich unserem Regenhuhn klingen die Töne, sie scheinen von allen Seiten her kommend. Ich schau natürlich aus alles Fenstern, an Schlafen nicht mehr zu denken, sehe jedoch nichts. Nach dem wundervollen Gesang jedoch hört man eine Art Miauen, beinahe wie von einer Katze stammend, dann erneut der Gesang… und wieder Miauen, vielleicht eine Eule?
Wir werden es sicher irgendwann erfahren.
Im den Mennoniten- Kolonien ticken die Uhren etwas anders als im übrigen Lande wir gewohnt sind. Dies zu erkennen ist nicht sonderlich schwer und verbarg sicher Vor wie auch Nachteile, je nach Sichtweise.
So sollte man sich z.B. auch sputen an einem Samstagmorgen, denn nach 12 Uhr geht so gut wie nix mehr, wie wir selbst erfahren durften.
Die Supermärkte, Boutiquen, einfach alle Geschäfte wie auch öffentliche Einrichtungen schließen pünktlich und das bis Montag in der Früh. Es ist eben Wochenende für „beinahe“ jedermann. Mit Ausnahme von Tankstellen, Restaurants, dem Hospital, sowie dem Obstverkäufer am Straßenrand natürlich.

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So nutzen wir die Zeit nach dem Frühstück um vorerst etwas Shoppen zu gehen, später dann sollten beide Stadtkerne, sowohl Loma Plata wie auch Filadelfia ein wenig inspiziert werden.

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Auch dies kann man hier bei den Mennos ganz gut „Shoppen“. Wenn auch mit natürlich weniger Auswahl, aber immer hin.
Das ein oder andere Kleidungsstück schien uns nicht so wirklich vertraut, so fragten wir die Verkäuferin, ob dies ein Nachthemd für den Manne sei. Sie schien, weder in deutsch noch in spanisch die Frage so recht zu verstehen und meinte anfangs, Oliver möchte dies Stück erwerben.

Wir sprechen hier von einem T-Shirt, welches jedoch Oli bis über die Knie fiel, so lang war es gewesen, dazu noch so breit das eigentlich 3-4 Olivers Platz gehabt hätten darin. Außerdem zeigte es ein schön groß geringeltes Muster darauf. Einfach genial. Nun ja, es war tatsächlich ein Shirt für große, starke Männer gewesen, wir wir am Ende erfuhren. Solche scheint es im Norden dann wohl zu geben, wobei mir dies keineswegs auffiel. Aber wer weiß.

In einem Supermarkt bekamen wir netterweise die Empfehlung das Postamt aufzusuchen, da es dort Umgebungskarten wie ggf. Auskünfte über Sehenswürdigkeiten gäbe. Sehr freundlich und hilfsbereit ist hier eigentlich jeder uns. Kurz vor Schließung stehen wir also, wie man beinahe meinte auf einer deutschen Post, wenn auch etwas älteren Baujahres. Es gibt hier einen Schalter hinter welchem einen nette, ältere Dame behilflich sein möchte. Wir kaufen zunächst Briefmarken, die Postkarten hierfür haben wir bereits.
Eine Aushänge Tafel bietet private An und Verkäufe der Region an,wie diverse Werbungen wie die eines Physiotherapeuten, Rückenschultermine etc..
Wir entdecken Schließfächer, alles schön geordnet und gepflegt. Eben ein wenig Deutsch mitten in Südamerika.

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Sehr vieles scheint strukturierter, wesentlich sauberer & ordentlicher.
Vor allem aber qualitativ hochwertigere Waren stehen im Angebot, wie wir im Ferreteria/Baumarkt (auch den gibt es plötzlich wieder!), bei Elektroartikeln, Haushaltswaren, wie auch im Supermarkt entdecken.
Mag sein, das sich diese Qualität auch in etwas gehobeneren Preisen widerspiegelt, was ja völlig normal wäre.

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Ein kleiner Souvenir Shop direkt dem dem Hotel Florida erweckte unsere Erinnerung. Da wir noch ein paar kleine Präsente mit nach Hause nehmen wollten, kehrten wir kurz ein. Auch hier kamen wir rasch ins Gespräch mit der Besitzerin Berta, welche vieles Interessanten zu erzählen wusste.
Nebenbei suchten wir zwischen Kunstwerken der Indios, Bildern, Büchern, Schmuck, Schnitzereien, Honig, Kleidung u.v.m. ein paar passende Mitbringsel.

Die Zeit verrennt, die Läden haben längst geschlossen, so genießen wir den frühen Nachmittag bei einer Tasse Kaffee, wie einer Portion Softeis, geniales Mittagessen bei inzwischen 43 Grad, ein wenig Abkühlung von Innen.

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Die netten Damen des Cafés frage ich gleich Mal nach dem Weg zu einer der Salzlagunen, welche wir eigentlich am Sonntag besuchen wollten.
Hm…
Drei Señoras standen vor mir hinter Ihrem Tresen, die eine sprach nur spanisch, die andere spanisch & deutsch, die 3. deutsch & etwas spanisch. Eine sehr gute Voraussetzung wie ich finde, aber… keine kannte den Weg zu einer Salzlagune, keine der Damen konnte uns diesbezüglich helfen. Schade, dazu noch sehr verwunderlich wie ich fand.

Das gleich geschah einige Minuten später an der Tankstelle, niemand konnte uns den den Weg nennen.
Okay, dann müssen wir über „google“ unser Glück versuchen am Abend.

Wir fahren noch ein wenig durch die Ortschaften von Loma Plata wie auch Filadelfia, welche neben Neu-Halbstadt die Zentren der Mennoniten Kolonien im Chaco bilden.
Viele kleinere Ansiedlungen außerhalb liegend scheint es zu geben, wie diverse Beschilderungen zeigen.

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Wir bestaunen noch immer die völlig anderen Eigenheime, Ihre mühsam angelegten teils grünen Gärten oder staubigen Äcker vor den Häusern.

Eine kurzer Abstecher in unsere Unterkunft, etwas relaxen, ausruhen, googeln nach Salzlagunen im Chaco, am Abend dann wollen wir in das Restaurant des Hotel Florida besuchen, wo wir vor 6 Jahres das bis dahin beste Rindfleisch serviert bekamen.

Chaco: Ankunft & die ersten Eindrücke

Chaco: Ankunft & die ersten Eindrücke

Uns erwartete die Besitzerin Domenika bereits wie auch ein ganz liebevoll eingerichtetes, modernes Gästehaus (Casa Tillandsia) , an dem es an rein gar nichts fehlte, inmitten eines Dornenwaldes, mit stolz emporragenden Flaschenbäumen ringsum unsere Terrasse, welche übrigens das gesamte Häuschen umsäumte.

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Dies fand ich schon immer genial & wunderschön. Dies Bild prägen sehr viele Gärten in der Gegend, sehr wenig grün im Vergleich zu dem Osten Paraguays.
Da es beinahe unmöglich ist größere Grünflächen mit Zierrasen , Bepflanzungen wie man es üblicherweise kennt anzulegen und vor allem zu erhalten, werden hier nur um das Haus direkt sowie ggf. die Terrassen begrünt. Oftmals sind auch nur Pflanzen in Planteras zu sehen, da diese besser Überlebungschancen haben, wie man uns erzählte.

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Der Grund dafür ist das mangelnde Wasser, dank des meist salzhaltigen Bodens, sowie die  große Hitze und der geringe Niederschlag in der Region.
Die Temperaturen steigen meist 4-5 Grad höher als die von uns gewohnten in Central Paraguay.
Mit dem so lebenswichtigen Element Wasser muss man daher enorm haushalten, doch braucht man erst einmal welches.
Stadtwasser ist nicht so üblich wie hier in Paraguarí. So Baut man mit jedem Eigenheim gleich eine riesige Zisterne, besser noch 2 oder 3 davon.
Selten gibt es nur Tiefbrunnen die Süßwasser bieten. Dies ist eine sehr kostenspielige Angelegenheit, bohrt man meist mehr als 200 bis zu 600 m tief.
Auffallend sind auch die Dächer allesamt, welche wirklich kaum Ziegel zeigen, sondern zu gut 95% mit Blech wie auch ordnungsgemäßen Regenrinnen versehen sind. Anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig anzuschauen, wobei es hiervon auch farbige Bleche gibt, welche ganz nett wirken, wie ich finde.

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Der Grund hierfür ist jedoch nicht wie man meinen könnte optischer Natur, oder gar der viel günstiger Preis. Nein, es geht darum sein Regenwasser aufzufangen und in die Zisternen zu leiten, und das Wasser möglichst schnell von Sand und Schmutz des Daches zu befreien.
Gitter an den Fenstern fanden wir an keinem Haus, zumindest sahen wir keine. Was auch nicht unbedingt in das gewohnte Bild des übrigen Landes passt. Dafür jedoch fallen an den meisten Gebäuden Fensterläden auf. Diese dienen nicht zum Schutz der Sicherheit, auch nicht dem Regenwasser welches in Küche, Wohn- & Schlafzimmer unerwünscht ist. Um die Temperaturen im Haus ein wenig zu reduzieren schließt man die Läden fast ganztags.

Unsere Vermieterin fuhr kurz nach unserer Ankunft nach Asuncíon um da das Wochenende zu verbringen.
Da saßen wir nun, völlig erledigt vom wenigen Schlaf, der Fahrt, den plötzlich mehr als 42 Grad. Doch wir hatten ja Urlaub und ließen den Tag in Ruhe ausklingen.

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Auspacken und alles Verräumen, eine kleine Siesta, anschließend nach einer Tasse Kaffee noch auf Supermarktsuche gehen.
Auch wenn der Kühlschrank bereits üppig gefüllt, suchten wir noch das ein oder andere zum Kochen am Abend. Zum in Essen gehen hatte keiner mehr wirklich Lust von uns… Morgen ist auch noch ein Tag.

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Samstag, dieser Bericht folgt…

Chaco: Vorbereitung & Anreise

Chaco: Vorbereitung & Anreise

Ganz so einfach ist es in Paraguay leider nicht, seinem Haus, Hof & Hund für einige Tage den Rücken zu kehren, zumindest erschwert uns dies, würden wir doch sehr gerne mehr auf Reisen gehen, Land und Kontinent mehr erkunden & kennenlernen.
Zwar konnten wir uns glücklicherweise bisher auf unseren Franzisco verlassen, welche die wenigen Tage wo wir für 2-3 Nächte außer Haus gewesen waren, das Haus hütete, den Garten pflegte, hier schlief und auch die Hunde fütterte (auch wenn diese von ihm kein Essen annehmen wollten), doch bot sich dieses mal die Gelegenheit ganz liebe Bekannte in unserm Gästehaus wohnen zu lassen, so dass wir die Hundis bestens versorgt wussten, Elly auch Ihre Medizin ordnungsgemäß erhielt, und des nachts ein Wachmann anwesend war. Danke nochmals Ihr Zwei!!
So konnte auch ich mit relativ „freiem Kopf“ die Urlaubstage genießen.
Der Wecker schellte nach knapp 3 h Schlaf schon sehr früh, so fuhren wir, wenn auch noch etwas schlaftrunken gegen 4.30 Uhr in Richtung Asunción. Den morgendlichen Berufsverkehr umgingen wir somit, denn nach knapp 1 ½ Stunden standen wir bereits auf der Remansobrücke.
Die Routa 9, auch Transchaco genannt war erreicht, noch endlos scheinende ca. 450 km lagen jetzt vor uns.

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Unseren Dodge tauschten wir übrigens am Vortag gegen einen kleinen, gut erhaltenen Mietwagen, da unser neu bestellter Kühler leider noch immer im Zoll liegt und wir somit die lange Strecke nicht riskieren wollten.
War aber völlig okay der neue Flitzer 😉

Mit aufsteigender Sonne, schien es auch mir endlich die letzten Sandkörner aus den Augen zu spülen und ich erwachte vollständig, wie auch der Tag mittlerweile.

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Für einen Freitag fand ich die Transchaco relativ Verkehrsarm, doch uns sollte dies recht sein. So konnten wir zumindest ein Großteil der Strecke relativ zügig fahren.
Für die ein oder andere Foto-Pause wurde natürlich kurz gehalten, auch gab es ein Frühstück ca. in Mitte der Strecke auf einem Rastplatz in „Pozo Colorado“ , wo wir unseren Picknick-Korb auspackten und es endlich den 2. Kaffeebecher gab.
Von Pozo Colorado abbiegend in Richtung Osten verläuft übrigens die Routa 5 welche nach Conceptión führen würde. Doch dies werden wir ein anderes Mal in Angriff nehmen.

Vorbei an zahlreichen Palmenwäldern, vielen Sumpfgebieten, einigen Estancien, wie auch der ein oder anderen Indianersiedlung, welche durch Ihre Zeltbauten, oder verkauften Warenstände (Honig, geflochtene Taschen & Körbe) am Straßenrand erkennbar waren, hatten wir das Glück zahlreiche Wasservögel (Reiher, Störche, erstmals auch Flamingos) zu sichten. Leider auch einiges totes Getier am Straßenrand, wie zahlreiche Vögel, Opposums, einen scheinbar erst kürzlich überfahrenen Nasenbären, eine Kuh.

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Die Sonne stieg, es wurde heiß & heißer, Spätvormittag, das Ziel kam näher…
Die letzten 100 km der Routa 9 wurden plötzlich grottenschlecht. Loch an Loch, sich erhebender Asphalt, so das jedes Auto nur noch in Schlangenlinie fahren konnte.
Sehr nett bei teilweise Geschwindigkeiten von dennoch 100 oder mehr km/h.

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Um 12.30 Uhr dann war Filadelfia, die Hauptstadt des Departementes Boqueron und unsere Unterkunft erreicht.

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Fortsetzung folgt…

Spontaner Kurztrip in den Chaco

Spontaner Kurztrip in den Chaco

Bereits vor 6 Jahren besuchten wir, damals zusammen mit den Suegros  die Mennoniten Kolonien Loma Plata & Filadelfia.
Da unsere Vorstellungen ganz andere gewesen waren überraschten uns damals schon die Fauna , Flora, sowie das Leben der Menschen im Norden Paraguays.
Für uns war damals der Eindruck so enorm gewesen, das selbst wir kurze Zeit mit dem Gedanken spielten, in Richtung Norden zu ziehen. Jedoch wieder zurück in Central Paraguay schwanden diese Träume recht schnell…
Nun, 6 Jahre sind vergangen und uns zog es erneut in den größten, subtropischen Trockenwald der Erde, den Chaco., wenn auch nur für 4 Tage, eben ein Kurztrip zu Olivers Geburtstag.

Die kommenden Tage werden wir hier berichten, über die unendlich scheinende Fahrt, das Klima derzeit in der „grünen Hölle“, die Menschen, das Leben im Norden, dazu gibt es einen Teil der über 1100 Fotos zu sehen, welche wir machten.

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Fazit unserer kleinen Südparaguay- Tour

Der erste Eindruck, uns hat es ausgesprochen gut gefallen im Süden des Landes, auch wenn alles etwas paraguayuntypisch schien, oder vielleicht gerade deshalb…

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Leider konnten wir in der kurzen Zeit keine weiteren Kontakte knüpfen, so dass wir momentan dabei sind uns über einige für uns wichtige Fakten zu informieren, was per Internet allerdings recht schwierig scheint.
Wir werden die Umgebung um Encarnación im hiesigen Winter noch einmal für längere Zeit besuchen, somit die geplante einwöchige Reise in den Chaco verschieben.

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Nach 18 Monaten…

Nach 18 Monaten…

Bevor wir uns in Paraguay für einen  bestimmten Ort entscheiden werden, der dann unser neues  „zu Hause“  werden soll, an dem wir die kommenden Jahre verbringen und uns vor allem auch wohlfühlen möchten,  war es uns von Beginn an sehr wichtig viele verschiedene Regionen des Landes zu sehen.
Nach zahlreichen Wochenendausflügen in die verschiedensten Derpatementos können wir mittlerweile schon eingrenzen und auch ausschließen was und wo wir uns ein Leben vorstellen bzw. nicht vorstellen können.

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Dennoch ist es für uns nicht nur das „nähere Umfeld“ an Asunción,  für welches man sich doch zwingend entscheiden sollte, da es ja nur hier für Europäer lebenswert scheint, wie man noch immer von sehr vielen Seiten zu hören oder aber zu lesen bekommt. Wir zumindest sehen das inzwischen ein wenig anders.
So fuhren wir Ende vergangenen Jahres  für  4 Tage in den Chaco, waren von dem Erlebten dort überrascht, vor allem aber begeistert. Man hatte es sich so ganz anders vorgestellt, die Menschen, das Land welches sich (in meinen Augen) nicht mit dem hiesigen  Paraguay vergleichen lässt.

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Durch die bisherigen 2 Fahrten an die „Cataratas del Iguazú“ waren es weder das Dpto. de Caaguazú noch Ciudad del Este, welche wir ins Herz schließen konnten.

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Von daher blieb uns „nur noch“ ein Schnupperurlaub ganz in den Süden Paraguays nach Encarnación, sowie nach Hohenau, Obligado und nach Bella Vista.

Der Reisebericht hierzu folgt die kommenden Tage…

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