Natur

Ausflug

Ausflug

Unser Gärtner bot uns vor 2 Wochen an mit Manuelas Mutter auf die Hügel gegenüber unserem Grundstück zu gehen. Sein Bruder arbeitet oben auf dem Grundstück eines Argentiniers als Capataz und dort könnten wir Rast machen.
Vergangenen Montag war es dann soweit. Wir fuhren zum Haus unseres Gärtners und marschierten von dort mit einem Teil der Großfamilie los 🙂
Gleich zu Anfang ging es durch einen kleinen Bach.

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Danach ging es ca. 3 Kilometer einen leicht ansteigenden Weg durch den Wald hinauf.

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Nach ca. 1 Stunden kamen wir oben an und wurden vom Bruder unseres Gärtners und seiner Familie in Empfang genommen. Ewa lebt dort in einem neu errichteten „Verwalterhaus“ und muss sich um die ca. 10 Hektar Land, ein paar Ziegen, Schafe und die Hühner kümmern.

Das Haupthaus, was als Wochenendhaus dienen soll, ist innen noch nicht ausgebaut.

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Nach einer kurzen Rast kletterte ich mit Franzisco und Ewa den Hügel weiter hinauf um einen besseren Blick über das Tal zu haben. Die Kletterei hat sich gelohnt!

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Nach dem Abstieg machten wir erst mal auf der Terrasse mit den Paraguayern ein kleines „Picknick“. Danach ging es weiter.
Franzisco meinte ein Stück weiter arbeitet ein Freund als Capataz auf einem schönen Grundstück. Also sind wir die ca. 1,5 Kilometer weiter marschiert.
Der „Umweg hatte sich gelohnt. Das Grundstück hatte zwar keine Aussicht ins Tal, aber einen Bachlauf mit einem Wasserfall und einem Schwimmbecken.

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Die Erfrischung wurde von den Kindern gerne angenommen. Die kleine Kinder sind den ganzen Weg bestimmt doppelt gelaufen, da sie meist voran rannten und wieder zurück zu uns rannten.

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Nach einer Stunde Pause ging es auf den Heimweg. Unterwegs „stolperten“ wir noch über eine Korallenschlange. Am Nachmittag kamen wir wieder erschöpft am Haus von Franzisco an und fuhren dann nach Hause.
Ohne den Kontakt zu den Einheimischen hätten wir diese schöne Ecke in unsere Umgebung wahrscheinlich niemals gesehen. Wir wurden auch gleich wieder zum nächsten Besuch eingeladen. Diese Einladung werden wir gerne bald wieder annehmen.

Alle Bilder des Ausfluges hier.

Paraguay „Freuden“

Paraguay „Freuden“

Paraguay bietet ja bekannterweise touristisch und kulturell nicht sehr viel. Aber wer Natur erleben will ist hier richtig. (auch wenn dieser hier sehr zugesetzt wird).

Hier in Paraguari können wir endlich wieder schöne Sonnenauf- und Untergänge geniessen.
In Nueva Colombia waren wir ja unten in einem Tal und bekamen davon nichts mit.
Hier sieht man fast jeden Abend andere Färbungen m Himmel.

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Ebenso erstrahlt hier alles in den verschiedensten Grüntönen und viele Pflanzen blühen.

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Der langersehnte Regen

Nach wochenlanger Trockenzeit bekamen wir in den letzten Tagen einige, glücklicherweise nicht wie bereits erwartet heftigen Unwetter, sondern leichte Gewitter mit einigen, mäßigen Regengüssen geschenkt.

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Die Natur dankt, man kann es an allen Gärten, Wiesen und Feldern erkennen welche sich langsam wieder in saftiges grün verfärben und ihr Wachstum beschleunigen.So kann bei uns morgen bereits der Rasen wieder gemäht werden.

Unser Highlight der vergangenen Woche war die erste Blütenbildung unserer  Strelitzia reginae  gewesen.

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Anfangs wollte es mir kein Mensch glauben, dass sich hier drei Blüten bilden. Zu Beginn haben die Knospen der zur Familie der Bananengewächse gehörenden Pflanze wirklich eine leicht verwechselnde Ähnlichkeit mit deren Blättern.  Doch relativ schnell bildet sich dann der leicht rotgefärbte Blütenkelch, welcher innerhalb weniger Tage an seiner Form zunimmt, sich über Nacht plötzlich öffnet und sein Inneres in orange- blauen Farben  zu einer faszinierenden Blüte entfaltet. (daher im Volksmund auch unter Paradiesvogelblume bekannt)

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Tour nach Acahay

Tour nach Acahay

Am Donnerstagmorgen starteten wir um 8.30Uhr unsere Tour nach Acahay.
Leider verzögerte sich die eigentliche Abfahrt aus Asunción um eine gute halbe Stunde, da wir wohl alle dank eines  kleinen Denkfehlers, in der  falschen Richtung nach Roquo Alonso unterwegs waren, anstatt den Weg nach San Lorenzo anzupeilen.
Schließlich kreuzten wir nach 9Uhr noch immer in Asunción umher, doch wenigstens in richtiger Richtung  der Ruta 1.
Über die für uns chaotische und alles andere als schöne Stadt San Lorenzo ging es etwas mühsam im Verkehr dann weiter über Itá nach Paraguarí , wo sich auch endlich die ersten Hügel in der Ferne zeigten und  die Luft um einiges klarer wurde.

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Nach knapp 2 1/2h trafen wir in Acahay ein, einem kleines Örtchen umgeben von zahlreichen Hügeln.

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Das Wiedersehen eines Bekannten  in Yeguarizo hatte sich leider kurzfristig zerschlagen, dennoch  lernten wir seine reizende Frau, sowie das traumhaft schön gelegene Anwesen der Beiden kennen.

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Für mich persönlich

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wäre ein Leben dort  kaum noch zu überbieten. Fern der versmogten Großstadt, wunderschön gelegen zwischen  den Bergketten inmitten purer Natur.
Dennoch scheint momentan auch dieser Traum nicht umsetzbar, da es noch einiges abzuklären bedarf.
Wie zum Beispiel, wo genau sich Einkaufsmöglichkeiten befinden, auch wie diese ausgestattet sind (sprich s sollten nicht nur kleinere, krümelige Tante Emma Läden sein).
Wo genau kann man ein größeres, gutes Hospital finden? Auch dies ist eine für uns sehr wichtige Frage, da wir ja bekanntlich nicht jünger werden.  Es ist unakzeptabel mehr als 1h zu benötigen um medizinisch gute Hilfe zu erhalten. Welche Krankenversichrung wäre hierfür notwendig?

Wie schaut es mit dem Internet aus?

Doch all dies wird sich sicher in den kommenden Wochen abklären lassen und dann sehen wir weiter…

Es ging dann wieder zurück nach Acahay, wo wir uns mit zwei paraguayischen Maklern trafen, welche wir per Internet auf Grund einer Immobilienannonce kontaktiert hatten.
Zusammen fuhren wir zu dem zu verkaufenden Objekt außerhalb Acahay´s gelegen.

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Uns erwartete ein 12Hektar großes Anwesen mit  einem kleinen paraguayischen Häuschen, welches sich allerdings von innen als weniger schön zeigte als wie der äußerliche Eindruck schien.
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Für stolze etwas mehr als 60.000$ schien es uns dennoch zu überteuert.
Zurück nach Paraguarí führte uns der Weg weiter über  Piribebuy nach  Caacupé , von wo aus wir schließlich wieder in  Richtung der in einer „Dunstglocke“ gelegnen Stadt Luque fuhren.

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