Paraguay

Nächstes Jubiläum – 10 Jahre Paraguay

Nächstes Jubiläum – 10 Jahre Paraguay

 

Auf den Tag genau, heute vor 10 Jahren, am 15. Oktober 2007 verabschiedeten wir uns mit großen Zielen, einem weinenden wie einem lächelnden Auge von Familie und Freunden, ebenso vom gewohnten Arbeitsalltag welchen ich (Manuela) aufgab, dem bzw. unserem deutsch strukturiertem Alltag und wagten gemeinsam den Schritt in ein völlig neues Leben in Paraguay.

Heute, 10 Jahre rückblickend können wir sagen, der Schritt Deutschland den Rücken zu kehren ist kein Falscher gewesen.

Auch wenn es einige Zeit benötigte sich weitestgehend einuzleben/ wohlzufühlen, sich an die südländische Mentalität zu gewöhnen, denn meist ticken die Uhren, wie auch die Menschen ( incl. Europäer) hier völlig anders als in der alten Heimat wir es gewohnt waren.

Das Erlernen der spanischen Sprache stellten wir uns Beide um einiges einfacher vor, so erschwerte und dies anfangs so manches… Auch heute besuchen wir noch einen Kurs um die Sprachkenntnisse weiter auszubauen.

Während der vergangen Jahre lernten wir immerzu an neuen Erfahrungen, so gab es für uns hier Höhen und Tiefen, Freude und Leid, aber auch viel Glück, so wie (ein klein wenig) Pech…

Alles in allem sind wir inzwischen von Luque, über Nueva Colombia, nach Paraguarí und weiter in die Nähe von Loma Plata in den Chaco gezogen.

Wir versuchten und versuchen bis heute „unseren Weg “ zu finden, sind am träumen, planen und realisieren … und werden Euch weiterhin an gravierenden Erlebnissen / Veränderungen teilhaben lassen.

5 Jahre Paraguay

Gestern vor 5 Jahren kamen wir hier in Paraguay an. Wie die Zeit vergeht. Wir waren gut vorbereitet und hatten die „rosarote Brille“ in Deutschland gelassen. Außerdem hatten wir das Glück am Anfang Hilfe zu haben. Es gab hier auch Auf und Ab´s wie überall auf der Welt. Aber inzwischen haben wir hier uns unser kleines Paradies eingerichtet und fühlen uns sehr wohl. Das Einzige was ab und zu fehlt ist die Familie.
In der Zwischenzeit haben wir hier auf einige nette Leute kennen gelernt mit denen wir uns regelmäßig mal treffen und austauschen. Ansonsten genießen wir hier unsere Ruhe und Freiheit.
Natürlich bekommen wir über die Seite auch immer wieder Nachrichten von Auswanderungsinteressierten. Die meisten lassen sich Zeit und Informieren sich gut, aber es gibt auch immer wieder Leute, die recht abenteuerliche Vorstellungen von dem Land und dem Leben hier haben. Vor allem was den Lebensunterhalt angeht.
Naja, wir beginnen nun die nächsten 5 Jahre und hoffen das wir weiterhin Glück haben und unser Leben hier genießen können.

10 Tips für Paraguay Auswanderer

1. Das Land wenn möglich mehrmals SELBSTÄNDIG bereisen.
2. Die Sprache lernen
3. Erst was Mieten und sich hier einleben
4. Geschäfte niemals anders wie in DE erledigen, d.h.
a. niemals vorab etwas bezahlen
b. Papiere/Verträge unabhängig prüfen lassen
c. Alle „Versprechungen“ vertraglich zusichern lassen
d. Mindestens eine Nacht über größere Käufe schlafen
5. Nicht jedem seine ganze Lebensgeschichte, bzw seinen finanziellen Rahmen mitteilen
6. Sich zu nichts drängen lassen, hier wird nie eine Immobilie oder Dergleichen „über Nacht“ verkauft
7. Nicht krampfhaft versuchen einen deutschen Freundeskreis in ein paar Monaten auf zu bauen. Freundschaften entwickeln sich und wachsen über Jahre.
8. Die Paraguayer wie Menschen behandeln und nicht wie Leibeigene.
9. Sich der paraguayischen Mentalität versuchen anzupassen, oder zumindest versuchen diese zu verstehen
10. Sich im Klaren sein: ich als Deutscher bin hier der Ausländer

Die Liste kann noch beliebig erweitert werden….

Wespenalarm

Wespenalarm

Gestern entdeckten wir auf einem unserer Pomelobäume im Garten ein relativ großes Wespennest.
Soweit uns bekannt ist, gibt es weniger gefährliche Wespenarten in Paraguay, aber auch eine Art Killerwespen. Zumindest wurde uns das so erklärt.

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Die Tierchen schienen auf jeden Fall ganz friedlich, dennoch sollten wir etwas dagegen tun. Die Frage nun, wie am günstigsten stellen wir das an?

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Das Wespenhaus mit einem Feuer ausbrennen, wäre zu gefährlich so mitten in der Baumkrone gelegen. Auch die Pumpgun zu benutzen war eine kurze Idee, doch keine Ideale.
So schliefen wir eben eine Nacht lang darüber, unter dem Motto „kommt Zeit, kommt Rat!“
Heute dann brachten uns die Schwiegereltern beim telefonieren auf die Idee das Nest mit einem Wasserstrahl vom Baum zu spritzen.
Nachdem wir vor einigen Wochen einen neuen Wasseranschluss bekamen, jetzt praktisch direkt von der 30m höher gelegenen Straußenfarm versorgt werden,  anstatt von der Gemeinde, erhöhte sich somit auch der Wasserdruck um ein vielfaches.
Somit zerstörte Oliver am Nachmittag das Wespennest ganz mühelos ohne Probleme, ganz einfach mit Wasser. Der Baum, wie auch die Pomelos haben den Anschlag bestens überlebt.

Chaco Reise

Wir waren die letzten 4 Tage auf eine Reise durch den mittleren Chaco im Siedlungsgebiet der Menoniten (Menno, Fernheim und Neiland).
Die nächsten Tage werden wir viele Bilder und einen ausführlichen Bericht über die eindrucksvolle Reise schreiben.

Zusätzliche Europa-Flüge

Zusätzliche Europa-Flüge. – Ab dieser Woche bietet die spanische Fluggesellschaft Iberia einen neuen Service an. Dieser beeinhaltet routinemäßige Flug-Verbindungen von Asuncion ins spanische Madrid sowie in weitere europäische Ziele. Wie die Zeitung ABC-Color mitteilt, ist Iberia momentan erster Marktführer unter den Anbietern von Europa-Latein-Amerika-Verbindungen. Es wurde auch vereinbart, daß die uruguayische Fluggesellschaft Pluna, hierfür den Zubringer-Service nach Montevideo abdecken wird. Diese hatte ihren Flugverkehr mit Paraguay am 29. Oktober – nach fünfjähriger Abstinenz – wieder aufgenommen. Ab Montevideo startetet dann die Iberia ihre Langstrecken-Flüge nach Madrid und anderswo. Hin- und Rückflüge sollen an fünf Wochen-Tagen geboten werden: Montags, Mittwochs, Freitags, Samstags und Sonntags. Iberia-Einsatzleiter Alexis Solovieff verkündete, man wolle den Reisenden eine schnelle und sichere Beförderung garantieren. Uruguays Flughafen „Carrasco“ plant dann zum Halbjahr 2009 auch die Einweihung eines neuen Flugterminals, um mit zusätzlichen Service-Kapazitäten auch die gestiegene Zahl von Passagieren abwickeln zu können. (abc)

Erstmals die 40 Grad geknackt!

Nueva Colombia
Montag, 08. Dezember 2008, um 15.07Uhr

Erstmals, seit unserem Leben in Paraguay,  messen wir über 40 Grad (wohlbemerkt im Schatten!)

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Mit einem Sprung in den Pool kann man sich auch nicht mehr wirkliche Abkühlung.  Dennoch hält es sich da (mit Ausnahme des Kühlschrankes 😉 ) derzeit noch immer am Besten aus.

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…ja wo ist Sie denn??

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Unsere lebhafte & verspielte Hundedame

Unsere lebhafte & verspielte Hundedame

Oli beim herumtollen mit der kleinen Wilma. Oder Wilma beim herumtollen mit Oli…?!

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Hier üben wir fleißig das „Sitz!“ machen, was mit einem Spieleball um einiges besser funktioniert, als mit einem Würstchen in der Hand. Denn bei Letzterem steht Wilma gierig wie ein Murmeltier.

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…beim Spielen mit Ihrem Freund Hennes

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Unwetter über Luque

Unwetter über Luque

Am Montagabend zog über Luque nach langanhaltend winterlicher Wärmeperiode ein richtig heftiges Gewitter auf. Die schwülen 29Grad, welche das Thermometer noch am späten Nachmittag bei uns anzeigte, wurden von einem orkanartigen Sturm mit anschließend heftigem Gewitter, wie wir es eigentlich nur in den Sommermonaten gewohnt waren, sprichwörtlich „vom Winde verweht“.
So waren wir Beide wieder fleißig am Wischen im Hause, was wir während der letzten Wochen beinahe schon verlernt hatten.

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Vorsorglich stellten wir alle Kerzen und Taschenlampen bereit und gegen 20Uhr fiel auch schon die erste Stromphase im Hause aus. Eine Stunde später war es wie zu erwarten, dann stock dunkel bei uns.
Am kommenden Morgen mussten wir uns wieder bei kühlen 15Grad aus dem Bett quälen, und stellten sehr schnell fest, das wir noch immer ohne Strom waren.
Ohne Strom in der Villa Kunterbunt bedeutet gleichzeitig, auch kein Wasser zu haben, was die ganze Sache noch etwas schmackhafter macht. Aber wir haben ja einen Pool, können da zumindest Wisch- und Toilettenwasser nutzen.
Mit einem Blick aus dem Fenster konnten wir den noch relativ harmlosen Schaden der vergangenen Nacht in unserem Garten erkennen.

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Einige Blümchen mussten wohl daran glauben, doch die meisten Pflanzen werden sich wieder erholen. Mit Laub und Ästen übersät fanden wir Garten, Vorhof, alle Balkone, wie auch die Dachterrasse vor.

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Selbst in unserer Küche und dem Wohnzimmer liefen wir durch eine Sandschicht und reichlich Laub, dank der undichten Türen und Fenster 😉

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Da Oliver durch den Stromausfall sowieso nicht arbeiten konnte, begannen wir gemeinsam einen Großputz zu starten. Ich begann im Haus damit, Oliver fegte und wischte den Außenbereich und säuberte den Pool.

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Von unserem Hausbesitzer Mr. Angel wurde uns mitgeteilt, dass durch den Sturm ein Transformator beschädigt wurde, und daher nicht nur wir, sondern unser gesamtes Barrio stromlos sei.
Da dies leider nur einer von 20 Defekten in der Stadt Luque gewesen war, konnte man nicht wirklich damit rechnen, dass dies schnell repariert werden würde.
Gegen Mittag hatten wir das Glück, den gesamten Inhalt unserer Gefriertruhe, bevor diese zu schmelzen begann, zu Bekannten zu fahren, welche netterweise noch reichlich Platz und auch Strom für unsere Leckereien hatten.
Am Nachmittag wieder zu Hause angekommen, noch immer kein Strom! Relativ schnell erfuhren wir dann, dass man den neuen Transformator aus Itaipú liefern lassen musste. Dennoch sollten um 15Uhr die Arbeiten abgeschlossen sein, und alles wieder funktionieren.
Ein kleines Fünkchen Hoffnung entfachte in uns, es war viertel vor Drei.
…wir verbrachten den Abend erneut im Dunkeln.
Dank unseres Gasherdes konnten wir wenigstens etwas Warmes kochen am Abend.
Auch der Kamin wurde nach langer Pause wieder angeheizt.
Heute Morgen gegen 4Uhr fand die ganze Geschichte endlich ihr Ende. Nach 31h Leben ohne Elektrizität und Wasser leuchtete das Haus lichterhell. Selbst geschlossene Wasserhähne begannen zu laufen, wie auch immer das hier geschieht.

Besuch auf der Expo 2008

Besuch auf der Expo 2008

Nach der eben geschilderten Polizeikontrolle machten wir unseren ersten Besuch auf der diesjährigen Expo 2008 in Marino Roque Alonso.Die Messe für Viehzucht, Landwirtschaftsprodukte, Industrie, Handel und Dienstleistungen findet einmal jährlich hier in Paraguay statt und umfasst ca. 200 Austeller.

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Primeres Ziel der diesjährigen 28. Expo übrigens soll es sein, den Menschen im Lande vor Augen zu führen, dass deren Produktionen auch außerhalb des Landes bekanntgemacht werden sollten, um eine wirtschaftliche Weiterentwicklung Paraguay´s zu erreichen.

Polizeikontrolle

Zum dritten Male schon, in immer kürzer werdenden Abständen wurden wir am Mittwoch von einer Polizeikontrolle aus dem Verkehr gezogen. Da wir nach 9 Monaten noch immer ohne Kfz.-Zulassung umher fahren, fallen wir natürlich besonders auf. Der Beamte wollte die nötigen Papiere sehen und fragte mehrmals nach dem Nummernschild des Autos. Soviel haben wir zumindest verstanden. Er wollte uns jedoch nach einigen versuchten Erklärungen nicht weiterfahren lassen.
Also, wie schon einige Male zuvor, riefen wir erneut unsere Carmen an, die unseren ganz besonderen Fall schilderte. Doch auch dies zeigte bei diesem Herren keine Wirkung, man wollte uns tatsächlich mit auf das Revier nehmen. Nach einem erneuten Anruf auf der Botschaft, (da wir den Wagen über einen Botschaftsangehörigen gekauft hatten) begann eine erneute Verhandlung. Schließlich sollten wir eine Strafe von 900.000Gs (umgerechnet ca. 145€) zahlen, diese konnte aber letzten Endes auf 104.000Gs (ca. 16,50€) gedrückt werden, dank der netten Dame am andern Ende der Leitung. Eigentlich ist auch das noch zu viel, wenn man bedenkt, dass wir überhaupt keine Schuld an dem ganzen Schlamassel tragen. Vielleicht sollte das zuständige Notariat diese Kosten übernehmen, welches seit Monaten (trotz Bezahlung unsererseits im Dezember vergangenen Jahres) nicht in der Lage ist seine Arbeit zu erledigen.

Ein Kätzchen im Garten

Ein Kätzchen im Garten

Am Montagnachmittag als wir aus der Stadt zurückkehrten, entdeckten wir an unserem hinteren Gartentor ein kleines, uns nichtbekanntes Wesen. Es stellte sich heraus, das es ein kleines Kätzchen gewesen war, welches wohl während unseres „nicht zu Hause seins“ über die Mauer geworfen wurde. Anders jedenfalls können wir uns dies zumindest nicht erklären. Das scheue Kätzchen schien alles andere als erfreut zu sein, als Wilma plötzlich mit ihr spielen wollte.

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Nach kurzem Überlegen, ob wir unsere Familie nun vergrößern wollen, beschlossen wir doch lieber das Kätzchen vor das Tor zusetzten. Wäre es am Abend noch immer da gewesen, hätten wir es womöglich doch bei uns aufgenommen… Doch dem war nicht so.

unsere Einrichtung komplettiert sich

So nach und nach wird die Einrichtung und der Haushalt immer kompletter. Wir haben uns aus Deutschland eine digitale Wetterstation mitbringen lassen, damit wir endlich mal wissen wie warm bzw kalt es draußen und in dem Haus ist.

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Ebenso haben wir nun nach 8 Monaten einen Fernseher. Jetzt im Winter ist es doch ganz angenehm. Wobei wir das Fernsehen überhaupt nicht vermisst haben.

Dann hat unsere Empleada uns diese Woche wieder eine Fuhre Holz (800 Stück) besorgt, da die erste Lieferung langsam zu Ende ging. Man braucht hier doch einiges, zumindest wenn man den ganzen Tag durch heizt.

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Dann haben wir bei unserem Schreiner noch diverse Möbel bestellt: Gästezimmer, Kommode für unser Schlafzimmer, Garderobe und ein Regal.

Nun fehlen noch diverse Lampen, aber ansonsten sind wir nun doch ziemlich komplett 🙂

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